Die spirituellen Wurzeln der Bräuche in unserer Welt
Eine Frage, die ich erhielt: Ich dachte immer, dass Bnei Baruch eine nicht religiöse Organisation wäre und es säkulare Menschen niemals zwingen würde, religiösen Traditionen zu folgen. Kürzlich aber hörte ich, dass sie die Kashrut (jüdischen Speisevorschriften) an Pessach einhalten. Bitte erklären Sie dies. Bitte erläutern Sie auch, ob Sie der Meinung sind, dass jeder der Tradition folgen sollte.
Meine Antwort: Wir sind eine Bildungseinrichtung und haben nichts mit irgendeiner Art von Religion zu tun. Wir basieren einzig und ausschließlich auf den Prinzipien der Kabbala, wie sie in drei authentischen kabbalistischen Quellen dargestellt sind: dem Sohar, den Schriften des ARI und denen des Baal HaSulam (Rabasch). Wir folgen deren Anweisungen in allem. Wenn Sie Bedenken haben, fragen Sie uns bitte, damit wir Ihnen unsere Quelle zeigen, worauf sich unsere Information bezieht.
Obwohl Bnei Baruch keine religiöse Organisation ist und somit auch keinen religiösen Traditionen („Geboten” - Mizwot) folgt, praktizieren wir dennoch die Handlungen unserer Welt, welche die Zweige darstellen, die von den spirituellen Wurzeln abstammen. An der Oberfläche sieht dies so aus, als würde man eine jüdische Tradition befolgen, aber in der Tat stammen diese aus ganz anderen Absichten und sind auf die innere und äußere Verbindung mit ihrer spirituellen Wurzeln gerichtet.
Ich empfehle Ihnen dringend, nochmals die „Pessachgeschichte” mit dem Kommentar des ARI „Die Tore der Absicht” (Shaar HaKavanot) zu lesen. Sie werden verstehen, wie wir uns durch die Ausführung spezieller Handlungen
über unseren Egoismus erheben (lesen Sie auch den Artikel Baal HaSulams „Und dies ist für Yehuda”).
Die Gruppe um Abraham begann damit, „irrationale” physische Rituale zu befolgen, nachdem sie es zustande brachten, spirituelle Handlungen in ihren korrigierten Verlangen hervorzubringen und deren physische Entsprechungen zu reinigen. Sie nahmen spirituelle und physische Handlungen als ein Ganzes (Wurzel und Zweig oder Ursache und Wirkung) wahr.
Als wir vom Zustand des spirituellen Verständnisses der Gebote (Zerstörung des Zweiten Tempels) abfielen, setzten wir nur unsere körperlichen Traditionen fort, anstatt diese zusammen mit der spirituellen Handlung zu vervollständigen. Dies ist der Punkt an dem die Religionen dieser Welt entstanden.
Heute müssen wir die spirituelle Welt erreichen und die spirituellen Handlungen enthüllen. Dies wird unsere gewohnten Traditionen zu spirituellen Handlungen umwandeln. Statt der gezwungenen Durchführung mechanischer Handlungen werden wir bewusst handeln und deutlich die Wirkung unserer Handlungen auf die Höhere Welt erkennen. Somit kommt die Erkenntnis zuerst, gefolgt von der Handlung, die daraus resultiert.
Ich wünsche Ihnen allen, „Ägypten zu verlassen” und die richtigen Absichten zu erhalten, während sie an den festlichen Tafeln Platz nehmen.
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Lieber Michael Laitman!
Zu Ihrem heutigen Artikel sende ich Ihnen meine Gedanken:Sie sagen: “Wir haben nichts mit irgendeiner Art von Religion zu tun.” Und.” Wir basieren einzig und ausschließlich auf den Prinzipien der Kabbalah, wie sie in drei authentischen Quellen dargestellt sind: dem Sohar, den Schriften des ARI und denen des Baal HaSulam”: Lieber Michael, seien wir ausnahmsweise mal ehrlich.”Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie messen!” Wer glaubt heute denn noch Politikern oder anderen Schönrednern? Nur noch Minderbegabte. Da wir Studenten der Kabbalah nicht minderbegabt sind, können wir solchen Worten nicht den geringsten Glauben schenken. Taten entscheiden. Menschen, die jüdischen Ursprungs sind und auch mehr oder weniger streng die jüdischen Traditionen und Vorschriften einhalten( auch z. B “Beschneidung” wörtlich nehmen) haben sehr viel mit ihren jüdischen Wurzeln zu tun-sprich : Sie sind in ihrer jüdischen Religion gefangen!!!
Ähnlich den extremen Mitgliedern der anderen Weltreligionen. Deshalb tun mir meine jüdischen Brüder außerordentlich leid: Sie werden vermutlich niemals aus ihrer “Gefangenschaft” befreit werden können…Wer einmal den Schöpfer enttäuscht hat, dem wird der Schöpfer nicht mehr vertrauen - die hilfreiche Hand reicht Er ihm - aber Ihre Glaubensbrüder werden diese Hand niemals erkennen…Sie haben einfach keinen Zugang zu der “Inneren Tora” - Diese Leute sind wie hypnotisiert von dem äusseren Buchstabensinn - Kann es sein, dass selbst bei Ihnen diese Schwankungen auftreten? Mal Buchstabensinn - mal innerer Sinn ???
Zum Schluss möchte ich mich bei Ihnen bedanken, weil mich 80 % Ihrer Beiträge glücklich machen…
Ihr
Gerd aus Deutschland
Lieber Gerd, Herr. Laitman hat doch geschrieben das die Bräuche einen Spirituellen ursprung haben.