Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Alle Korrekturen sind nur in den Höheren Welten

Kommentar: Die Wahrheit ist, dass im Buch Sohar überhaupt nichts über unsere Welt gesagt wird, sondern nur von den Höheren Welten. (das Buch Sohar, „Wajetze“)

In unserer Welt gibt es keine Veränderungen, wir können nichts dagegen tun, darum ist es unnötig darüber zu reden. Wir sehen, wie wir gegen die Wand treten, versuchen etwas zu lösen, aber in der Tat können wir nichts in dieser Welt ändern.

Alle Lösungen gibt es nur auf der Höheren Ebene. Und unserer Welt ist der Ort, an dem wir uns für den Eintritt auf die nächste Stufe vorbereiten, auf die Stufe der Höheren Welt.

Unsere Aufgabe ist es, dies zu erreichen und damit zu arbeiten. Deshalb gibt es in unserer Welt keine Korrekturen. Alle Korrekturen sind nur in den Höheren Welten.

 

Aus der Lektion in Russisch, 12.02.2017

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Vorhut und Nachhut

Baal HaSulam, Die Letzte Generation: Wir sehen das Konzept der Freiheit als extrem hoch an. Niemand wird es schmecken, außer dem Auserwählten von der wunderbaren Kraft. Und das können sie nur durch die entsprechende Ausbildung tun. Allerdings sind die meisten Menschen nicht in der Lage, dies zu probieren.

Die meisten Menschen kosten die Freiheit, aber nicht so direkt wie die Auserwählten, denn die Volksmassen können nicht die Vorhut sein. In der Natur wird alles wie eine Pyramide geschaffen; das heißt, eine kleine Gruppe bewirkt den Durchbruch und der Rest folgt ihr. Demzufolge können die Massen das erhalten, was diese kleine Gruppe an sie weitergeben wird.

Frage: Baal HaSulam schreibt, dass von diesem Punkt an die Letzte Generation beginnen wird. Bedeutet es, dass an diesem Punkt ein Gefühl für die mittlere Linie entsteht und jeder automatisch ein Gefühl der Freiheit erhält?

Meine Antwort: Ja. Jeder wird helfen  und mitmachen, um die Vorhut  so gut er kann zu unterstützen.

Frage: Werden die Massen, die noch nicht die Versklavung des Egoismus spüren, da sie mit dem materiellen Leben zufrieden sind, noch den Wunsch haben, sich frei zu fühlen?

Meine Antwort: In verschiedenen Zeiten und unterschiedlichen Stufen der menschlichen Entwicklung waren Freiheit und Versklavung immer auf mannigfaltige Weise spürbar.

Die ultimative Suche nach Freiheit bedeutet, dass ein Mensch bereit ist, alle egoistischen und materiellen Erfüllungen zu ignorieren, um ein höheres Ziel zu erreichen, auch wenn einer nur die Unabhängigkeit von der materiellen Welt will. Das kann man schon als Freiheit betrachten.

Frage: Kann man dies nur in der richtigen Gesellschaft, die nach dem Prinzip der Letzten Generation arbeitet, erreichen?

Meine Antwort: Es sollte eine Gruppe sein, welche die Gesellschaft unterstützt und eine Gesellschaft, die die Gruppe unterstützt. In dieser Gruppe gibt es eine gegenseitige Garantie und alle Regeln der spirituellen Kommunikation werden zwischen ihren Mitgliedern verwirklicht.

Anmerkung: Baal HaSulam schreibt, dass die meisten Menschen auf der einen Seite nicht in der Lage sind Freiheit zu fühlen, auf der anderen Seite nicht versklavt werden wollen. Es stellt sich als ein unsicherer Zustand heraus: weder hier noch dort.

Meine Antwort: Die Massen können ihren Zustand verleugnen, jedoch spüren sie kein Bestreben auf etwas Höheres. Es ist kein Anreiz, Ansporn für sie. Deshalb brauchen die Menschen einen Führer – eine spirituelle Gruppe, die sie voranbringen wird.

Wir sehen, wie sich das in der Menschheit manifestiert. Es gibt ganze Kontinente, die in ihrer Entwicklung zurückbleiben und geführt werden müssen.

Zum Beispiel Afrika; haben die Bewohner dieses Kontinents, obwohl sie vor 70-80 Jahren von der sogenannten Sklaverei befreit wurden, etwas selbst gemacht? Sie sind sehr gute Arbeiter und einige Menschen dringen in die Wissenschaft und Kultur vor, aber der ganze Kontinent braucht eine Gruppe von Vordenkern. Andernfalls gibt es immer einen Führer, der sie im wahrsten Sinne des Wortes für einen Snack aufisst.

Das Gleiche geschieht in anderen Ländern.  Wir sehen,  dass es solche Länder gibt, die eine führende Gruppe brauchen.

 

Von Kab.TV „Die Letzte Generation“ 19/6/17

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Vor den Schlägen des Schicksals

Frage: Wenn es uns nur so erscheint, dass wir selbst unser Schicksal wählen, es aber in Wirklichkeit schon im Voraus geschrieben wurde, wie regelt dann dieses Programm mein Leben, wie lenkt es mich durch alle Vorkommnisse?

Meine Antwort: Du existierst als passives Element in diesem Programm. Es muss dich nicht einmal kontrollieren, da du darin wie ein Transistor im Prozessor enthalten bist. Es gehen verschiedene Signale durch diesen Transistor, es scheint, als würde er ein unabhängiges Leben leben. Aus diesem Grund fühlst du dein persönliches Leben als Fragment des gesamten Bildes.

Frage: Wie soll ich mich in diesem Fall auf die verschiedenen, traurigen und glücklichen Ereignisse in meinem Leben beziehen?

Meine Antwort: Tiere reagieren auf alles instinktiv, in Übereinstimmung mit den angeborenen Qualitäten, die in dem Programm enthalten sind. Sie können daher keine unabhängige Reaktion haben. Die Menschen haben sich über die Tiere entwickelt. Sie begannen Erfahrungen mit komplexen Gedächtnissystemen wahrzunehmen. Von dort aus erbauten sie, aus den Dingen, die in ihrem Leben geschahen, Antworten auf.

Ein Tier reagiert lediglich auf die momentanen Bedingungen wie Regen, Schnee oder ein gefährliches Raubtier. Die Menschen fingen an, ihr Schicksal mit verschiedenen Kräften der Natur zu verbinden. Sie begannen die Sonne, den Mond und so weiter anzubeten. Sie opferten diesen Kräften und versuchten sie zu beschwichtigen. So entstanden Religionen.

Unser Vorfahre Abraham stellte auch Götzen her, bis ihm offenbart wurde, dass er sein Schicksal nicht auf diese Weise beeinflussen konnte. Die Religion bietet nur psychologische Hilfe an, was natürlich auch sehr wichtig ist. Religion beeinflusst in irgendeiner Weise die höheren Kräfte der Natur.

Frage: Durch was kann man die höheren Kräfte der Natur beeinflussen?

Meine Antwort: Ein Mensch existiert unter dem Einfluss innerhalb der Naturkräfte. Wenn er herausfindet, zu welchem Ziel sie ihn führen, wird er diesen Kräften vorangehen können. Wenn er Handlungen ausführen kann, bevor ihn diese Kräfte stoßen, dann wird er in der Lage sein, sich freiwillig dem ihm zugewiesenen Ziel zu überlassen.

Die Naturkräfte drängen ihn durch Leiden nach vorne. Sie drängen ihn von hinten, er wird durch sein eigenes Handeln vorankommen.

Frage: Wie kann ich herausfinden, zu welchem Ziel mich die Naturkräfte drängen?

Meine Antwort: Die Weisheit der Kabbala beschäftigt sich damit. Ein Mensch lernt durch das Studium, wie man zum Ziel kommt. Er wird eine Vision des Zustandes bekommen, in dem er sein sollte.

 

Von KabTV „Neues Leben“ 25/7/17

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Warum fühle ich mich leer in dieser Welt?

Frage: Warum kommt in mir manchmal das Gefühl der Leere auf; ich will nichts tun, alles nervt mich, wieso ist das so?

Antwort: Das kommt daher, dass Sie nichts mehr zu tun haben in dieser Welt. Worin besteht der Sinn, wie eine kleine Ameise zu leben?

Sie müssen anfangen sich seelisch zu entwickeln. Erst dann werden Sie fühlen, wieso Sie überhaupt in dieser Welt leben. So aber, wird Ihr Körper weiterhin viele Jahre einfach so in dieser Welt leben und was ist danach?

Frage: Wenn Sie einem Menschen sagen, dass dieser nichts mehr zu tun hat in dieser Welt, heißt das dann, dass er sich nach einer anderen Welt sehnt?

Antwort: Natürlich. Wenn man keine Sehnsucht nach der seelischen Welt hat, dann hat diese Welt nur Rückschläge.

 

Aus der russischen Kabbalalektion 4/23/17

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Man ändert nicht das Leben, sondern die Einstellung zum Leben

Frage: Wie widerspiegelt sich im täglichen Leben die Tatsache, dass der Mensch das Programm der Schöpfung erfährt und zum Partner der höheren Kraft wird?

Meine Antwort: So ein Mensch beginnt gleichzeitig in zwei Welten zu leben: im Körper in unserer Welt und im Verstand in der höheren Welt. Er erhebt den Kopf über die Wolken und kann die ganze Welt von Horizont zu Horizont sehen.

Er sieht den gesamten Prozess, welchen die Geschöpfe durchlaufen und das Ende dieses Prozesses: wenn wir die einzige Kraft offenbaren, die in der Natur wirkt und Schöpfer heißt.

Frage: Und wie äußert sich das in seinem täglichen Leben?

Meine Antwort: Das nimmt Einfluss auf alle seine Entscheidungen, auf seine Einstellung zu anderen Menschen und noch mehr, er fühlt sich als der glücklichste Mensch, der zur ewigen Natur gehört. Er fühlt nicht, dass sein Leben bald enden wird, weil er über Leben und Tod existiert.

Frage: Wie verhält er sich zu verschiedenen Ereignissen in seinem Leben?

Meine Antwort: Er bestimmt diese Ereignisse selber und deswegen nimmt er alles als das Gute an. Wenn für ihn noch nicht alles offenbart ist, lernt er daraus. Im Prinzip aber besteht das Ziel darin, dass er alles vom Anfang bis zum Ende versteht und man könnte nichts hinzufügen. So ein Zustand nennt sich die Verschmelzung mit der höheren Kraft.

Frage: Wenn aber der Mensch noch kein volles Einverständnis mit dem Geschehen erreicht hat, wie soll er sich darauf beziehen?

Meine Antwort: Er muss sich jedes Mal anstrengen, um sich über seine Zustände zu erheben und mit ihnen einverstanden sein, damit er diese Ereignisse zugunsten seines Aufstiegs und zugunsten der Gemeinschaft umwandelt.

Frage: Kann er sich schuldig fühlen?

Meine Antwort: Wenn der Mensch in seinem Verlangen zu genießen alle Geschehnisse nicht als gut empfindet, beweist das, dass sein Verlangen noch nicht korrigiert ist. Daraus soll er verstehen, was ihm noch fehlt, damit er mit der höheren Kraft einverstanden ist und ihre Lenkung genießt.

Wenn er sich auf dem richtigen Weg befindet, wird er sich in der Welt der absoluten Güte fühlen, ohne jegliche Widersprüche zu Ihm, und er wird mit der höheren Kraft in voller Verschmelzung sein.

Frage: Wie kann man sich in jedem Moment des Lebens richtig zu den Geschehnissen verhalten?

Meine Antwort: Man muss nicht versuchen sein Leben zu ändern, sondern seine Einstellung zum Leben. Auf diese Weise legen wir die Verbindung mit der höheren Kraft fest. Wir verstehen, dass nur sie das Leben lenkt und so wird ihre absolute Güte offenbart. In diesem Fall erreichen wir die Verschmelzung mit dem Schöpfer und das ist das Endziel unserer Entwicklung. Danach werden wir sehen, was weiter geschieht…

 

Aus dem „Gespräch über neues Leben“ mit Dr. Laitman 

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Warum ist der Schöpfer so grausam?

Frage: Warum ist der Schöpfer so grausam?

Meine Antwort: Ich verstehe Sie, ich würde es auch so empfinden. Aber der Schöpfer ist nicht grausam. Wenn wir Seine Güte in unserem Egoismus empfangen, empfinden wir dies als entgegengesetzt zu uns.

Ich erinnere mich, wenn sich meine Mutter in meiner Kindheit über meine schlechten Zensuren oder etwas anderes geärgert hatte. Es kostete Sie viel Nerven und Kraft. Ich empfand es als böse, aber sie handelte mir gegenüber absolut gut.

Der Schöpfer, das ist die altruistische Eigenschaft der Natur. Aber in dem Maß, in dem wir Seiner Güte entgegengesetzt sind,  empfinden wir die Welt und uns als schlecht. Er macht nichts Schlechtes. Er behandelt uns mit absoluter Güte, aber wir sehen die Welt als absolutes Übel. Wir müssen niemanden dafür  beschuldigen, nicht den Schöpfer und uns selbst auch nicht.

Frage: Aber wie kommt es, dass wir Seine Güte in unserer Welt als Gewalt empfinden?

Meine Antwort: Das machen wir selbst. Die Menschen machen die Welt durch ihren Egoismus schlecht. Der Schöpfer gab ihnen den Egoismus und die Möglichkeit, ihn zu korrigieren. Er bringt uns zur Korrektur. Wir sehen doch, was in der Welt geschieht.

Meinung: Aber Er gibt einem einfachen Menschen so viele Hindernisse, in dem Er das Böse erschafft, was man nicht rechtfertigen kann.

Meine Antwort: Ich stimme dem voll und ganz zu. Aber sobald der Mensch erkennt, dass alles vom Schöpfer kommt, hört er auf Ihn zu beschuldigen. Im Gegenteil, er empfindet tiefe Dankbarkeit. Aber jetzt versteht man das noch nicht, so wie man es in der Kindheit nicht verstanden hat, warum die Eltern mit einem schimpfen.

 

Aus der Lektion auf Russisch, 26.02.2017

[#209961]

Belohnung und Bestrafung Teil 3

Frage: Wir leben in dieser Welt wie kleine Kinder, die sich bestraft fühlen, weil die Mutter ihnen keine Süßigkeiten und Cola gibt, da sie eben weiß, wie schädlich das ist. Wer ist diese Mutter?

Antwort: Mutter – ist das gesamte System, die Natur, die Naturgesetze, in denen wir existieren. Das System antwortet uns sofort und systematisch, Schritt für Schritt lehrt es uns die richtige Wahrnehmung der Wirklichkeit, damit wir unsere Augen öffnen und die wahre Welt erkennen. Das gleicht dem kleinen Kind, das nur einen kleinen Teil dieser Welt wahrnehmen kann, ein sehr flaches und begrenztes Bild. Das Kind versteht nicht das Regierungssystem des Landes und der Welt, es weiß nicht, wie das Ganze funktioniert. Nicht alle Erwachsenen wissen, wie der Staat funktioniert und aufgebaut ist und auf welchen Prinzipien alle Systeme basieren. Die Mehrheit beschäftigt sich nur damit, was sie selbst  direkt betrifft, z.B. mit der  Müllabfuhr vorm Haus.

Wie der Mensch im Laufe seines Wachstums das System der staatlichen Führung kennen lernt, so sollten auch wir die Naturgesetze kennenlernen, die uns lenken.

 Frage: Mutter ist ein Symbol der Wärme, Liebe, Sorge und der gesamten Güte, die im Leben eines Menschen existiert. Warum erkenne ich nicht, wenn ich mein eigenes Leben betrachte, dass die Welt mich mit solch einer Liebe und Sorge behandelt? Im Gegenteil, ich bekomme Schläge von allen Seiten.

Antwort: Wir denken, dass die Liebe seitens der Natur auf eine verständliche Weise gezeigt werden muss, aber verstehen wir sie richtig??

Ich denke an das Ziel, das ich in meiner Entwicklung erreichen muss und an die Mutter, die dann ständig darauf achten soll, dass ich auf dieses Ziel ausgerichtet bin.

Mein momentaner Zustand  in meinem Ego ist sehr schlecht. Ich muss so schnell wie möglich aus diesem Bösen herauskommen, um das Gute zu erlangen. Deshalb bereitet die Mutter für mich alle Bedingungen vor. Sie führt mich nicht mit Kraft nach vorne und schubst mich nicht mit einem spitzen Stock von hinten, aber sie gibt mir ständig Gelegenheiten, um voranzukommen. Ich muss sie nur verstehen!

Das Problem besteht darin, dass wir nicht verstehen, wie die Natur uns lenkt. Sobald ich anfange zu verstehen und versuche  mich in diesen Prozess einzubringen, ändert sich alles sofort. Immerhin versuche ich herauszufinden: Wo ist die Mutter, was sie von mir in jedem Augenblick, in jedem Zustand verlangt, wohin sie mich langsam führt, was ich jetzt machen und vor allem denken soll? Wie soll ich die Welt und das ganze Geschehen wahrnehmen, wobei ich in die ganze Zeit über die eigene Einstellung ändern und mein Bewusstsein entwickeln soll?

Wenn ich die ganze Zeit daran denke, dass es nichts anderes gibt als die höhere Kraft, dass die Mutter Natur mit mir ständig beschäftigt ist und nur das Gute für mich beabsichtigt, dann werde ich mich stetig in die richtige Richtung bewegen. Möglicherweise werde ich Fehler auf diesem Weg machen und auf  Grenzen stoßen, ob nach links, oder nach rechts, aber am Ende werde ich weiterhin vorwärts gehen. Ich werde mich unter wachsamer Kontrolle befinden und erreiche das Ziel.

Die Mutter ist verhüllt, aber allmählich werde ich das ganze System offenbaren, und zwar durch meine Zusammenstöße mit dem System und die Analyse eigener Handlungen: was ich richtig gemacht habe und was nicht. So werde ich verstehen können, was eine Belohnung und was eine Bestrafung ist.

 
Aus KabTV’s “Ein Neues Leben” 2/2/17

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Wie können Sie den Punkt im Herzen entwickeln?

Frage: Ich habe gehört, dass wir alle Teile der einen Seele von Adam sind und in jedem von uns ein Funke von ihm ist, der Punkt im Herzen genannt wird. Was ist ein Punkt im Herzen und wie kann er entwickelt werden?

Antwort: Wir gehören alle zu einem Wunsch. Dieser riesige Wunsch wurde in viele Teile geteilt, von dem jeweils einer in deinen, meinen oder seinen Körper fiel. Unsere Körper trennen diese Teile des Verlangens voneinander. Ich möchte eine Sache, du möchtest etwas anderes und er möchte irgendetwas. Dies ist so, da unsere Körper die Verlangen regeln und anordnen, wie sie es wollen. Die Kabbala sagt, dass wir während wir in dieser Welt in unseren Körpern leben, wir die Teile der Verlangen, die in jedem von uns existieren,  miteinander verbinden können. Wir werden dann unsere gemeinsam geschaffenen Verlangen, die Phänomene außerhalb unserer Körper wahrnehmen, das heißt eine andere Realität – die spirituelle Welt erleben.

Schließlich fühlt jeder diese Welt in seinem persönlichen, individuellen, isolierten Verlangen. Wenn wir unsere Wünsche vereinen, dann erhalten sie durch die Verbindung eine neue Qualität.

Dieser gemeinsame Wunsch wird integral und verbunden, darin spüren wir die Wirklichkeit, die außerhalb von dir, mir oder ihm existiert: die höhere Welt.

Es ist nicht so schwer, dies zu erreichen; Hauptsache wir verstehen, wie wichtig es für uns ist, die höhere Stufe und einen höheren Zustand außerhalb dieser Welt, die zukünftige Welt zu sehen. Wie geschrieben steht: „Du wirst deine Welt in deinem Leben sehen.“ Wenn wir die Grenzen des Körpers aufheben und uns zu einem Menschen mit einem Herz verbinden, dann werden wir die höhere Welt wahrnehmen.

 

Von „ Antworten von Anfängerfragen“ 24/7/2017

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Tausend unschätzbare Verlangen

Frage: Kabbalisten schreiben, dass letztendlich alle Menschen zur Offenbarung der Höheren Kraft kommen müssen. Gleichzeitig weckt die Weisheit der Kabbala in vielen Menschen Angst und Ablehnung. Was verursacht dieses Hindernis, welches seit Jahrtausenden den Weg der Kabbala begleitet hat?

Antwort: Dieses Hindernis befindet sich in der Natur eines Menschen; der Egoismus duldet die Weisheit der Kabbala nicht; tatsächlich ist sie für ihn der Tod.

Ein Mensch sollte ohne Verzweiflung und dem Unvermögen die Fragen zu beantworten, zur Kabbala kommen: „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Er fühlt, dass er diese Frage lösen muss, ohne die es kein Leben gibt.

Frage: Heißt das, wenn ein Mensch die Kabbala leicht und freudvoll annehmen würde, er niemals die höhere Kraft verlangen und seine egoistische Natur verlassen könnte? Ist das der Grund, warum man eine negative Haltung gegenüber der Kabbala hat?

Antwort: Wenn das Studium der Kabbala für den Egoismus eines Menschen von Vorteil wäre, würde er natürlich nicht dagegen protestieren. Unser ganzes Streben in dieser Welt, wie nach der Wissenschaft, Bildung, Kultur und Religion zielen darauf ab, unseren Egoismus zu erfüllen.

Wir entwickeln alle diese Bereiche auf der Grundlage unseres Egoismus, daher rufen sie keinen Widerstand hervor. Einige sind in einem Bereich beschäftigt, andere in einem anderen, aber jeder versteht, dass es einen Platz für alles gibt.

Die Kabbala widerspricht dem allem, da sie der menschlichen Natur entgegengesetzt ist! Es heißt, dass wir diesen Menschen, den wir vernichten wollen, im Spiegel sehen, das sind wir selbst und wir bauen dazu das komplette Gegenteil auf.

Frage: Die Menschen wissen das alles nicht. Ein Mensch gibt verschiedenste Gründe an, wenn er die Kabbala kritisiert. Woher kommt dieser Hass?

Antwort: Der Hass entsteht unbewusst. Es macht nichts, dass es der Mensch nicht versteht, er fühlt sich unbewusst zurückgewiesen, genauso wie der Antisemitismus unbewusst in allen Generationen existiert.

Ein Mensch spürt unbewusst, dass es eine Konfrontation zwischen unserem Egoismus und der Kabbala innerhalb des allgemeinen Systems gibt. Sobald er etwas über die Kabbala hört, beginnt der Schutzmechanismus in ihm zu arbeiten und zwingt ihn zur Vermeidung, da der Egoismus bedroht wird.

Frage: Warum gibt es dann Menschen, die zur Kabbala streben und sie studieren wollen?

Antwort: Da sie durch das allgemeine System geweckt werden. Es steckt, zusammen mit dem großen Egoismus, in jedem Mensch der Wunsch, ein Prozent oder sogar nur einen Bruchteil eines Prozents, das höhere System, welches unser Leben kontrolliert, anzustreben. Dieses System wird Schöpfer genannt, die höhere Natur. Wenn dieses Tausendstel des Verlangens zu leuchten beginnt, wenn der spirituelle Funke in einem Mensch entzündet wird, dann ist er bereit alles aufzugeben, um ihn zu vergrößern und die Welt dadurch zu betrachten. Schließlich sieht er, dass die restlichen 99% die zu seinem Egoismus gehören, ihn begraben werden. Mit anderen Worten, wird er sein Leben so beenden, wie er es begonnen hat.

Generation nach Generation, eine Reinkarnation nach der anderen geht ohne Nutzen vorüber. Diese Frage entsteht allmählich in einem Menschen und so werden immer mehr Menschen nach dem Sinn des Lebens suchen.

 

Von Kab TV „ Die Ursachen für die negative Einstellung gegenüber der Kabbala“ 19/7/17

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Den Mangel an Sensibilität überwinden

Die Menschheit kann einen sehr langen Weg gehen, ehe sie die Erkenntnis des Bösen erlangt. Wir sagen, dass die Korrektur nach 6000 Jahren beendet ist. Allerdings sind gemäß der Kabbala 6000 Jahre 6000 Stufen: NHY, HGT und HBD. Das heißt, wenn wir von Adam anfangen zu zählen, sind noch 223 Jahre übrig. Allerdings sind das nicht weltliche Jahre.

Was macht es am Ende für einen Menschen für einen Unterschied, ob es in 223 oder in 20.000 Jahren passieren wird? Wenn er es morgen tun will, kann er es morgen tun. Dann spielt es keine Rolle, wie viele Jahre noch übrig bleiben, 200 oder 2000. Wir müssen das realistisch und nicht philosophisch betrachten.

Man kann es hier und jetzt passieren lassen, aber falls nicht, was soll`s? Der Mensch muss ohnehin sterben und findet sich dann in einem anderen Leben wieder. Nach dem Tod  kommen wir sofort zur Empfindung eines neuen Zustands, nicht von dieser Welt, sondern von einer etwas anderen und veränderten Welt.

Ich hoffe, dass wir Menschen, die Kabbala studieren, trotzdem die Menschheit vorantreiben, um dort einzutreten, was als Land Israel bezeichnet wird und uns selbst auf korrekte Weise transformieren.

Frage: Wird ein Mensch sich in diesem Aufstieg glücklich fühlen?

Antwort: Wenn es eine Perspektive gibt, der der Mensch folgt und die Unterstützung anderer Menschen spürt, wird er den Aufstieg schon schrittweise sehen, bevor er ihn beginnt. Ohne die Unterstützung fällt er in eine tiefere Depression, aber mit der Unterstützung bewegt er sich mit Freude. In diesem Fall wird die Nation, die es versteht, auf richtige Weise fortzuschreiten und den Rest der Menschheit zu führen, Menschen von Israel genannt. Sie betreten das Land Israel, das heißt sie beginnen, ihre Verlangen zum Geben und zur Liebe zu transformieren und sind dadurch ein Beispiel für alle anderen. Das ist ein großartiger Zustand für die Nation und für die ganze Menschheit, die schließlich versteht, wie sie zu einer glänzenden Zukunft kommt.

Viele Menschen leiden heute unter Depressionen oder nehmen Drogen! Sie sehen keine Perspektive!

Doch wir sind in der Position, den Plan der Schöpfung zu verstehen, zu sehen, wie das passiert, was bereits in den kabbalistischen Büchern beschrieben steht, wie es in den nächsten zwanzig bis dreißig Jahren weitergehen wird und wie es transformiert werden kann.

Wir begleiten diesen Mechanismus, drehen sein Schwungrad , bewegen uns vorwärts und wissen, was geschehen wird. Es ist schwer für uns, anderen Menschen alles zu erklären; sie wollen es nicht hören. Sie haben ihre eigenen egoistischen Schwierigkeiten.

Aber wie glücklich wir sein sollten, dass wir die Perspektive sehen. Der Rest existiert einfach und sie fühlen ihre eigene Bedeutungslosigkeit und ihre absolute Unfähigkeit, ihr Schicksal zu ändern. Natürlich ist das schlechter als der Tod.

Daher konsumieren sie Marihuana, nehmen Antidepressiva  und so weiter.

„Warum sollte ich Kinder haben? Warum sollte ich eine Familie gründen? Wofür lebe ich? Gib mir eine Pille, ich werde sie schlucken und schlafen. Und noch besser, als die Pille zu bekommen, ist es einzuschlafen und vielleicht im Traum zu sterben.“

Frage: Warum hören die Menschen nicht auf uns?

Antwort: Wir können nicht zu ihnen kommen, und das ist ein großes Problem. Es gibt so viele Menschen in der Welt, die leiden. Sie werden getötet, gemobbt, verbrannt, zerstört und erschossen. Und immer noch hören sie nicht. Die Menschheit muss eine bestimmte Schwelle an Unsensibilität überwinden. Dies wird unter anderem durch Leiden erzielt.

 

Aus KabTV`s „Geheimnisse der Ewigen Buches“ 14.12.2016

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