Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Tora spricht über jeden

Frage: Laut Ihren Aussage müssen die Juden die Welt retten, Israel = streben nach Schöpfer, der Schöpfer liebt Israel usw. Sie zeigen Verachtung für andere Völker, indem Sie sagen, dass die Juden etwas Besonderes sind. Haben Sie keine Angst vor Vorwürfen des Extremismus?

Meine Antwort: Die Tatsache, dass die Juden etwas Besonderes sind, wird auf jeder Seite der Tora (Bibel) beschrieben. Die Völker der Welt, wie Christen und danach die Muslime, hatten keine andere Quelle als die Tora, die vom Schöpfer gegeben wurde, umschrieben sie und nannten sie als deren „Erstquelle“.

Das Problem von allen Juden, Christen und Muslimen ist, dass niemand genau weiß, was die Tora tatsächlich sagt. Die Tora spricht zu allen Menschen der Welt und ruft zur Umsetzung des Grundgebotes „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Und zu nichts anderem.

Die Tora nennt die, die das Gebot der Nächstenliebe ausführen „Juden“ (Yehudi, in Hebräisch „Ihud“, „Einheit mit dem Schöpfer“). Und die, die das Gebot nicht ausführen, nenne sie „Goi“, was übersetzt „Volk“ bedeutet. Im Übrigen wird das jüdische Volk in der Tora auch „Goi“ genannt.

Die Tora spricht nur vor der Vereinigung aller Völker, wie die Propheten sagten. So sehen sie die Zukunft der Menschheit. Und die Juden sind verpflichtet, den Weg zu zeigen und was es bedeutet, „Ein Licht für die Völker der Welt zu sein“.

Also ist die Ursache des Problems die falsche Interpretation der Tora. Die Tora spricht über jeden Menschen, unabhängig von seiner Nationalität. So wendete sich Abraham an alle Bewohner von Babylon. Und die Grundlage seiner Religion ist „Liebe deinen Nächten wie dich selbst“. Darüber schreibt Baal HaSulam im Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“.

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