Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der spirituelle Weg ist mit Abstiegen gepflastert, denen Aufstiege folgen

Zwei Fragen, die ich über die Arbeit mit spirituellen Abstiegen erhalten habe:

Frage: Manchmal bekomme ich dieses schreckliche Gefühl, dass alles, was ich in diesem Leben habe (mein Job, Familie, Gesundheit, die Welt, in der ich lebe) vor dem Kollaps steht und dieses Gefühl verändert meine Lebensanschauung. Wie nutzen wir solche Stadien?

Meine Antwort: Du musst beginnen zu verstehen, dass die Geburt eines neuen Stadiums nur durch diesen Weg der „Abstiege und Aufstiege“ entsteht.

Frage: Was bedeutet „fallen, um aufzusteigen“? Wenn eine Person plötzlich beginnt, Dinge zu tun, die sie vorher nie zu tun gewagt hätte, ist das ein Abstieg?

Meine Antwort: Wenn diese Person in ihrer Freizeit Kabbala studiert hat, dann ist das ein Anzeichen für angestiegenen Egoismus. Es steht geschrieben: „Wenn jemand höher als andere ist, ist sein Egoismus größer als deren.“ Hier geht es um das „Fallen, um aufzusteigen“. Das ist der richtige Prozess, unsere Natur zu enthüllen! Der Nutzen davon ist, dass jemand ein enormes Verlangen benötigt, um den Schöpfer zu erreichen, und eben auf diese Art wird ein solches Verlangen geschaffen. Diese Periode wird vorübergehen und von einem spirituellen Aufstieg gefolgt werden. Dieser wird dann durch einen neuen Abstieg ersetzt und so weiter – den ganzen Weg entlang bis zur vollkommenen Korrektur, der höchsten Stufe.

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