Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Weg zum Garten Eden

Tora, „Deuteronomium“, 8:7 – 8:8, 8:10: Denn der Herr, dein Gott bringt dich zum Guten, in ein Land mit Bächen voll Wasser, Quellen und Fülle, die in den Tälern und Bergen entstehen, ein Land mit Weizen und Gerste, Wein und Feigen und Granatäpfel, ein Land der Öl produzierenden Oliven und Honig. Du wirst essen und satt werden und du sollst den Herrn, deinen Gott für das gute Land, dass er dir gegeben hat, preisen.

Frage: Die Tora gibt uns ein Ziel und sagt, dass du es nicht bereuen wirst, wenn du es erreichst.

Meine Antwort: Es hängt davon ab, ob du es bekommst. Wenn du solch einen korrigierten Zustand erreichst, welcher tatsächlich mit dem höheren Licht gefüllt ist, dann bekommst du Wein, Oliven, Sonne und Honig, kurz gesagt, ist dies das Paradies.

Immerhin wurde alles schon in vorangegangenen Handlungen korrigiert.

Ägypten verwandelt sich in eine Wüste, da du all deine ägyptischen, egoistischen Wünsche jetzt ablehnst. Du möchtest nichts mehr für dich empfangen. Du bist in Übereinstimmung mit der Wüste. Du isst nur so viel Manna und trinkst Wasser, um dich selbst ein wenig zu unterstützen.

Dann bereitest du dich auf eine neue Stufe vor, die Eigenschaft des Gebens und der Liebe außerhalb von dir.

Dies bedeutet, dass die gleichen großen Verlangen, die sich in deinem inneren spirituellen Zustand enthüllen und Ägypten genannt werden, sich allmählich zu der Stufe Wüste hin bewegen. Du steigst darüber auf, da dies der Weg ist, wie er sein soll. Von diesem Verlangen baust du die Qualität des Gebens und der Liebe auf. Wenn du über dich hinauswächst, um anderen zu geben, wirst du es genießen, dass du jeden mit Güte füllst.

Aus Kab TV, „Die Geheimnisse des ewigen Buches“

27/4/16

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