Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Thora – Das Buch BaMidbar, Abschnitt Behaalotcha

Die Thora. Das Buch BaMidbar. Abschnitt Behaalotcha (gekürzt)
Und Gott sagte zu Moses: „Sag Aaron: Wenn du die Lampen entzündest, dann so, dass das Licht der sieben Lampen vom Leuchter aus nach vorn fällt. Und die Struktur der Menorah ist folgende: sie wurde aus einem einzigen Goldbarren geschmiedet. Entsprechend dem Bildnis, das Gott Moses zeigte.“

Und Gott sagte zu Moses: „Sondere die Leviten aus dem Umfeld der Kinder Israels ab und reinige sie! Spreng über sie das reinigende Wasser! Sie selbst sollen sich an ihrem ganzen Körper rasieren, ihre Kleider waschen und sich reinigen. Dann sollst du die Leviten vor das Offenbarungszelt führen und die ganze Gemeinde der Israeliten versammeln. Lass die Leviten vor den Herrn treten und die Kinder Israels sollen den Leviten die Hände auflegen. Und Aaron soll an den Leviten im Namen der Kinder Israels vor den Augen des Herrn die Weihe vornehmen, um dem Herrn zu dienen. Auf diese Weise sollst du die Leviten aus dem Umfeld der Kinder Israels aussondern; dann gehören die Leviten mir.“
Und Gott sprach zu Moses: „Folgendes gilt für die Leviten: Mit fünfundzwanzig Jahren und darüber ist jeder verpflichtet, am Offenbarungszelt seinen Dienst zu tun. Mit fünfzig Jahren endet seine Verpflichtung und er braucht keinen Dienst mehr zu tun, außer seinen Brüdern im Offenbarungszelt zu dienen und es zu bewachen.“

Und Gott sprach zu Moses in der Wüste Sinai, im ersten Monat des zweiten Jahres nach ihrem Auszug aus dem Lande Ägypten: „Die Söhne Israels sollen am vierzehnten Tag dieses Monats in der Abenddämmerung das Pessachfest genau nach den dafür geltenden Gesetzen und Vorschriften feiern.“ Doch es gab welche, die unrein waren, denn sie berührten die Toten und sie konnten das Pessachopfer an diesem Tag nicht durchführen.

Und Gott sagte zu Moses: „Wenn einige von euch unrein sind wegen der Berührung eines Toten oder wenn sie auf einem Wege weitab entfernt sind, dann sollen sie es im zweiten Monat am vierzehnten Tag in der Abenddämmerung feiern; zu ungesäuerten Broten und Bitterkräutern sollen sie das Paschalamm essen.“
Und an dem Tag, als man das Offenbarungszelt aufstellte, bedeckte eine Wolke das Offenbarungszelt und am Abend legte sich ein Feuerschein darüber und blieb dort bis zum Morgen. So war es die ganze Zeit: bei Tag bedeckte die das Offenbarungszelt und bei Nacht der Feuerschein. Und jedes Mal, wenn sich die Wolke über dem Zelt erhob, brachen die Söhne Israels auf und folgten ihr; und wo auch immer sich die Wolke niederließ, dort schlugen die Söhne Israels ihr Lager auf.

Und Gott sprach zu Moses: „Mach dir zwei silberne Trompeten, um die Gemeinde einzuberufen und den einzelnen Lagern das Zeichen zum Aufbruch zu geben. Die Söhne Aarons sollen die Trompeten blasen. Wenn ihr in eurem Land in einen Krieg mit einem Feind verwickelt werdet, der euch bedrängt, dann blast die Trompeten und so werdet ihr euch beim Herrn, eurem Gott, in Erinnerung bringen und vor euren Feinden gerettet werden.“

Am zwanzigsten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr erhob sich die Wolke über dem Offenbarungszelt. Und die Söhne Israels brachen von der Wüste Sinai auf, wie es die Ordnung für den Aufbruch vorsah, und die Wolke ließ sich in der Wüste Paran nieder.

Das Volk beklagte sich bei Gott und als der Herr das hörte, entbrannte sein Zorn und Feuer brach aus und griff am Rand des Lagers um sich. Da schrie das Volk zu Mose und Mose betete für sie beim Herrn und darauf ging das Feuer wieder aus.
Und die Gier packte sie von neuem und auch die Söhne Israels begannen wieder zu weinen und sagten: „Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir erinnern uns an die Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, an die Gurken und Melonen, an die Kräuter, an die Zwiebeln und an den Knoblauch.

Doch jetzt vertrocknet uns die Seele, nichts gibt es außer Manna!“ Das Manna war wie Koriandersamen und es sah wie Kristall aus. Die Leute gingen umher, um es zu sammeln; sie mahlten es oder zerstampften es im Mörser, kochten es in einem Topf und bereiteten daraus Brotfladen und es schmeckte wie Ölkuchen. Und wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna.

Und Mose hörte die Leute weinen. Und Moses sagte zum Herrn: „Warum auferlegst du mir die Last dieses ganzen Volkes? Woher könnte ich Fleisch nehmen?“
Und Gott sprach zu Moses: „Versammle siebzig von den Ältesten Israels und bring sie zum Offenbarungszelt! Dann komme ich herab und rede dort mit dir und ich nehme etwas von dem Geist, der auf dir ruht und lege ihn auf sie, damit sie mit dir zusammen die Last des Volkes tragen können und du musst sie nicht mehr allein tragen. Zu diesen Leuten aber sollst du sagen: Bereitet euch für morgen vor, dann werdet ihr Fleisch zu essen haben. Der Herr wird euch Fleisch zu essen geben, für einen Monate lang, bis es euch zum Halse heraushängt und ihr euch davor ekelt. Denn ihr habt vor ihm geweint und gesagt: Warum sind wir aus Ägypten weggezogen?“

Da entgegnete Mose: Sechshunderttausend Mann zu Fuß zählt das Volk. Selbst wenn man alle Schafe, Ziegen und Rinder für sie schlachtet, reicht das für sie?
Der Herr antwortete Mose: „Ist etwa der Arm des Herrn zu kurz?“
Darauf brach ein Wind los, den der Herr geschickt hatte, und trieb Wachteln vom Meer heran und bedeckte mit ihnen das Lager. Und das Volk sammelte die Wachteln auf. Sie hatten aber das Fleisch noch zwischen den Zähnen, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk und der Herr schlug es mit einer bösen Plage. Und den Ort nannte man Kivrot-Ataava (Giergräber), an dem man die Leute begrub, die von der Gier gepackt worden waren.

Und Miriam sprach zu Aaron über Moses wegen der kuschitischen Frau, die er sich genommen hatte: „Hat etwa der Herr nur mit Mose gesprochen? Nein, er sprach auch mit uns.“ Und Gott hörte dies. Und Gott wandte sich plötzlich an Moses und an Aaron und an Miriam und sagte: „Geht ihr drei hinaus zum Offenbarungszelt! Hört meine Worte! Wenn es bei euch einen Propheten Gottes gibt, so gebe ich mich ihm in einer Vision zu erkennen und rede mit ihm im Traum. Nicht wie mit meinem Knecht Mose: ihm ist mein ganzes Haus anvertraut. Mit ihm rede ich von Mund zu Mund, klar, nicht in Rätseln und er darf die Gestalt des Herrn sehen. Warum habt ihr also keine Angst, über meinen Knecht Mose zu reden?“
Und siehe: Miriam war von Aussatz bedeckt wie von Schnee. Da sagte Aaron zu Mose: „Mein Herr, ich bitte dich, lass uns nicht die Folgen der Sünde tragen, die wir leichtfertig begangen haben.“ Da flehte Mose zum Herrn. Der Herr antwortete Mose: „Sie soll sieben Tage lang aus dem Lager ausgesperrt sein.“


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