Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Leben in des Schöpfers Umgebung

In unserer Welt übt die Umgebung automatisch einen Einfluss auf einen Samen aus, welcher in die Erde gesetzt wurde, und er beginnt, zu wachsen.

Die ganze unbelebte, pflanzliche und tierische Stufe stehen auf diese Weise in Wechselwirkung mit ihrer Umgebung, sie verfügen über keinen freien Willen.

Doch in unserer spirituellen Entwicklung ist es anders. Wir müssen die Umgebung erwecken, damit sie auf uns einwirkt – damit „Temperatur“, „Feuchtigkeitsgehalt“, „Mineralien“ und „Sonne“ genau richtig sind.

Wir selbst müssen diese Bedingungen erschaffen. Das wird als Erhebung von MaN bezeichnet. Denn die Umgebung ist der Schöpfer. Und wenn du glaubst, dass die Freunde, die Sonne, der Mond, ein plötzlicher Stimmungswechsel einen Einfluss auf dich haben, ist das alles der Schöpfer.

Ich, mein Punkt im Herzen, befinde mich im Inneren, und alles Andere ist der Schöpfer, der nur in allen möglichen Formen um mich herum existiert. Letztendlich erwecke ich Ihn.

Können Freunde etwa einen Einfluss auf mich nehmen, selbst wenn sie schreien und fordern? Welche Wirkungskraft haben sie?… Und ich muss die Kraft der spirituellen Einwirkung erhalten.

Das heißt, die Umgebung kommt mir nur so vor, in Wirklichkeit ist es der Schöpfer. In dieser Form rufe ich Ihn, enthülle Ihn, spreche mit Ihm.

Darum, wenn wir diese äußere Einwirkung nicht hervorrufen, wie wollen wir dann wachsen? Wir sind nicht in der Lage, durch etwas anderes als die „Erweckung von unten“ (Itaruta de Letata) voranzukommen.

Als erstes muss ein MaN, eine Bitte, eine Forderung, die von uns ausgeht, vorhanden sein. Es steht geschrieben: „Hast dich angestrengt und gefunden“. Wenn du dich nicht anstrengst, findest du nichts.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Körper und Seele“ vom 23.11.2010

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