Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Danach streben, eine andere Dimension wahrzunehmen

Die Weisheit der Kabbala ist vor unseren Sinnen und unserem Intellekt verborgen. Sie gehört einer anderen Dimension an, welche wir nicht direkt wahrzunehmen und zu erforschen fähig sind.

Im Gegensatz zu Tieren, die nicht in der Lage sind, Musik, die von Menschen geschaffen wurde, zu begreifen, besitzen wir eine machtvolle Vorstellungskraft und die Grundeigenschaft, welche als Punkt im Herzen bezeichnet wird, wodurch wir befähigt sind, uns zu transformieren. Aus diesem Grund studieren wir Kabbala, nur um die Verbindung zur ewigen Weisheit aufrecht zu erhalten. Das ist unsere wichtigste Arbeit in dieser Welt.

Es kommt nicht darauf an, wie weit ein Mensch in der Kabbala vorankommt oder wie viel er versteht. Einzig das Studium der ewigen Weisheit der Kabbala, welche jenseits dieser Welt und über unserem unbewussten Zustand liegt, ist ein Ausdruck des Verlangens, aus dieser Welt heraus zu kommen, was für sich allein ein großartiger und zeitloser Ausdruck ist. Jeder Moment, der für das Kabbalastudium verwendet wird, mit der Absicht, sich an eine neue Realität anzunähern und sich der Unbewusstheit zu entledigen, ist ein gut genutzter Moment.

Es steht geschrieben, dass nach dem Tod des Körpers der Seele nur zwei Fragen gestellt werden: „Hast du die Tora studiert? Hast du Erlösung erwartet?“. Die Frage, „Hast du die Tora studiert?“ bedeutet: Hast du versucht, das Licht, welches dich zur Quelle zurück bringt, anzuziehen? Und die Frage, „Hast du Erlösung erwartet?“ bedeutet: Hast du daran geglaubt, dass das Licht für dich diese Arbeit tun würde, und hast du danach gestrebt, dich in ein „gebendes“ Wesen zu transformieren?

Wenn ein Mensch nur das mindeste Ausmaß an Aufmerksamkeit der Weisheit der Kabbala widmet und sie studiert, bringt er die gesamte Gruppe von Seelen voran, die ihm im System, welches „Adam“ genannt wird, nahe stehen.

Zum Kabbalalernzentrum –>


Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kommentare geschlossen.