Frauen als Führungskräfte der Nationen
Eine Frage, die ich erhielt: Heutzutage nehmen viele Frauen politische Führungspositionen ein. Einige Beispiele sind Angela Merkel (Deutschland), Tarja Halonen (Finnland), Vaira Vike-Freiberg (Lettland), Cristina Kirshner (Argentinien), Pratibha Patil (Indien), Gloria Macapagal (Philippinen), Ellen Johnson-Sirleaf (Liberien), and Yulia Tymoshenko (Ukraine). Es sieht außerdem danach aus, als wären Frankreich und die USA die Nächsten. Was sagt Kabbalah über die Situation der Frauen, die nationale Führung übernehmen?
Meine Antwort: Es entspricht nicht dem spirituellen System. In unserer Ära erscheint Gleichberechtigung richtig und gerecht, während die Forderungen der Spiritualität (wo die Frau hilft, ausgleicht, stärkt und bestätigt, während der Mann das Höhere Licht der Korrektur und Erfüllung erlangt) sexistisch erscheinen.Dennoch, wenn wir nicht (so wie sich der Wunsch der Menschheit nach Spiritualität entwickelt) mit der Natur (dem Schöpfer, der Eigenschaft der absoluten Liebe) übereinstimmen, werden wir unsere Existenz verunstalten. Unsere Verschiedenartigkeit und Unausgeglichenheit rufen die negativen Kräfte der Korrektur hervor, die wir als Leiden spüren und die Natur (der Schöpfer) bewirkt trotzdem, daß wir ihren Gesetzen zwangsweise folgen. So können wir die Naturgesetze befolgen - entweder indem wir dazu gedrängt werden, d.h. durch den Weg des Leidens oder wir können ihnen bewusst folgen. Freiheit ist nicht dort, wo wir uns unseren eigenen Weg ausdenken können, denn es gibt nur eine Wahrheit und nur einen dazugehörenden Weg (der gleiche Weg, auf dem wir aus der Welt der Unendlichkeit abstiegen). Freiheit liegt in unserem Verlangen, unseren Egoismus zu überwinden und das Schöpfungsziel zu erreichen (zu geben). Woran liegt es, daß Frauen heutzutage Führungspositionen einnehmen? Das kommt daher, daß sie ihren Egoismus sorgfältiger nutzen als Männer. Wenn man den wachsenden Egoismus betrachtet, ist jener der Frau besser und ruhiger als der eines Mannes. (Auf dem Photo: meine Tochter und ich)
MS
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Shamati 28 - Ich werde nicht sterben, sondern leben
Im Vers: “Ich werde nicht sterben, sondern leben” (Psalmen, 118:17) etc. Um zur Wahrheit zu gelangen, muss der Mensch das Gefühl haben, dass wenn er die Wahrheit (Emet) nicht bekommt, er sich tot fühlt (met), weil er leben möchte. Im Vers: “Ich werde nicht sterben sondern leben” ist also die Rede von demjenigen, wer die Wahrheit erkennen möchte.
Das ist die geheime Bedeutung von: “Jona, der Sohn von Amitai” (Jona, 1:1). Jona kommt vom (hebräischen) Wort Hona-a (wörtl. Betrüger), und Sohn (Ben) vom (hebräischen) Wort mevin (wörtl. versteht). Er versteht, da er immer den Zustand betrachtet, in dem er sich befindet, und sieht, dass er sich selbst betrügt und nicht den Weg der Wahrheit geht. Denn als Wahrheit wird Geben bezeichnet, also lischma; und das Gegenteil dazu ist Betrug und Lüge, also reines Empfangen, welches lo lischma bedeutet. Und dadurch wird er danach der Kategorie “Amitai” gewürdigt, also der Wahrheit (Emet). Und darin besteht der geheime Sinn der Worte: “Deine Augen sind wie Tauben (Jonim)” (Hoheslied, 1:15). Die Augen der Heiligkeit, welche als die Augen der Heiligen Schechina bezeichnet werden, täuschen uns, und wir denken, dass, Gött behüte, keine Augen hat, wie es im Buch Sohar steht: “Die wundervolle Welt, die keine Augen hat”. Die Wahrheit aber ist so, dass derjenige, wer der Wahrheit gewürdigt wird, dann sieht, dass sie Augen hat. Und darin besteht der geheime Sinn der Worte: “Wenn die Augen der Braut wundervoll sind, bedarf ihr ganzer Körper keiner Prüfung”.
Shamati 168 - Bräuche Israels
Die Bräuche Israels sind so wichtig, dass man sagen kann, dass sie mehr Spiritualität geben, als die Gebote selbst. Obwohl, wenn man gegen Bräuche verstößt, es darauf keine Strafe gibt, und wenn man gegen Beschlüsse verstößt, es darauf eine Strafe gibt, so gilt dennoch im Bezug auf die Nutzbringung, d.h. darauf, was Ehrfurcht vor dem Himmel (Gottesfurcht) bringt, dass die Bräuche mehr Spiritualität bringen. Denn die Großen, welche die Bräuche einführten, richteten ein, dass Spiritualität durch sie erleuchten würde. Daher ist im Bezug auf den Brauch, am Schabbat Fleisch und Fisch zu essen, gesagt, dass wer sich davon fernhält, sich von der Spiritualität fernhält. Doch dies gilt im Bezug auf den Menschen, der immer noch nicht zur Vollkommenheit gelangte, also dazu, zu sehen was er tut, das heißt, dem immer noch nicht die Geschmäcke der Thora zuteil wurden- er muss die Bräuche einhalten.
Um es in einem Gleichnis zu sagen, verdirbt der Apfel bevor er verfault, und wenn er verdorben ist, so ist die Fäulnis sicher. So auch, bevor der Mensch frei wird, ängstigt er sich vor Bräuchen. Und nach dieser Furcht wird er entweder selbst frei, oder werden seine Söhne frei.
Der Egoismus der Frauen erschöpft sich vollständig im Bestreben die Konkurrenz aus der Welt zu schaffen. Was den Frauen in jungen Jahren als so opportun erscheint, erweist sich spätestens wenn sie selbst Kinder haben als ein essentieller Nachteil für ihre eigenen Nachkommen. Den jungen Frauen, die nach Macht streben, fehlt Weitsicht und Erfahrung - dies macht sie für Ideologien des Kollektivismus anfällig. Dies ändert sich - wie gesagt - erst mit den Jahren. Dann ist es schon zu spät.
[...] Frage, die ich erhielt zu dem Artikel Frauen als Führungskräfte der Nationen: Was die Frauen als Führer von Nationen betrifft… da es nicht mit dem spirituellen [...]