Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Zeitmaschine

Der Sohar, Kapitel „BeSchalach“, Punkt 297: Als der Tempel gebaut wurde, wurde der Schöpfer mit dieser Korne gekrönt und saß auf Seinem Thron, Malchut, und wurde in Seinen Kronen gekrönt.

Und seit der Zeit, als der Tempel zerstört wurde, wurde der Schöpfer nicht mehr mit Seinen Kronen gekrönt, und diese Annehmlichkeit, das Licht von Bina, wurde verdeckt und verborgen.

In der Spiritualität gibt es keine Zeit, sie ist nur die Frage der Stufen, inwiefern wir von einer Stufe auf die andere übergehen können, zwischen den Schnitten des Spirituellen den Platz wechselnd.

Deshalb berichten uns die Zukunft, die Gegenwart oder die Vergangenheit, heute, morgen oder gestern, die Zeit der Zerstörung des Tempels oder andere Zeiten – nur über unsere Lage auf derselben Treppe der spirituellen Stufen.

Ebenso wie man den Film sehen kann: die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Der Unterschied zwischen diesen Zuständen klärt sich mit unserer Fähigkeit auf, sich dem Netz der gegenseitigen Verbindung anzugleichen.

Von der Kraft unserer Verbindung mit diesem Netz, hängt unsere Lage auf der Treppe der Stufen ab – welche Art unserer Verbindung wir öffnen können.

Die Stärke der Verbindung im allgemeinen Netz – ist eben das Maß der Enthüllung der Höheren Welt und des Schöpfers.

Aus einem Unterricht über den Buch Sohar, 01.11.2010

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