Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Fäden, die sich aus der Unendlichkeit ziehen

Wenn wir das Buch von Baal HaSulam, Grundlage der Absichten (Beit Schaar HaKawanot), dass das System der Höheren Lenkung beschreibt, lesen, können wir ein bisschen spüren, von wo unsere Wurzel herauskommt – wie von der ersten Einschränkung (Zimzum Alef), ein Übergang zur zweiten Einschränkung (Zimzum Bet), in wessen Systemen wir uns befinden, stattfindet.

Keter der Welt Azilut heißt „Ain“ (Nein) oder die „verhüllte Vernunft“, weil es nur aus der Welt Adam Kadmon genährt wird. Die erste Einschränkung (Zimzum Alef) lenkt die zweite Einschränkung (Zimzum Bet), denn es ist nicht möglich etwas zu planen, wenn man nicht vom Endzustand ausgeht.

Ich muss ja das ganze End Bild sehen: Woher kommt jede Kleinigkeit darin und wie sich alles miteinander verbindet. Dann kann man das schon in kleinere Handlungen aufteilen: wie man sie ausführen kann, in welcher Form, mit jeder Seele oder mit Gruppen von Seelen.

Deshalb Zimzum Bet, unter welchen wir uns befinden, wir von oben, aus Zimzum Alef gelenkt, und deshalb kommen alle Befehle aus der Welt der Unendlichkeit zu uns.

Das gemeinsames Bild, der letzte, abschließende korrigierte Zustand (Zustand drei) bestimmt völlig den Ausgangszustand der Welt der Unendlichkeit (Zustand eins) und den ganzen Prozess der Korrektur (Zustand zwei).

Aus einem Unterricht über „Beit Schaar aKawanot“, 21.11.2010

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