Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der größte Egoist

Kongress in Georgien. Lektion 4

In der Regel wird das Studium der Kabbala von den Menschen mit einem erhöhten Egoismus entdeckt, die bereits erkennen, dass nichts anderes sie erfüllen kann. Sie sehen, dass weder Wissenschaft und Technik noch Kunst, Familie und Arbeit noch Hobbys oder großes Geld ihnen etwas bringen. Sie quält die Frage über den Sinn des Lebens.

Das sind Menschen, die nicht an Religionen glauben können, sie haben diese Ebene bereits verlassen, um blind an etwas zu glauben. Sie glauben an nichts. Für sie gibt es keine Werte in dieser Welt, weil sie alles, was in ihr existiert, als gewöhnliches tierisches Dasein betrachten und nicht mehr.

Natürlich haben sie keine Lust, sich mit allen zu umarmen, zu tanzen, sich mit solchen Kindergartenspielen wie „lasst uns im Kreis zusammensetzen, trinken, essen und singen“ zu beschäftigen. Das alles erscheint ihnen vollkommen inakzeptabel. Und das stimmt.

Sie haben einen erhöhten Egoismus, sie möchten etwas Höheres enthüllen, und hier werden sie zu Kinderspielen eingeladen. Da ist aber nichts zu machen. Denn sie kommen in die Gruppe, die bereits voranschreitet, die diese Methodik für sich bereits mehr oder weniger enthüllt hat, die spürt, versteht oder zumindest lernt, dass die Vereinigung notwendig ist, um in ihr die Eigenschaften der Höheren Welt enthüllen zu können, denn die Eigenschaften der Höheren Welt lassen sich nur in der Vereinigung enthüllen.

Auszug aus der 4. Kongresslektion in Georgien, 08.11.2012

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