Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Enthülle Perfektion in dir selbst

Reveal Perfection in YourselfEine Frage, die ich erhielt: Ich studiere Kabbala über Internet, TV und Bücher. Meine komplette Weltanschauung hat sich verändert - nun sehe ich alles anders und verstehe die Schöpfung viel besser. Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dennoch finde ich es schwierig, die Qualität der Wut zu meistern. Ich realisiere, wie nachteilig sie ist und dass sie mich leiden lässt. Wie kann ich meine Wut bewältigen?

Meine Antwort: Ein Mensch sollte an sich selbst nichts ändern und versucht er es doch, wird er nur noch mehr Schaden anrichten. Alles in ihnen ist von Oben gegeben, durch das Licht und ihrem Höheren Zustand. Sie unterscheiden sich von diesem Höheren Zustand in einfacher Weise: durch „ihre Einstellung gegenüber dem, was außerhalb ist” (zur Natur, der Gesellschaft oder dem Schöpfer). Anstelle von Geben und Liebe, fiel unsere Einstellung auf Empfang und Hass.

Das einzige, was wir in diesem Leben zuwege bringen sollen und der Grund, warum uns das Leben gegeben wurde, ist, zu dieser ursprünglichen Einstellung, gegenüber allem was außerhalb von uns ist, zurückzukehren. Indem ich zu diesem Zustand (des Gebens und der Liebe zu meinem Umfeld) zurückkehre, fange ich an zu spüren, dass ich mit ihnen ein Ganzes bilde und die Qualität (Geben und Liebe), die uns zusammenschweißt, heißt „der Schöpfer”. Er hat uns zunächst erschaffen und absichtlich in die gegensätzliche Qualität „sinken” lassen, damit wir die ganze Perfektion des Zustandes, in dem er uns erschaffen hat, bewerten und diesen selbst anstreben könnten. Und in dem Maß, in dem sie in seine Richtung streben, werden sie ihn in ihrem Inneren enthüllen.

ms

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5 Kommentare

  1. Shamati 28 - Ich werde nicht sterben, sondern leben

    Im Vers: “Ich werde nicht sterben, sondern leben” (Psalmen, 118:17) etc. Um zur Wahrheit zu gelangen, muss der Mensch das Gefühl haben, dass wenn er die Wahrheit (Emet) nicht bekommt, er sich tot fühlt (met), weil er leben möchte. Im Vers: “Ich werde nicht sterben sondern leben” ist also die Rede von demjenigen, wer die Wahrheit erkennen möchte.

    Das ist die geheime Bedeutung von: “Jona, der Sohn von Amitai” (Jona, 1:1). Jona kommt vom (hebräischen) Wort Hona-a (wörtl. Betrüger), und Sohn (Ben) vom (hebräischen) Wort mevin (wörtl. versteht). Er versteht, da er immer den Zustand betrachtet, in dem er sich befindet, und sieht, dass er sich selbst betrügt und nicht den Weg der Wahrheit geht. Denn als Wahrheit wird Geben bezeichnet, also lischma; und das Gegenteil dazu ist Betrug und Lüge, also reines Empfangen, welches lo lischma bedeutet. Und dadurch wird er danach der Kategorie “Amitai” gewürdigt, also der Wahrheit (Emet). Und darin besteht der geheime Sinn der Worte: “Deine Augen sind wie Tauben (Jonim)” (Hoheslied, 1:15). Die Augen der Heiligkeit, welche als die Augen der Heiligen Schechina bezeichnet werden, täuschen uns, und wir denken, dass, Gött behüte, keine Augen hat, wie es im Buch Sohar steht: “Die wundervolle Welt, die keine Augen hat”. Die Wahrheit aber ist so, dass derjenige, wer der Wahrheit gewürdigt wird, dann sieht, dass sie Augen hat. Und darin besteht der geheime Sinn der Worte: “Wenn die Augen der Braut wundervoll sind, bedarf ihr ganzer Körper keiner Prüfung”.

  2. Morgen Lektion Mai 18, 2008

    Artikel Matan Torah Punkt 1 Lehre 1

    Matan Torah (Gabe der Torah)

    Essay von Rabbi Yehuda Ashlag (Baal Sulam)

    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Rabbi Akiva sagt, dies sei das Hauptgesetz der Thora.

    Das von den Weisen Gesagte verlangt nach einer Aufklärung. Da das Wort „Haupt“ (oder „allgemein“) auf eine Summe von Einzelheiten hinweist, die alle zusammen dieses Allgemeine bilden.

    Wenn er somit vom Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ spricht, welches das Hauptgesetz der Thora ist, müssen wir verstehen, dass die übrigen 612 Gebote der Thora mit allen ihren Komponenten nicht mehr und nicht weniger als eine Summe von Einzelheiten sind, die dieses eine Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zusammenstellen und durch dieses bedingt sind.

    Dies kann im Bezug auf die Gebote zwischen dem Mensch und seiner Umgebung gerechtfertigt sein, doch wie kann dieses eine Gebot alle Gebote enthalten und in sich einschließen, welche die Beziehungen zwischen dem Menschen und dem Schöpfer regeln, und welche in der Thora primär sind, und ihr Wesen und ihren Sinn bestimmen?

    mehr

    http://german.kabbalah.info/pictures/file_1205765387-4e8425c3de76d4af4d32ccc96d9ff6f8.doc

    http://files.kab.co.il/video/ger_t_rav_bs-matan-tora_2008-05-18_shiur_bb.wmv

  3. Wo kommen die Gedanken her ?

    http://www.youtube.com/watch?v=_qFUyYaHt7g&feature=related

  4. Leben aus der Kabbala

    Seite 150

    In der Kabbala werden die Gründe für unsere Taten »die Väter« und
    die Konsequenzen von Handlungen »die Söhne« (die korrekten spirituellen
    Taten) genannt.
    Man wird nicht aus eigenem Willen geboren. Spirituell sind wir vom
    Schöpfer gezwungen, durch Leiden geboren zu werden (eine Seele zu
    empfangen – das Licht des Schöpfers). Aber wir haben die Kapazität,
    mittels der Kabbala, unabhängig geboren zu werden.
    Man lebt nicht aus eigenem Willen. Wenn man nicht in Übereinstimmung
    mit dem eigenen egoistischen Willen handelt (lebt), dann kann
    dies durch ein wahrhaftiges und ewiges spirituelles Bestehen gewürdigt
    werden, das wirklich »Leben« genannt werden kann.
    Man stirbt nicht aus eigenem Willen. Wenn man nicht den Wunsch
    hat zu sterben (spirituell), oder in einem Zustand des spirituellen Todes
    zu sein (ohne die Seele, ohne das Licht des Schöpfers), dann sollte man
    nicht in Übereinstimmung mit dem eigenen Willen handeln.
    Die Arbeit in der mittleren Linie der Seele beginnt mit der Arbeit
    in der rechten Linie: Da es verboten ist, diese zu verwenden (Beschränkung,
    Zimzum), stellt das Licht der Weisheit (Or Chochma) den
    Egoismus als schlecht dar (Aviut); man fühlt, dass es nichts Schlechteres
    gibt, als für das eigene Wohl zu arbeiten. Der Mensch besitzt nach
    wie vor weder den Wunsch noch die Stärke, für das Wohl des anderen
    zu arbeiten, sprich: zu geben.
    Aus diesem Grund ist die linke Linie vonnöten, denn sie gibt uns die
    altruistischen Wünsche und die entsprechende Kraft.
    Die spirituellen Empfindungsorgane funktionieren genau wie unsere
    fünf Sinne (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Tasten) in Übereinstimmung
    eines bestimmten festgelegten Ziels.
    Der Effekt des Lichts der Weisheit veranlasst uns zu erkennen, dass es
    von keinem persönlichen Vorteil ist, diese fünf Sinne zu verwenden. Um
    es deutlicher zu sagen: Es ist wertlos, für unseren Egoismus zu arbeiten.
    In Ermangelung des Wunsches, sich selber zufriedenzustellen, welcher
    normalerweise unsere fünf Sinne zum Wirken veranlasst, erfahren
    wir einen vollkommen energielosen Zustand, werden lethargisch und
    verfallen ins Nichtstun.

    mehr

    http://arionline.info/de/downloads/Leben%20aus%20der%20Kabbala.pdf

  5. Wieso braucht Ihr einen Gott?
    Wieso rennt Ihr einer Schimäre hinterher?
    Der Mensch schuf sich Gott nach seinem Bilde.