Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Freiheit gibt es nur in einer anderen Welt

Freedom Is in Another WorldEine Frage, die ich erhielt: Was hält eine Frau heutzutage davon ab, frei zu sein, ihre Kreativität zu fördern und das Leben zu genießen? Was lässt sie leiden, wie verrückt herumrennen, um Besorgungen zu erledigen - ohne Unterbrechung und sich selbst immer mit anderen vergleichend? Frauen haben immer die Verlangen der Gesellschaft erfüllt, ob in ihrer Familie, gesellschafts- oder nationalpolitisch. In primitiven Gesellschaftsformen kümmerte sich eine Frau um das Zuhause und brachte Kinder zur Welt; in der Industriegesellschaft beteiligt sie sich an der Produktion - und in Kriegszeiten, wenn menschliches Fleisch gebraucht wurde, war sie Mutterheldin. Simone de Beauvoir schrieb: „Die Befreiung einer Frau ist keine Angelegenheit der kollektiven Masse, sondern ein Prozess der individuellen Entwicklung.”

Meine Antwort: Unsere Zeit unterscheidet sich, da nun beide - sowohl die individuelle, als auch die kollektive Entwicklung - ausgereizt sind und wir haben bisher das Ergebnis nicht erreicht, das wir erreichen müssen: Der einzige verbleibende Weg des Fortschritts ist derjenige, der uns über unsere Natur erhebt - hinüber in eine andere Welt.

MS


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5 Kommentare

  1. http://www.youtube.com/watch?v=bCN9V-MS6V0

  2. Shamati 28 - Ich werde nicht sterben, sondern leben

    Im Vers: “Ich werde nicht sterben, sondern leben” (Psalmen, 118:17) etc. Um zur Wahrheit zu gelangen, muss der Mensch das Gefühl haben, dass wenn er die Wahrheit (Emet) nicht bekommt, er sich tot fühlt (met), weil er leben möchte. Im Vers: “Ich werde nicht sterben sondern leben” ist also die Rede von demjenigen, wer die Wahrheit erkennen möchte.

    Das ist die geheime Bedeutung von: “Jona, der Sohn von Amitai” (Jona, 1:1). Jona kommt vom (hebräischen) Wort Hona-a (wörtl. Betrüger), und Sohn (Ben) vom (hebräischen) Wort mevin (wörtl. versteht). Er versteht, da er immer den Zustand betrachtet, in dem er sich befindet, und sieht, dass er sich selbst betrügt und nicht den Weg der Wahrheit geht. Denn als Wahrheit wird Geben bezeichnet, also lischma; und das Gegenteil dazu ist Betrug und Lüge, also reines Empfangen, welches lo lischma bedeutet. Und dadurch wird er danach der Kategorie “Amitai” gewürdigt, also der Wahrheit (Emet). Und darin besteht der geheime Sinn der Worte: “Deine Augen sind wie Tauben (Jonim)” (Hoheslied, 1:15). Die Augen der Heiligkeit, welche als die Augen der Heiligen Schechina bezeichnet werden, täuschen uns, und wir denken, dass, Gött behüte, keine Augen hat, wie es im Buch Sohar steht: “Die wundervolle Welt, die keine Augen hat”. Die Wahrheit aber ist so, dass derjenige, wer der Wahrheit gewürdigt wird, dann sieht, dass sie Augen hat. Und darin besteht der geheime Sinn der Worte: “Wenn die Augen der Braut wundervoll sind, bedarf ihr ganzer Körper keiner Prüfung”.

  3. http://files.kabbalahmedia.info/video/ger_t_rav_bs-akdama-zohar_2008-04-22_shiur_bb.wmv

  4. http://files.kabbalahmedia.info/video/ger_t_rav_bs-tes-03_2008-04-27_shiur_bb.wmv

  5. Frau, selbst schuld.
    Sie schreiben: “In primitiven Gesellschaftsformen kümmerte sich eine Frau um das Zuhause und brachte Kinder zur Welt.” Dies war nicht nur in primitiven Gesellschaften so.

    Die Ausdehnung des Begriffs der Familie auf das Kollektiv/Gesellschaft ist eine weibliche Forderung. Die Idee von One-World ist die ideologische Vorstellung, wir wären alle eine Familie. Mit gravierenden Konsequenzen gerade für die Frauen. Im familiären Umfeld war es [früher wie jetzt] wichtig alle Familienmitglieder gleichermassen mit den vorhandenen Ressourcen zu versorgen. Gerade dieses “Teilen” machte den Familienverband stark, da jeder für jeden da war. Diesen Ausgleich der Interessen herbeizuführen war die Aufgabe der Frau.
    Was wir seit der Erfindung des Kollektives (alias Sozialismus) sehen, ist die (von Frauen gewünschte) Ausdehnung dieser familiären Strukturen auf das Kollektiv. Defacto vergrößert sich damit der Wirkkreis der Frau. Mit dem Ergebnis, dass nicht nur der Interessenausgleich zwischen den Familienmitglieder stattfindet, sondern zwischen allen Mitgliedern des Kollektives. Die Kluft zwischen Anspruch und der Kraft die Aufgabe zu stemmen wird hier überdeutlich. Die Frauen werden den selbst gestellten Aufgaben nicht gerecht. Da sage ich: selbst schuld.