Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Thora. Das Buch Genesis. Abschnitt Wajera

Und der HERR erschien Abraham im Hain Mamre; dort saß er an der Tür seiner Hütte, da der Tag sehr heiß war. Und als er seine Augen erhob, sah er drei Männer vor ihm. Und er kochte für sie und sie aßen. Der Letzte sprach: Ich werde in einem Jahr wieder zu dir kommen; und dein Weib Sarah wird einen Sohn haben. Und Sarah lachte in sich hinein. Abraham ging und zeigte ihnen den Weg.

Und Gott sprach: „Groß ist die Sünde von Sodom und Gomorra“. Und Abraham sprach: „Wirst du die Gerechten zusammen mit den Sündern strafen? Vielleicht kannst du jenen um der 50 Gerechten willen, die sich dort befinden, vergeben?“ Und Gott antwortete: „Wenn ich 50 Gerechte innerhalb der Stadt finde, werde ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben.“ Und Abraham sagte: „Vielleicht werden 40 dort sein.“ Und Er sagte:“ Ich werde sie auch wegen 40 verschonen.“ „Und wenn dort nur 10 sind?“ „Ich werde sie um der 10 willen nicht zerstören.“ Und Gott ging und Abraham kehrte nach hause zurück.

Und zwei Engel kamen nach Sodom und Lot sah sie und sagte: „Verbringt die Nacht hier.“ Sie hatten sich noch nicht schlafen gelegt, als Leute aus Sodom das Haus umstellten und sagten: „Wo sind diese Menschen, die euch heute besucht haben?“ Und Lot kam zu ihnen heraus zum Eingang des Hauses und sagte: Begeht keine Sünden, Brüder!“ Doch sie versuchten die Türen aufzubrechen. Und Besucher streckten ihre Hände aus und brachten Lot ins Haus zurück und verschlossen die Tür. Und sie schlugen die Menschen beim Eingang mit Blindheit.

Und sie sagten zu Lot: „Bring alles, was du hast, aus der Stadt, denn wir werden diesen Ort zerstören.“ Doch er zögerte und die Engel nahmen ihn bei der Hand und brachten ihn aus der Stadt. Und sie sagten: „Rettet euch und seht nicht zurück!“ Und Gott zerstörte mit Schwefel und Feuer aus dem Himmel Sodom und Gomorra. Doch Lots Frau drehte sich um und erstarrte zur Salzsäule.

Und Lot zog in eine Höhle in den Bergen, zusammen mit seinen Töchtern. „Lass uns unseren Vater mit Wein betrunken machen und uns neben ihn legen. Wir wollen Nachkommen mit ihm zeugen.“ Und sie wurden schwanger von ihrem Vater. Und die Ältere gebar einen Sohn und nannte ihn Moab. Und die jüngere gebar Amon.

Und Abraham reiste von dort in den Süden des Landes und über Sarah sagte er: „Sie ist meine Schwester,“ und Abimelech nahm Sarah. Und Gott erschien Abimelech im Traum und sagte zu ihm: „Du wirst sterben wegen dieser Frau, denn sie ist verheiratet.“ Und Abimelech rief Abraham zu sich, „Was hast du mir angetan?“ Und Abraham sagte: „Es ist, weil ich dachte, dass es hier keine Gottesfurcht gäbe und ich wegen meiner Frau sterben müsse. Doch sie ist wirklich meine Schwester – von meinem Vater, aber nicht von meiner Mutter – und sie wurde meine Frau.“ Und Abimelech gab Abraham Schafe, Rinder und Sklaven und er gab ihm Sarah zurück.

Und Sarah wurde schwanger und gebar Abraham einen Sohn. Und Abraham nannte ihn Isaak. Und er beschnitt seinen Sohn am achten Tag, so wie es Gott befahl. Und Abraham war 100 Jahre alt. Und Sarah sah, dass der Sohn von Agar, der Ägypterin, voll von Verachtung war und sagte zu Abraham: „Schick die Sklaven und ihren Sohn weg.“ Dies erschien Abraham als sehr traurig. Doch Gott sagte zu Abraham: „Höre auf deine Frau Sarah und alles, was sie zu dir sagt, denn dein Stamm wird auch Isaak benannt. Aber ich werde auch die Nachkommen des Sohnes deiner Sklavin zu einem Volk machen.“ Und am Morgen schickte Abraham sie fort und der Junge wuchs auf, ließ sich in der Wüste nieder und seine Mutter gab ihm eine Frau aus Ägypten zur Gattin.

Und Gott beschloss, Abraham zu testen und er sagte: „Abraham, nimm deinen Sohn Isaak und gehe ins Land Moriah und opfere ihn mir als Brandopfer auf einem der Berge, die ich dir nennen werde.“ Und Abraham ging zu diesem Ort. Und er erbaute einen Altar, band Isaak und legte ihn auf den Altar. Und er nahm ein Messer, um seinen Sohn zu opfern. Doch ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab und sagte: „Abraham, lege nicht Hand an den Jungen, denn ich weiß, dass du Gott fürchtest.“

Und der Engel sagte: „Ich werde deine Nachkommen vervielfältigen, sie werden ihre Feinde besiegen und durch sie werden alle Völker der Erde gesegnet sein, denn du hast mir gehorcht!“


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