Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die einzige Möglichkeit sich zu verändern

Frage: Welche Einstellung muss man gegenüber den materiellen Genüssen haben?

Meine Antwort: Man muss an nichts weiteres denken, außer, wie man sich in die richtige Umgebung integrieren kann. Denn die Verbindung ist das Wichtigste, dafür sind wir geboren worden und existieren in dieser Welt. Insbesondere gilt es für unsere Zeit!

Deshalb gibt es in unserem Leben kein anderes Ziel als die Absicht, sich der richtigen Umgebung anzuschließen. Die richtige Umgebung führt mich an die Vereinigung, an die Eigenschaft des Gebens, an die Bürgschaft.

Wenn ich plötzlich eine solche Umgebung finde, dann muss ich begreifen, dass es für mich von Oben organisiert wurde; wie einst der Schöpfer auch Abraham geholfen hat, die Menschen zu einem Volk zu vereinen. Wir bekommen von den Kabbalisten ein Beispiel dafür, wie die Umgebung und die Gesellschaft aufgebaut werden sollen. Die Aufbau selbst wird von Oben gelenkt, wir können uns nicht daran beteiligen.

Aber wenn es schon irgendwelchen Anfangszustand gibt, dann müssen wir alle Kräfte dafür verwenden, dass diese Gesellschaft zu mehr Vereinigung kommt.

Nach diesem Kriterium bewerten und überprüfen wir uns. Unsere ganze Arbeit erfolgt nur in Bezug auf die Gesellschaft: sofern ich mich von ihr beeinflussen lasse, empfange ich die Kraft des Gebens, die mich verändert.

Der Mensch kann sich selbst nicht ändern. Das Problem liegt darin, dass wir verwirrt sind und darauf hoffen, uns ändern zu können. Der Mensch denkt: „Jetzt werde ich mich überprüfen, ich werde alle Kräfte sammeln und mich ändern!“ Aber es ist eben die falsche Arbeit, welche eher ein Götzendienst ist. Denn ich sehe in mir die Kräfte, die dem Schöpfer gleich sind, und meine, dass ich selbst ohne Ihn etwas machen kann.

In Wirklichkeit habe ich nur eine Freiheit – mich an die richtige Umgebung anzuschließen.
Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 28.09.2011

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