Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wahrnehmung'

Sei mit dem Schöpfer frecher

Frage: Wir sprechen darüber, dass wir nur den Schöpfer bitten sollen. Aber was kann ich machen, wenn ich mich dafür schäme? Vielleicht bin ich überhaupt nicht würdig, Ihn zu bitten?

Antwort: Ich würde dir empfehlen, nicht zu bitten, sondern zu fordern. Frauen können das sehr gut. 😀
Wenn wir ernsthaft darüber sprechen und es uns peinlich ist, den Schöpfer zu bitten, dann bedeutet es, dass wir fühlen, wie sehr wir von Ihm entfernt sind, dass wir nichts Gemeinsames haben.

Bei Männern spielt häufig als erstes ihr Stolz eine Rolle, sie benehmen sich, wie die jungen Hahnen: „Wieso soll ich Ihn bitten? Worum kann ich bitten?“

Mit anderen Worten, ist einerseits Scham da und andererseits Stolz. Jedoch werden beide Empfindungen allmählich verloren gehen. Wenn sich der Mensch in die Gruppe einreiht, dann geschieht es sehr schnell. Ich würde dir empfehlen, frecher zu sein. 😀

Wenn der Mensch sagt: „Ich brauche etwas, Du bist verpflichtet, mir zu helfen!“, dann gefällt es dem Schöpfer.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Schamati“, 12.11.2010

Zur Kabbala Akademie—>

Die ganze Welt ist in Dir!

Frage: Wenn im Spirituellen die ganze Realität in mir ist existiere ich dann alleine? Es macht mir Angst, denn keiner möchte alleine in der ganzen Welt sein.

Antwort: Mach Dir keine Sorgen, wir befinden uns in Dir! In der spirituellen Welt enthülle ich, dass sich die ganze Schöpfung in mir befindet, so fühlt sich jeder von uns, aber jeder besteht aus allen.

Deshalb heiße ich Adam (der Mensch), derjenige, der dem Schöpfer gleicht (dome). So fühlst du dich und jeder unserer Freunde.

Wenn du beginnst die Kräfte der Verbindung zu spüren, empfindest du deine Freunde wie deine integralen Teile. Das ist viel mehr als dein zukünftiger Zustand, denn gerade jetzt bist du einsam und allein. Du bist von Egoisten umgeben, deren du völlig gleichgültig bist.

Entsprechend unserem spirituellen Fortschritt und der gegenseitigen [geistigen] Durchdringung, spürt jeder, dass die ganze vom Schöpfer erfüllte Welt mit ihm gemeinsam ist. Der Schöpfer muss den Raum zwischen uns so auffüllen, dass wir uns zu einem Ganzen mit unseren Gedanken, Wünsche und Absichten verbinden. Dann bist Du nicht allein!

Kabbala Akademie

Blitz Antworten eines Kabbalisten

Frage: Gibt es irgendwelche spirituelle Grundeigenschaften, die ich festlegen und anstreben kann?

Antwort: Oh ja, natürlich. Da ist der Verstand, das Wissen, das Gefühl der Ewigkeit, die Vollkommenheit- das heißt alles, außer der Eigenschaft des Gebens, die alle Füllungen beinhaltet. Die Eigenschaft des Gebens ist uns absolut entgegengesetzt. Wir wollen diese Eigenschaft nicht, wir wollen aber das erhalten, was sich darin offenbart.

Frage: Wenn in jedem Moment die höhere Wurzel alle Details regelt, welche Aufgabe hat dann der Zweig? Nur zu spüren, dass er von einer spirituellen Quelle beherrscht wird?

Antwort: Die Aufgabe des Zweiges ist es, einen Zustand zu erreichen, in dem er ohne Störungen zu erzeugen, die spirituelle Wurzel so wahrnimmt, wie sie ist. Dies wird als „direkte Verbindung von Schöpfung und Schöpfer“ bezeichnet.

Frage: Kann ein Mensch mit Hilfe der Kabbala in dem Maß wie er von der höheren Wurzel reguliert wird, den Grad von Verlangen oder Leiden kontrollieren?

Antwort: Mit Hilfe der Kabbala erhält ein Mensch eine Methode, das Licht der Korrektur anzuziehen. Das höhere Licht, das zu ihm herabsteigt, verändert diesen Zustand der dem Schöpfer entgegengesetzt ist, in eine gerade Linie. Dadurch beginnt der Mensch den positiven Einfluss des Schöpfers und den Schöpfer selbst zu spüren.

Frage: Wenn der Kreislauf nicht gerechtfertigt wurde und die höchste Wurzel das Leben eines Menschen vorzeitig beendet, wird er dann wiedergeboren?

Antwort: Tatsächlich sterben wir nicht und werden nicht geboren, sondern bewegen uns nur durch unsere Empfindungen von einem zum nächsten Zyklus. Denken Sie also nicht an Leben und Tod, es ist etwas Vergängliches.

Frage: Wie gehen wir mit dem Wunsch um, Fußball anschauen zu wollen?

Antwort: Grundsätzlich hat die Kabbala nichts dagegen. Ein Mensch soll sich nicht in seine Kammer einschließen, sondern auch ein bisschen Spaß haben. Trotzdem soll er verstehen was für ihn in diesem kurzen Leben, das ihm gegeben wurde, am wichtigsten ist.

Frage: Wie kann ich das verstehen? Vielleicht weigere ich mich ohne es zu wissen,  das Schöpfungsprogramm einzuhalten und erhalte dann Schläge und Leiden.

Antwort: Wer das Schöpfungsprogramm nicht einhält, bekommt ständig Schläge. Wir sehen das am Beispiel des jüdischen Volkes. Es ist in Bezug auf dieses Programm weiter entwickelt als andere Völker, deshalb erhält es in jedem Moment der Geschichte Schläge. Es steht geschrieben: „Durch das Beifügen von Wissen wird in dem Maß wie er von der höheren Wurzel reguliert wird, Leid hinzugefügt“.

Frage: Was empfinden sie als Kabbalist über das Leben und den Tod ihrer Angehörigen, Studenten und Lehrer?

Antwort: Es gibt kein Leben und keinen Tod. Es gibt Existenz in verschiedenen Zuständen und sonst nichts. Wir müssen uns jedoch darauf einigen, wo wir uns befinden und müssen alles, was in diesen Zuständen möglich ist erfüllen.

Frage: Eine seltsame Formel: Je höher der Entwicklungsstand, desto mehr leidet das Volk oder die Menschen…

Antwort: So ist es in der Welt. Man sagt: „Wachsendes Wissen erhöht den Schmerz.“ Durch die Erweiterung des Wissens vergrößert der Mensch diesen Bereich. Er beginnt ein Plus gegenüber einem Minus zu sehen. Er bekommt das Gefühl, dass sich diese Dinge nicht verbinden und das lässt ihn leiden.

Frage: Wie kann man die Anweisungen des Schöpfers von persönlichen, egoistischen Ratschlägen unterscheiden?

Antwort: Es muss uns ganz klar sein: „Es gibt niemanden außer Ihm“, dann erkennen wir, dass es  tatsächlich nichts anderes außer Ihm gibt: weder ein kollektives Ego noch dein Ego, es gibt nur die innere Stimme des Schöpfers, die dir etwas sagt. Das ist es, worauf wir uns vorbereiten müssen.

Frage: Wenn ein Mensch keine Belohnung für seine Handlungen erhält, wie kann man dann zwischen einer Handlung, die dem Schöpfer Freude bereitet und einer Handlung, die das nicht tut und überhaupt nutzlos ist unterscheiden?

Antwort: Kabbalisten sagen, dass eine Handlung, die dem Schöpfer Freude bereitet, nur die Verbindung in der Gruppe ist. Der Wunsch der Gruppe ist es, sich mit einem gemeinsamen Wunsch an den Schöpfer zu wenden.

Frage: Warum werden manche Menschen, durch ihre Weltanschauung, die sie zum leiden bringen noch sturer?

Antwort: Sehr gut! Hartnäckigkeit und Ausdauer sind eine gute Sache.

Frage: Werde ich als Mitglied einer spirituellen Gruppe angesehen, wenn ich ihre Sendungen mit großem Verlangen und Interesse auf You Tube verfolge?

Antwort: Ja. Diejenigen, die bei uns sind und eine Stunde pro Woche lernen, sind Mitglieder einer spirituellen Gruppe.

Aus dem Unterricht in Russisch 08.07.2018

[236786]

„Spötter“ sind die inneren Störungen des Menschen

Es ist eine Tatsache, dass sich in der Regel Menschen zu Interessensgemeinschaften zusammenschließen. Jedes Mitglied einer solchen Gruppe wägt im Geist ab was er als Gegenleistung für seine Bemühungen „zum Wohle der Gesellschaft“ erhielt und wie er mit Hilfe anderer Mitglieder der Gruppe sein Verlangen nach Empfangen sättigen konnte. Eine solche Gruppe basiert auf Egoismus.

Sobald ein Mitglied das Gefühl hat, dass er alleine mehr als innerhalb der Gruppe bekommen könnte bereut es, der Gruppe beigetreten zu sein.

Wenn in solch einer Gruppe ein Mensch auftaucht, der von der Notwendigkeit spricht, die Gruppe nach dem Prinzip der Hilfe und Liebe für den Nächsten aufzubauen,  dann fängt jeder an, ihn zu verspotten. Das bezeichnet man als „Kreis der Spötter“.

So eine Gesellschaft trennt einen Menschen von der Spiritualität ab. Das Verbot lautet: „sitze nicht in einem Kreis der Spötter“. (Rabash: Was entsprechend „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ erklärt wird).

Im Laufe der Entwicklung des Menschen wächst sein Egoismus und er spürt, dass er die Grundsätze der kabbalistischen Gruppe vernachlässigt und sie zu verspotten beginnt. Dies äußert  sich durch die Natur des Menschen. Er muss richtig mit solchen Störungen arbeiten und sie in Hilfe umwandeln.

Es geht dabei ausschließlich um die innere Arbeit.

Frage: Was ist, wenn ein Mensch das Gefühl hat, dass sich sein Zehner in eine Versammlung von Spötter verwandelt hat?

Antwort: Hier ist seine innere Arbeit nötig. Alles was ihm im Außen zu passieren scheint geschieht in seinem Inneren. Er sieht sich selbst von innen.

Frage: Muss er weiterhin in der Gruppe arbeiten?

Antwort: Ein Mensch verlässt die Gruppe nur dann, wenn die ganze Gruppe der Meinung ist, dass sie nicht den Weg der Verbindung folgen muss. Er muss begreifen, dass alles was er sieht, durch seinen Egoismus betrachtet.

Frage: Wie arbeitet er damit? Erhöht er die Wichtigkeit des Ziels?

Antwort: Zuerst einmal erhebt er sich selbst. So testet er sich. Wenn er sich verändert und beobachtet, dass sich die Gruppe ebenfalls verändert, bedeutet es, dass es seine persönlichen Störungen waren.

Frage: Und wenn er bemerkt, dass er jetzt ein Spötter ist: er sitzt und lacht innerlich über alles. Was kann er dann tun, um sich seinen Freunden anzuschließen?

Antwort: Er muss um Hilfe bitten. Er kann sich sogar offen an seine Freunde wenden, damit sie ihm helfen.

Frage: Wäre es möglich, dass der Schöpfer Menschen in die Gruppe bringt und sich die Gruppe dann in eine Ansammlung von Spöttern verwandelt?

Antwort: Alles ist möglich. Deshalb müssen wir das besprechen und uns vor allem mit der Bürgschaft befassen. Wenn die Gruppe richtig arbeitet, dann sind die Spötter in jedem einzelnen, in Bezug auf die anderen, die inneren Hindernisse.

Der Mensch spürt nach und nach, dass es nichts Äußeres gibt, und alles was er vor sich sieht, alles was er sich vorstellen kann, einschließlich den Schöpfer, befindet sich in ihm.

 

Aus der TV-Sendung „Die letzte Generation“, 18.04.2018

[235509]

„Ich“ und „nicht ich“

Frage aus dem Blog: Kann man sagen, dass das Licht des Schöpfers eine illusorische Grenze vor mir verbirgt, eine die mich von der Außenwelt trennt? Wenn man die Lücke zwischen „Ich“ und „nicht ich“ genau betrachtet, gibt es keine Trennung.
In welchem Alter bekommt man die Illusion, sich in „Ich“ und „nicht ich“ aufzuteilen? Geschieht das im Erziehungsprozess eines Kindes oder ist das von Geburt an in uns angelegt?
Antwort: Ich möchte nicht darüber sprechen, was der Embryo im Mutterleib empfindet. Das ist nur verwirrend und kann falsche Eindrücke hinterlassen. Ich glaube nicht, dass dies notwendig ist.
Je kleiner unser Egoismus ist, desto weiter ist der Raum um uns herum. Den kleinsten Egoismus hatten wir im Mutterleib.
Der universelle Egoismus, der zum Altruismus wird ist größer als wir selbst. Er manifestiert sich, wenn wir um uns herum eine Art Mutter-Natur aufbauen, mit der wir verschmelzen.

Unsere Realität treibt uns jetzt dazu an die ganze Natur, in der wir uns befinden, als etwas Integrales, Riesiges wahrzunehmen, als eine große Gebärmutter, in der wir uns entwickeln können.
Um dies umsetzen zu können, müssen wir zwischen uns eine vollständige Verbindung erreichen. Die ganze Menschheit muss ein einziger Organismus sein, ein Embryo, der sich in der Mutter-Natur befindet.
Wenn wir das erreichen, dann befinden wir uns in einem absolut komfortablen Zustand. Ein Zustand, in dem wir alles wissen. Es wird gesagt, dass „der Embryo im Mutterleib die Welt von einem zum anderen Ende sieht“- er sieht absolut alles. Das ganze Licht ist in ihm, durchdringt ihn und überschreitet alle Grenzen.
Diese Möglichkeit besteht nur, wenn wir uns gemeinsam als einen spirituellen Körper wahrnehmen, der sich in der spirituellen Natur befindet.

Aus dem TV-Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“, 05.09.2018

(236807)

Veränderungen unter dem Einfluss von Licht

Frage: Über welche Art von Unabhängigkeit kann man sprechen, wenn alle Verlangen und Zustände in mir der Schöpfer bildet und er die einzige Quelle aller Genüsse ist?

Antwort: Wenn ich mithilfe des Schöpfers/des Höheren Lichtes die Einschränkung durchführe, sowie den Schirm aufbaue, dringt das Licht nicht mehr in mich hinein.

Ich setzte eine Barriere zwischen mir und dem Licht und beginne es so zu kontrollieren. Ich möchte, dass das Licht mich verändert. Es soll  mich zuerst in einen Nicht-Empfänger und dann in einen Gebenden verwandeln.

Frage: Sind in der Kabbala nicht die Taten eines Menschen gefragt sondern lediglich die Versuche, etwas zu unternehmen?

Antwort: Man verlangt vom Menschen keine Handlungen. Die gesamte spirituelle Welt befindet sich in unseren Gedanken und Verlangen.

Frage: Was ist dann die Methode? Wie komme ich von dem egoistischen Zustand, bei dem ich alles in meinem Inneren wahrnehme, zu einem Zustand, in dem ich etwas außerhalb von mir wahrnehme?

Antwort: Hier wird das höhere Licht benötigt. Wir müssen das Licht anziehen, damit es immer intensiver auf uns einwirken kann. Das wird mit Hilfe der Gruppe und dem Studium erreicht. Wir beschäftigen uns nicht mit dieser Wissenschaft, um klüger zu werden.

Nach einigen hunderten von diesen Unterrichten versteht man, wovon gesprochen wird. Schließlich spürt man, was in einem geschieht und was außerhalb von einem stattfindet. Nach und nach bilden sich neue Sinnesorgane für das höhere Licht.

Frage: Die Methode besteht also darin, dass ein Mensch eine bestimmte Energie, Licht und Kraft anzieht. Woher weiß er, dass ihn diese Energie beeinflusst?

Antwort: Er spürt, dass er sich verändert. Der Sinn des Lebens wird für ihn immer offensichtlicher und klarer. Nach und nach versteht er, wie man diese Methode realisiert, wie man die Wahrnehmung der Höheren Welt hier und jetzt erreicht.

Aus dem Unterricht, 15.07.2018

[237115]

Zur Kabbala Akademie—>

Um nicht in diese Welt zurückzukehren

Frage: Welcher Teil des Systems bestimmt, wie oft ich sterben und geboren werden muss? Kann ich dies durch das Studium der Kabbala beeinflussen?

Antwort: Das können Sie. Rabash hat einen Artikel mit dem Titel „Wie man nicht wiedergeboren wird“ geschrieben. Das hängt vom Menschen ab. Lasst uns vereinbaren, dass wir nicht mehr in diese Welt zurückkehren wollen. Wir werden in diesem Lebenszyklus, in diesem irdischen Leben, alles beenden was wir beenden sollen und uns von dieser Welt verabschieden.
In der Tat ist diese Welt die schlimmste, die niedrigste der Welten, ein Zustand, in dem jeder spirituelle Zustand viel höher, ehrlicher und im Vergleich besser ist.

Frage: Was bedeutet es, sich von dieser Welt zu verabschieden?

Antwort: Es bedeutet, in unseren Eigenschaften der nächsten Stufe ähnlich zu werden.

(235849)

Wofür zünde ich die Kerze an ?

Frage: Welch tieferen Sinn hat das Anzünden der Kerzen an Chanukka ? Was kann ich den Kindern darüber berichten ?

Antwort :
Wir streben nach dem Geben und der Nächstenliebe, was für uns zum Licht, zum Genuss werden soll.

Wenn wir uns wie ein Mensch mit einem Herzen verbinden, werden wir anfangen, die Geisteswelt, den Schöpfer, das ewige Leben, zu empfinden. Dies alles symbolisiert die brennende Chanukka Kerze.

Chanukka ist noch nicht das Ende der Korrektur, sondern nur eine Pause, eine Erholung auf dem Weg. Wir erreichen die Eigenschaft von Bina, das Geben für das Geben, kommen heraus aus unserer Selbstsucht und steigen aus Malchut in Bina auf.

Ich kann aber noch nicht von Bina heruntersteigen und Malchut benutzen, ich erhebe mich nur über das Wissen, das heisst Chanukka. Also, man darf dieses Licht noch nicht benutzen sondern erst einmal nur anschauen.

Wenn wir später den Feiertag Purim erreichen, nehmen wir dieses Licht und benutzen es mit unserem Wunsch „zu genießen“ damit „die Finsternis leuchtet wie das Licht“. Dann steigen alle Kräfte von Bina in Malchut hinab und sie selbst beginnt zu leuchten, was das Symbol für das Ende der Korrektur ist.

Und Chanukka („Chanu-kka“–„hier blieben wir stehen“) ist unsere Erholung in der Mitte des Weges. Eben so, wie die Generation die in der Wüste verblieben ist und nun aufklärt wie man über dem Ego aufsteigen kann.

Zur Kabbala Akademie—>

Das Wissen über den Schöpfer in der Welt verbreiten

Frage: Wenn ich irgendeinem Menschen über den Schöpfer und die höheren Welten erzähle – heißt das, dass ich diesen Menschen liebe?

Antwort: Nein, das bedeutet nichts. Es ist unklar, welches Ziel du bei diesem Mensch verfolgst. Es ist nicht so einfach.

Zuerst solltest du dich vorbereiten, verstehen, was er von dir hören will. Man unterrichtet seine Schüler in der Weise, indem man fühlt, was sie hören wollen und was nicht. Man kennt und versteht sie. Die Liebe wird so zu den Geschöpfen und zum Schöpfer ausgedrückt.

Du befindest dich zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen und verbreitest das Wissen über den Schöpfer: wie man sich der höheren Kraft annähern, sich damit füllen, ihr ähnlich werden kann, um den Zustand der Ewigkeit und Vollkommenheit zu erreichen.

Du versuchst, allen darüber zu erzählen. Was kann besser für einen Menschen sein, als zu verstehen, dass er die Stufe des Schöpfers erreichen kann und ihm alle möglichen Werkzeuge und die Methodik gegeben werden? Das ist das Beste, was du für die Menschheit tun kannst.

Aus dem russischen Unterricht, 17.06.2018

(235042)

New Life # 1058 – Neue Denkweisen für sich verändernde Zeiten

Neues Leben # 1058 – Neue Denkweisen für sich verändernde Zeiten

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum Ben Moshe

 

Zusammenfassung

Heutzutage überprüfen die Menschen, die seit langem bestehenden Überzeugungen, die in der Welt existieren. Sie beleuchten wie die Dinge sind. Feste Überzeugungen tragen dazu bei, dass wir uns in der Welt orientieren können, wir müssen uns aber auch an Veränderungen anpassen, wenn uns die Natur dazu zwingt. Um uns herum verändert sich die Welt.

Schulen werden als veraltet empfunden. Wir sehen, dass Gefängnisse die Menschen nicht korrigieren. Die Kernfamilie verändert ihre Form. Anstatt alte Fixierungen weiterhin durch Neue zu ersetzen, sollten wir eine neue Art flexibler, sozialer Rahmenbedingungen entwickeln. Es sollte ein individuelles Wachstum, innerhalb des Bestehenden möglich sein.

Wir benötigen einen hohen Rat oder Weise, welche die positive menschliche Entwicklung verstehen und die Gesellschaft in solch einer Richtung leiten und führen können.

(233416)

Kab TV „Neues Leben“ – Neue Denkweisen für sich verändernde Zeiten  vom 17.09.18