Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Es ist unmöglich, sich schlecht zu fühlen, wenn man über das Geben nachdenkt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie sollte sich jemand nach dem Unterricht fühlen?

Meine Antwort: Man sollte mit ein paar Haupteindrücken aus dem Unterricht kommen:

• Ich habe noch nichts erlangt!

• Ich habe gerade eine sehr starke und wirksame Medizin bekommen, die mich dem Ziel sehr viel näher bringt. Diese Stunden meines Lebens waren ewig, denn ihr Nutzen ist unbezahlbar. Ich will niemals verlieren, was ich gerade erhalten habe und niemand kann es mir wegnehmen.
• Es ist gut, dass ich mich leer fühle. Wenn ich mich erfüllt fühlen würde, würde das bedeuten, dass ich mit meinen derzeitigen egoistischen Verlangen zufrieden wäre.
• Es steht geschrieben „Dein Herz wird sich am Schöpfer erfreuen“, was bedeutet, dass ich mich erfüllt fühlen werde, wenn ich den Schöpfer erfülle. Das ist die Art der Korrektur, die ich bekommen werde.
• Das gesamte Empfangen und Geben sollte „von mir“ von der Mittleren Linie kommen. Von der rechten Linie erhalte ich das Licht der Korrektur, das Licht des Gebens von oben nach unten. Dieses Licht korrigiert mich, wenn ich dafür vollständig offen bin und es in mich hinein lasse. Auf der linken Linie gebrauche ich meine egoistischen Verlangen in dem Maße, in dem sie mit dem Geben verbunden sind. Dies bedeutet mit dem Licht von Chochma zu arbeiten – von unten nach oben.
• Alle Veränderungen, von denen ich erwarte, dass sie in mir stattfinden, werden mich dem Geben näher bringen. Wenn ich auf diese Weise denke, ist es unmöglich, sich schlecht zu fühlen.

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