Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die gemeinsame Wurzel zweier Völker

Frage: Welche spirituelle Wurzel hat die Koexistenz zweier Völker – des jüdischen und des arabischen Volkes – in Israel?

Meine Antwort: Unsere gemeinsame Wurzel ist der Urvater Abraham. Der Islam hat keinen Zusammenhang mit dem Götzendienst und steht sogar im „Volkssinn“ dem Judentum nah. Die Moslems beten kein „Standbild und Heiligenbild“ an, und überhaupt weisen diese zwei Religionen viele Ähnlichkeiten auf. Sie verhalten sich identisch zur Höheren Kraft, nur heißt sie im Islam „Allah“. In beiden Fällen handelt es sich nicht nur um die Namen, vielmehr geht es um die Bezeichnungen des Höheren.

Was den gegenwärtigen Konflikt betrifft, so entstand er unter der türkischen und englischen Herrschaft in diesem Land. Gerade damals forcierten
die Mächte die Reibungen und die Zwietracht. Das war das Prinzip der englischen Diplomatie – die Ausnutzung der Konflikte zwischen zwei Völkern. Geschieht denn heute in Afrika nicht das selbe?

Frage: Soll ich, als der  Schüler, mich über die Lage des Staates Israel in der Welt sorgen?

Meine Antwort: Wir sollen uns um die Verbreitung unserer Botschaft sorgen. Daraus werden die Menschen verstehen: man braucht diesen Teil der Welt, weil er jetzt vom spirituellen Standpunkt wichtig ist. Die spirituelle Wurzel berührt hier den materiellen Zweig.

Obwohl unsere Welt am Abgrund steht, sollen wir darin auch das Bild der vollen Befreiung erschaffen. Jede spirituelle Wurzel soll ihren materiellen Zweig erreichen. Dahin führt die ganze Geschichte der Jahrtausende, einschließlich dem gegenwärtigen Krieg des „Gogh und Magog“, der hoffentlich schnell und nur auf dem spirituellen „Territorium“ vorbei sein wird.

In der Welt zeigt sich schon die Tendenz des Aufstiegs. Wir haben die Methode erhalten, und wenn  es uns gelingen wird, die Welt ein wenig zu erheben, dann werden wir alle Ereignisse in die spirituelle Dimension verlegen.

Auszug aus dem Unterricht nach „dem Artikel zur Vollendung des Buches Sohar“, 13.02.2013

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