Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Spiel, das den ganzen Verstand und das Herz erfordert

Frage: Wenn ich weiß, dass ich das ewige Glück suche, welches in der Eigenschaft des Gebens eingeschlossen ist, aber diese Eigenschaft noch nicht fühle – wie soll dann meine künstliche Bitte sein?

Meine Antwort: Wir sollen mehr über jene Eigenschaften sprechen, über welche wir noch nicht verfügen. Wir spielen aber, wie die Kinder es tun, als ob wir die Eigenschaft des Gebens schon besitzen würden.

Das Kind hält sein Spiel für die ernsteste und wichtigste Sache der Welt, nur spielend kann es wachsen. Aber ich spiele und weiß, dass es weder echt, noch ernsthaft ist! Darin besteht das ganze Problem. Wenn ich dieses Spiel mit meinem ganzen Verstand und mit dem brennenden Herzen angehen würde, dann bekäme ich davon mehr Nutzen. Es funktioniert aber trotzdem. Das Licht wirkt auf mich ein und ich verändere mich mit seiner Hilfe.

Das Wichtigste ist, dieses Spiel auf jeden Fall fortzusetzen. Wie geschrieben steht: „Egal was geschehen wird, verlass mich nicht“, so wirst du vorankommen können. Das Licht wird jedes Mal auf dich stärker und noch stärker einwirken. Wenn du schlecht spielst, dann kann es Jahre dauern, bis die Veränderungen eintreten. Aber im Endeffekt wirst du beginnen, in dir diese Umwandlung zu bemerken, die Eigenschaft des Gebens zu schätzen und mit ihr voranschreiten.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 26.10.2011


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