Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Welt'

Die Konsum-Orgie ist an allem schuld!

Die Folgen des Greichenlandbankrotts können unerwartet schlecht sein

Meinung (S.Barroso, Eurokommission): die Folgen der griechischen Verschuldung können unerwartet scchlecht sein, die Krise wird auch andere Länder erfassen, so dass die ganze Eurozone, die Wirtschaft und der allgemeine Wohlstand schwanken werden. Bis jetzt gab es in der EU keinen Bankrott des ganzen Staates. Nach der Einführung der einheitlichen europäischen Währung stieg in vielen Ländern der Eurozone die staatliche Verschuldung heftig zu. Daran ist die “Konsum - Orgie” schuld.

Internationaler Währungsfonds warnt vor einer neuen weltweiten Krise

Meinung (C.Lagarde, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds): Die neue Krise bedroht die Welt. Von den Regierungen werden entschlossene Handlungen gefordert, um diese gefährliche Entwicklung zu verhindern.

Der heutigen Krise ist die Hypothekenkrise in den USA vorausgegangen. Allmählich hat sich diese Krise über die USA-Grenzen verbreitet und erhielt im Jahre 2008 den weltweiten Charakter. Die Folgen waren die Senkung der Produktion, der Nachfrage, der Rohstoffpreise und die steigende Arbeitslosigkeit.

Meinung (R.Zoellick, Präsident der Weltbank): Die Welt befindet sich an der Schwelle der schwerwiegenden Wirtschaftskrise wegen der wachsenden Preise für Erdöl, Arbeitslosigkeit und der instabilen Situation am Nahen Osten.

Mein Kommentar: Ich hätte alles nur auf den Nahen Osten zurückgeführt, Israel hat eine Methode des Ausgangs aus der Krise. Wer sich angesprochen füllt, kann unter folgender Adresse nähere Informationen verschaffen: http://www.arvut.org/en/ (Englisch).

Auf 500 Bewohner unserer Erde kommt ein Millionär

Meldung: (Agentur Boston Consulting Group): Trotzt der Wirtschaftskrise steigt die Anzahl der Millionäre weltweit weiterhin an.

Aktuell werden 12,5 Millionen natürliche Personen gezählt, deren Vermögen eine Million Dollar übersteigt. Die genannte Zahl beträgt 0,2% der Gesamtbevölkerung der Erde oder mit anderen Worten, auf 500 Erdbewohner kommt ein Millionär.

Kommentar: Der tendenzielle Anstieg der Anzahl der Millionäre bedeutet ein schnelles Vorankommen zur Erkenntnis des Bösen, der Ungleichheit, welche gegen das vollkommene Gleichgewicht als Hauptgesetz der Natur ist. Wann werden wir es aber begreifen - durch Katastrophen oder durch den Verstand? So weit begreifen, dass wir ein einziges Gesetz einführen werden - das Gesetz der Gleichheit beim vernünftigen Verbrauch und der Einigung.

Über das Individuum und die Gemeinschaft

Wenn wir über die Einheit sprechen, meinen wir nicht die Gleichmacherei, sondern das gegenseitige Durchdringen. Darauf basiert ebenfalls die Erziehungsmethode: Jeder ist einzigartig, und darum entwickeln sich die Kinder mittels Gespräche, die es ihnen ermöglichen, die Absichten von anderen zu erfahren, wie zahlreich sie auch sein mögen.

Dadurch „nimmt“ jeder von den anderen auf, wird von den anderen durchdrungen und gewinnt an weiteren Fähigkeiten. Denn er empfängt von allen anderen, wodurch er selbst wächst, indem er seine eigenen Eigenschaften entwickelt.

Genau das wollen wir durch unsere Erziehungsmethode erreichen. Die Menschen verbinden sich richtig, sie treten miteinander in Kontakt, tauschen sich aus und bauen selbst eine menschliche Gesellschaft auf, die gänzlich auf dem gegenseitigen Durchdringen jedes Einzelnen durch alle und von allen durch jeden Einzelnen basiert.

Zu diesem Zweck nehmen Kinder an Gesprächen teil, denen wir lediglich eine Richtung geben und die wir auf einen gemeinsamen Berührungspunkt zulaufen lassen. Und unterdessen hat jeder die Möglichkeit, zu Wort zu kommen, sich zu äußern, in die Rolle des Richters und des Angeklagten, des Verteidigers und des Anklägers zu schlüpfen. Nur mittels eines solchen gegenseitigen Durchdringens können wir einen Menschen in jedem Kind entwickeln lassen.

Dann werden sie sich von Jahr zu Jahr immer mehr voneinander unterscheiden. Die Unterschiede zwischen ihnen werden jedes Mal auffallen – na und? Gerade dadurch wird die nachfolgende Verbindung besonders stark sein. Genau das ist der Trick: ohne das Individuum zu unterdrücken, bauen wir eine Gemeinschaft aus noch größeren Persönlichkeiten auf.

Auf diese Weise ermöglicht es uns die kabbalistische Methode, die gesamte Schöpfung zu nutzen. Anderenfalls zerstören wir einfach den Menschen, wir lassen lediglich ein Rädchen im Getriebe von ihm übrig, obwohl in Wirklichkeit jedes Teil diese Maschine in Gang setzen soll, während es sich seiner Unentbehrlichkeit bewusst ist.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Frieden in der Welt“, 12.05.2011

„Es sind meine Kinder“

Frage: Warum scheint eine dermaßen große Katastrophe in Japan so weit entfernt von mir zu sein? Was soll ich tun, um sie als meine zu empfinden?

Meine Antwort: Mein Egoismus entfernt von mir „fremde“ Leiden. Je stärker er ist, desto weiter entfernt scheint mir die Katastrophe auf den japanischen Inseln zu sein. Und umgekehrt, in dem Maße meiner Korrektur hätte ich sie als nah empfunden.

Rabash wurde einmal in einer ähnlichen Situation gefragt, warum er während des Unterrichts ständig zum Radio läuft, um Nachrichten zu hören. „Sind dort etwa Ihre Kinder?“ „Ja, antwortete er, es sind meine Kinder“.

Die Leiden seiner Nächsten sollte man als die Leiden der eigenen Kinder wahrnehmen.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Das Umweltproblem und der Weg zu dessen Lösung“, 13.03.2011

Ein Artikel in einer deutschen Zeitung

Während des letzten Europa Kongresses in Berlin, gab ich in Deutschen Medien einige Interviews. Unten im Bild bin ich bei einem Interview mit einem Reporter der deutschen Zeitung “Jüdische Allgemeine” zu sehen. Als Ergebnis unseres Gesprächs hat die Zeitung einen großen, seriösen Artikel über den Kongress und unsere Bewegung veröffentlicht.

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In Einheit mit der Welt

Frage: Welche Verlangen müssen wir von der Welt erhalten? Was bedeutet „sich von den fremden Verlangen durchdringen zu lassen“?

Meine Antwort: Das ist das Gleiche, wie sich in die Gruppe einzuordnen. Ich habe einen Funken der Liebe zum Nächsten, genannt „Punkt im Herzen“. Doch das ist nur ein Funke, der nicht von alleine entbrennen wird. Ich muss ihn mit allen anderen Funken von meinen Freunden verbinden. Wenn unsere Funken sich verbinden, wird uns das große Kräfte zur Korrektur verleihen. Und dann werden wir eine Antwort bekommen.

Das Gleiche gilt für die Arbeit mit der Welt: der Mensch hat kein Verlangen nach der Korrektur seiner Seele, wenn er sich nicht mit den „Völkern der Welt“ verbindet. Denn ein Teil seiner Seele (Galgalta we Ejnaim) befindet sich in ihm und in seinen Freunden, und der andere Teil (ACHaP) befindet sich in den „Völkern der Welt“. Und wir müssen diese Teile miteinander verbinden, um ein ganzheitliches Kli zu bilden.

Auszug aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash, 13.02.2011

Was Marx nicht ausgesprochen hat

Frage: Was ist eine globale Erziehung? Wer wird sie leiten? Ein Bildungsministerium für die ganze Welt?

Meine Antwort: Das ist die Aufgabe der UNESCO, einer Abteilung der UNO für Erziehungsangelegenheiten weltweit.

Eine globale Erziehung beinhaltet Erklärung von Naturgesetzen. Es muss erklärt werden, dass wir alle verbunden sind und der Lenkung einer höheren Kraft unterliegen, dementsprechend müssen wir uns auch verhalten.

Zu einem Ganzen zu gehören bedeutet, sich um die gegenseitigen Interessen zu kümmern. Ansonsten erwarten uns Schläge von der Natur, bis wir begreifen, dass wir keine Wahl haben und uns verbinden müssen. Die Schläge werden den Menschen zwingen, auf den eigenen Egoismus zu verzichten, bloß um nicht mehr zu leiden. Doch all das kann auf einem guten Wege erreicht werden, durch die Kraft des Lichtes, das zur Quelle zurückführt.

Natürlich habe ich während meines Treffens mit den führenden Vertretern der UNESCO nicht darüber gesprochen, doch es wird sich letztendlich enthüllen. Und das ist das, was Marx machen wollte. Er glaubte, dass, wenn die Menschen anfangen, sich zu verbinden und den Sozialismus aufzubauen, sie in der Praxis begreifen werden, dass es unmöglich ist. Sie werden anfangen zu suchen und enthüllen, dass es nur ein Mittel zur Korrektur gibt, und zwar die höhere Kraft.

Aus diesem Grund war Marx Atheist und glaubte an keine Götter außer an diese höhere Kraft des Gebens.

Wir fangen mit der einfachen Beobachtung der Natur an, aus der ersichtlich wird, dass wir ebenfalls miteinander verbunden sein müssen. Und anschließend, indem wir versuchen, uns zu verbinden, stellen wir fest, dass wir dazu nicht in der Lage sind. Und dann wird die Lösung enthüllt – dafür müssen wir aktiv Kabbala verbreiten. Die Welt wird sie immer mehr brauchen.

Auszug aus dem Unterricht über den Artikel „Die Freiheit des Willens“, 11.02.2011

Die ganze Welt ist in Dir!

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn im Spirituellen die ganze Realität in mir ist existiere ich dann alleine? Es macht mir Angst, denn keiner möchte alleine in der ganzen Welt sein.

Meine Antwort: Mach Dir keine Sorgen, wir befinden uns in Dir! In der spirituellen Welt enthülle ich, dass sich die ganze Schöpfung in mir befindet, so fühlt sich jeder von uns, aber jeder besteht aus allen.

Deshalb heiße ich Adam (der Mensch), derjenige, der dem Schöpfer gleicht (dome). So fühlst du dich und jeder unserer Freunde.

Wenn du beginnst die Kräfte der Verbindung zu spüren, empfindest du deine Freunde wie deine integralen Teile. Das ist viel mehr als dein zukünftiger Zustand, denn gerade jetzt bist du einsam und allein. Du bist von Egoisten umgeben, deren du völlig gleichgültig bist.

Entsprechend unserem spirituellen Fortschritt und der gegenseitigen [geistigen] Durchdringung, spürt jeder, dass die ganze vom Schöpfer erfüllte Welt mit ihm gemeinsam ist. Der Schöpfer muss den Raum zwischen uns so auffüllen, dass wir uns zu einem Ganzen mit unseren Gedanken, Wünsche und Absichten verbinden. Dann bist Du nicht allein!

Aus dem Programm “Wochenabschnitt”, 12.11.2010

Ein Teilchen im Bereich der höheren Macht.

Ein Funke “Isra-el” zeigt sich im Menschen, wenn er zu der Kabbala kommt. Ansonsten, welche Macht hätte Ihn denn dahin geführt? In jedem Schüler existiert dieser Funke, sonst wäre er nicht in der Lage davon zu lernen.

Wir alle schwimmen im Feld der höheren Macht - die Macht des Nehmens und des Gebens, von einem bis zum nächsten Rand, in jedem Augenblick, für sich eine geeignete Stelle des Gleichgewichts zu finden.

Jeder befindet sich, wie im elektromagnetischen Feld, als ein geladenes Teilchen, reagierend auf ihre Auswirkungen. Wenn sich das Feld ändert - bewegt das den Mensch / Teilchen von einem zum nächsten Ort.

Und so kommst du zu Kabbala. - In dir erweckt sich der Wunsch, dass der Gemeinschaft der Menschen gehört - und du bist in Ihr gemündet. Und so heißt du “Isra-el” (direkt zum Schöpfer), entsprechend diesem Funke.

Und dieser Wunsch des Gebens kann nicht in sich ruhen, bis du das nicht realisiert hast. Du bist nicht mehr in der Lage, in seinem inneren Exil zu leben!

Zum Kongress versammeln sich bis zu 7.000 Menschen - von denen ein Teil aus Israel kommt, und ein Teil - von der ganzen Welt. Aber jeder von ihnen befindet sich im Exil von der geistigen Welt!

Sie alle vereinigt, die spirituelle Menschheit “Isra-el”, der gleiche Funke, der nicht zu materiellen Dingen gehört, aber auch im geistigen nicht existiert, nur als ein Teilchen - laut Ihrem Zweck, nennen sie sich “Menschen des Schöpfers”, in die Kraft eines künftigen Zustandes.

Wenn all diese Menschen sich versammeln und ihre Funken sich vereinigen, so investiert jeder seine mögliche Kraft - und bekommt dafür die gesamte Macht, die Ihm hilft in die geistige Welt zu kommen.