Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Schule ist der Spiegel der Laster der Gesellschaft

Frage: Wenn wir über die Erziehung der erwachsenen Menschen sprechen, dann entsteht die Befürchtung, dass die Menschen über uns denken werden, dass wir ihnen etwas Utopisches, Surreales anbieten wollen.

Meine Antwort: Ich bin damit gar nicht einverstanden! Die heutige Welt und die Welt, die wir anbieten, sind absolut entgegengesetzt. Man muss den Tatsachen ins Gesicht schauen! Hier dürfen keine halben Lösungen sein! Die Schule darf nicht eine Doppelmoral vorleben, wie es heute der Fall ist.

Wenn das kleine Kind in die Schule kommt, dann wird es einfach ins kalte Wasser geworfen. Aus ihm kann man alles mögliche machen. Dort befindet es sich unter dem Einfluss der Umgebung. Das Kind wird gezwungen, so wie alle zu werden. Es wird mit unterschiedlichen Lastern konfrontiert: Rauchen, Alkohol oder Drogen! Die Schule ist der Ort der Unzucht, der Eitelkeit und der Gegensätze! Jemand wird gefahren, jemand muss zu Fuß gehen.

Alle Laster der modernen Gesellschaft zeigen sich bei den Schulkindern auf die schrecklichste Art. Und dagegen muss man kämpfen! Man muss beginnen, etwas zu tun! Es sind unsere Kinder!

Da wir selbst zu gefühllosen Egoisten wurden, verhalten wir uns ebenso gegenüber unseren Kindern. Wir stoßen sie von uns ab: „Gehe in die Schule; dort sollen die Lehrer sich mit dir beschäftigen; komm selbst zurecht!“.

Statt das Kind zu einem normalen Menschen zu erziehen und für ihn eine Zukunft zu schaffen, erschöpfen wir die Naturressourcen und lassen die Kinder unter ungünstigsten Bedingungen aufwachsen.

Uns ist es egal, welche Folgen das haben wird! Deshalb wollen wir keine Kinder gebären. Wir existieren wie die Tiere, einfach so, und schwimmen mit dem Strom, das uns zu einem riesigen Wasserfall und in den Abgrund trägt.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 13.12.2011

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