Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Wendepunkt

Frage: Warum müssen wir die Schätze des Zaren von Ort zu Ort mittragen?

Meine Antwort: In dem du den Krug mit den goldenen Münzen mitträgst, begreifst du jedesmal Seine Größe und bereitest Ihm dadurch Genuss.

Er braucht Seinen Schatz nicht zu verlegen, und Er braucht deine Arbeit nicht. Sein Genuss besteht darin, dass du Ihn verstehst, empfindest, und Ihm gleich wirst, dass du dadurch wächst. Du bereitest Ihm eben Freude.

Und dein Genuss äußert sich darin, dass du Sein Verlangen erfüllst: du steigst hinauf, du wächst, du machst eben alles, was Er will. Und nicht mit dem Ziel, die angenehme und anziehende Belohnung zu bekommen, die auf deinem ganzen Weg verdient wird, sondern, um dem Schöpfer Genuss zu bereiten.

Man muss diesen Punkt tief in unserem Inneren empfinden, worin wir Seine Beziehung zu uns – durch unserer Beziehung zu Ihm ersetzen. Es ist der Punkt, in welchem wir uns mit Ihm treffen. Es gibt uns und Ihn, und in der Mitte liegt der Ort unseres Treffens, an welchem wir unsere Einstellung verändern: Er gibt uns, und wir geben Ihm. Gerade hier befindet sich eben der Punkt des Schirmes, der Punkt unserer Verbindung.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Schamati“, 27.03.2012

Beitrag teilen:


Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kommentare geschlossen.

shares