Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Korrektur'

Die Bedingung um den Schöpfer zu verstehen

 Frage: Wenn der Schöpfer als Quelle der Leiden empfunden wird, ist es schwer nach Ihm zu streben.  Wird es als Egoismus angesehen, wenn man zu fühlen versucht, dass Er gut ist und Gutes tut?

 

Antwort: Wir müssen das lösen. Durch die Zustände, die wir in der Gruppe schaffen möchten, legen wir den Grundstein zu Seiner Offenbarung.

In dem Maße, in dem wir die Eigenschaft der Liebe und des Gebens, der Verbindung über unserem Ego erlangen, erschaffen wir die Bedingungen, d.h. das Kli (Gefäß), in welchem wir den Schöpfer begreifen.

Der Schöpfer enthüllt sich in dem von uns aufgebauten Kli, in dem Maß unserer Ähnlichkeit mit seiner Eigenschaft der Liebe und des Gebens.

 

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Lag ba-Omer – Feiertag der Kabbalisten

Lag ba-Omer ist in erster Linie ein kabbalistischer Feiertag, ein Feiertag des Lichtes. Lag ba-Omer bedeutet 33. Tag (lamed-gimel) nach Pessach, d.h. nach dem Auszug aus dem egoistischen Wunsch, zum Geben um zu  Geben, zu den gebenden Wünschen. Deswegen beginnt danach die Periode der Säuberung der Wünsche: 33 Tage von Pessach bis Lag ba-Omer und von da bis zu Shawuot. In diesen 50 Tagen beenden wir alle Korrekturen und sind für den Empfang der Tora bereit, d.h. des Lichtes, das die Wünsche zu empfangen korrigiert um zu geben.

Bis zum Tag Lag ba-Omer werden wir noch nicht als die angesehen, die vollständig aus Ägypten ausgezogen sind. Denn wir müssen die Wünsche mit den ägyptischen (egoistischen) Eigenschaften korrigieren. Aber am 33.Tag werden die Korrekturen  erreicht, und uns bleibt nur, den unteren Teil der Stufe, die empfangenden Wünsche, zu korrigieren. Deswegen können wir dann sicher sein, dass wir zweifellos zum Empfang der Tora kommen. Ab dem Tag Lag ba-Omer beginnt das Licht der Gabe der Tora bereits zu leuchten, wenn auch zunächst aus der Entfernung.

Deswegen ist der Tag Lag ba-Omer aus Sicht der Korrektur so wichtig. Vor dem Lag ba-Omer korrigieren und vollenden wir immer noch den Auszug aus Ägypten, und nach diesem Tag beginnen wir, uns für den Empfang der Tora in Shawuot vorzubereiten. Daraus folgt, dass Lag ba-Omer ein ganz besonderer „Tag“ ist, das heißt, ein Zustand, den ein Mensch auf dem Weg zur Korrektur durchläuft.

Der Auszug aus Ägypten passiert unter dem Einfluss des Höheren Lichts, dem großen Licht Chochma, das sich dank dem Erwachen des Menschen offenbart. Als Ergebnis erhebt er (der Mensch) sich über seinen Egoismus und trennt sich von ihm. Allerdings passiert das alles dank dem Licht, das von oben kommt. Die Wünsche bleiben noch egoistisch, aber das Licht ermöglicht es jenen, sich über den Egoismus zu erheben und geben zu wollen. Das alles ist nur dank dem Höheren Licht möglich, das uns wie ein Magnet zusammenhält. [Rest des Beitrags lesen →]

Es hängt alles von der Wurzel der Seele ab

Frage: Ich trenne immer und überall mein „Ich“ von den anderen ab. Das Gefühl der Entfernung von anderen Menschen lässt mich nicht mit ihnen verbinden, ich stoße sie weg. Was kann ich tun?

Antwort: Ich kann Sie absolut verstehen, Sie sind nicht der Einzige, so geht es praktisch jedem.

Es gibt Menschen, die sehr leicht mit anderen in Kontakt kommen, es gibt diejenigen, denen das schwer fällt und diejenigen, die andere gar nicht spüren. Letztere leben auf eigene Faust und tun so, als wären Pflanzen und nicht Menschen um sie herum. Der Schöpfer hat uns so erschaffen.

Sie müssen sich nicht mit den anderen vergleichen und verletzt sein. Es hängt von der Wurzel Ihrer Seele ab. Wenn Sie sich kabbalistisch entwickeln, stellen Sie fest, dass alles aus dieser Wurzel kommt. Die Seele hat ihr eigenes „Reshimo“ (spirituelles Gen), das absolut alles definiert, was in Ihnen ist.

Jeder von uns hat sein eigenes spezifisches spirituelles Gen, das anders ist, als bei den anderen. Das ist unser Platz  in unserer gemeinsamen Seele, im gemeinsamen System von „Adam“. Dieser Platz gehört nur dir, ihm, mir und so weiter.

Dieser Platz erklärt alle unsere Eigenschaften: physische, biologische, genetische, spirituelle – alle möglichen und derselbe Platz bestimmt unser Schicksal.

Wenn wir unser spirituelles Gen, seinen Ort, seine Koordinaten in der gemeinsamen Seele genau kennen würden, würden wir alles was uns anbetrifft, berechnen können. Es würde nichts unklar bleiben, weder in uns noch in unserem Leben, noch darin was geschieht, geschah und geschehen wird,

im Moment ist das für uns verschlossen. Sie werden das alles begreifen, wenn diese Offenbarung Sie nicht in Ihrer spirituellen Entwicklung hindern, sondern helfen wird.

Aus dem russischsprachigen Unterricht, 09.12.2018

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Wie entkommt ein Kabbalist den schlechten Gedanken?

Frage: Wie entkommt ein Kabbalist den schlechten Gedanken? Welche Methoden gibt es?

Antwort: Ein Kabbalist läuft nie vor irgendetwas davon. Er muss alles für das Gleichgewicht und dem Zweck verwenden. Alles was von oben kommt, wird nicht umsonst gegeben, so dass nichts an der Wurzel entfernt werden kann. Man muss wissen, wie man es ausbalanciert. Das ist der gesunde Menschenverstand.

Frage: Wie sind meine Handlungen, wenn ich einen schlechten Gedanken habe?

Antwort: Das ist keine schlechte Idee, sondern ein Gedanke, den du richtig behandeln musst. Er kann ekelhaft, unangenehm, niederträchtig sein, dennoch kommt er aus der  gleichen Quelle – vom Schöpfer, von Ihm kommt unser Egoismus als auch unser Altruismus. Wir müssen verstehen, dass unser Ziel nur darin besteht dies auszugleichen.

Deshalb entfernt auf keinen Fall einen einzigen Gedanken, nicht einmal das kleinste sündhafte Verlangen, welches euch verdorben erscheint. Im ersten Moment wollt ihr es instinktiv loswerden im nächsten Moment werdet ihr zu euch sagen: „Nein, es kam vom Schöpfer“. Wenn ich dieses Verlangen abstoße, werde ich mich nicht darüber erheben können. Ich muss es annehmen, auch wenn es mir zuwider ist. Wenn ich mich erhoben habe, muss ich es richtig ausbalancieren.

Alles entspringt aus der Wurzel meiner Seele, sie ist das absolute Böse, denn wir alle sind das Ergebnis der Teilung der gemeinsamen Seele. Aus diesem Grund enthüllen sich in uns alle Zerbrechen nacheinander. Die Ursache das jetzt in mir die wildesten Verlangen, die schmutzigsten Gedanken und Motive aufkommen, liegt als Folge der Trennung, in der Wurzel meiner Seele.

Wenn ich dieses Verlangen nicht korrigiere, dann wird es nach einigen Stufen auf eine oder andere Art und Weise zu mir zurückkommen. Ihr müsst also vor nichts weglaufen, sondern alles vernünftig in die Tat umsetzen.

Deshalb lernt der Kabbalist nach und nach, sich nicht persönlich mit dem zu identifizieren, was durch ihn hindurchgeht. Das bin nicht ich. Es entsteht aus den entgegengesetzten Eigenschaften in meiner Wurzel. Ursprünglich befand ich mich in einem Zustand der Verschmelzung mit dem Schöpfer, dann wurde es zum absoluten Gegenteil. Das ist es, was ich jetzt erlebe.

Warum sollte ich das aufgeben? Der Schöpfer regt in mir absichtlich die nächste Stufe meiner Verdorbenheit an, damit ich sie korrigieren und auf die nächste Stufe aufsteigen kann.

Aus dem Unterricht vom 16.12.2018

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Kleidung ist der innere Ausdruck eines Menschen

Und mache heilige Kleider für deinen Bruder Aaron, damit man ihn ehrt und seine Pracht bewundern kann [Tora, „Exodus“, „Tezave“, 28:2].

Das Gewand (hebräisch „levusch“) symbolisiert die Korrekturen, die an den Verlangen des Menschen vorgenommen werden sollten. Wenn ich egoistische Wünsche habe, von den Größten, Ausgeprägten, den Stärksten bis zu den Schwächsten, dann sollten sie alle in die Gewänder verkleidet werden, das bedeutet sie in die Absicht um des Nächsten willen, um des Schöpfers willen, einzukleiden.

Je heller, aggressiver und ernster das Verlangen ist, desto größere Korrekturen sollten dahingehend vorgenommen werden. Das heißt: „wunderschöne Kleidung“. Deshalb ist das unkorrigierte Verlangen „Aaron“ das Schlimmste.

Es heißt: „Wenn Israel fällt, fällt es unter alle Völker der Welt, und wenn es aufsteigt, steigt es zum Himmel auf.“ Denn mit großem egoistischem Verlangen, in ihrer korrigierten Form, kann man alles bis zur Stufe des Schöpfers tun. Und dann wird jeder ihre Pracht bewundern, denn diese Korrekturen, die jeder vornehmen sollte, sind nicht mit dem gewöhnlichen Volk vergleichbar, das heißt mit dem gewöhnlichen Verlangen innerhalb eines Menschen.

So sind Moshe und dann Aaron und seine Kinder, dann der Rest der Priester: die egoistischsten, die hellsten, die ekelhaftesten Verlangen im Menschen und in der Welt, wenn sie nicht korrigiert sind. Deshalb sehen wir die Einstellung der Menschheit  zu den Juden. Und im korrigierten Zustand wird es das Gegenteil sein.
Das ist die Grundhaltung der Völker der Welt gegenüber den Juden. Die Völker der Welt warten darauf, dass die Juden „Gewänder“ erwerben, sich erheben und mit all ihren besonderen Eigenschaften „für das Geben“ zuarbeiten, beginnen.

Deshalb sind Aarons Bekleidungen kein einfacher Begriff. Worin besteht im Prinzip der Unterschied zwischen den Menschen in unserer Welt? – Die Kleidung. Es kann Kleidung, Haus und das, was einen Menschen umgibt, sein – alles, was sein Niveau, seinen Zustand, seinen Aufstieg über andere betont oder umgekehrt. Das heißt, es ist ein Ausdruck des Status einer Person.

Frage: Bedeutet das, dass die moderne Mode ihre stärksten spirituellen Wurzeln hat?

Antwort: Natürlich, denn es kommt von der gleichen Natur. Egoismus nutzt dieses Mittel für seine Hervorhebung.
In der spirituellen Welt betont das Kleidungsstück das Maß deiner inneren Erhebung über die Welt, das Maß der Hingabe, Liebe und Selbstaufhebung. So sehr du dich auch selbst herabgesetzt hast, so sehr hast du dich auch erhoben. Und in unserer Welt, im Gegenteil, wie sehr du dich selbst aufbaust, indem du dich vor einem Spiegel wie ein Affe verziert hast.

Dies wird so lange andauern, bis wir erkennen, dass die Kleidungsstücke der innere Ausdruck eines Menschen sind. Schließlich ist die Tatsache, dass wir modische Kleidung tragen, keine Korrektur, sondern im Gegenteil eine Verzerrung.
Nach dem Sündenfall sagte der Schöpfer Adam, dass er Kleidung brauche, das heißt die Korrektur des Egoismus, die ihm helfen würde, sich selbst zu überwinden und zur Liebe zu kommen.
Die Tora sagt, dass der Schöpfer selbst Kleider für die Menschen genäht hat, das heißt ihnen das höhere Licht gegeben hat, dank dem das reflektierte Licht, die Absicht zu geben, den Egoismus verkleiden würde.

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Wie löst man ein Problem im Zehner?

Frage: Wie löst man ein Problem, wenn es im Zehner keine Einheit gibt und wir nicht zu einer geschlossenen Meinung gelangen?

Antwort: Man muss nichts lösen. Ihr müsst weiter miteinander arbeiten und euch an den Schöpfer wenden. Lass Ihn eure Probleme lösen. Was könnt ihr selbst lösen? Wer von euch ist so klug? Ich sehe keinen.

Allein der Schöpfer kann alle Probleme lösen. Er gibt sie und ihr denkt noch, dass die Ursache ein Freund von euch ist. Nichts dergleichen! Der Schöpfer ist die Quelle aller Probleme! Darüber wird gesagt: „Ich bin der Erste und ich bin der Letzte“. Wendet euch an Ihn!

Frage: Muss jeder Freund sich einzeln an Ihn wenden oder alle zusammen?

Antwort: Angenommen es gibt ein Problem mit der Gruppe, dann diskutiert nicht zu viel darüber, sondern wendet euch gemeinsam an den Schöpfer, damit Er es löst. Noch besser wäre es, wenn es euch egal wäre, ob Er das Problem löst oder nicht. Für euch ist wichtig, dass ihr euch mit dieser Angelegenheit an Ihn wenden könnt.

Wenn ihr dieses Thema als eine Gelegenheit seht, euch an Ihn zu wenden und sich an Ihn anzuheften, werdet ihr sehen, wie das Problem verschwindet. Nur aus diesem einzigen Grund ist dieser Fall entstanden.

Aus dem Unterricht vom 11.02.2019

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Verbindung zum Schöpfer herstellen

Frage: Was bedeutet es, sich der Gruppe anzuschließen? Wie kann ein Mensch überprüfen, ob er dabei erfolgreich ist?

Antwort: Erstens hängt es von seinem Kontakt zu der Gruppe ab, wie er alle miteinander verbindet und in dieser Verbindung den Schöpfer offenbart.

Zweitens, ob er sich, auf sich selbst bezogen, mit all seinen Problemen an den Schöpfer wendet, oder ob er sich an die Gruppe und über die Gruppe an den Schöpfer richtet. Das sind zwei verschiedene Dinge.

Wir sprechen erst persönlich den Schöpfer an, da es viel einfacher ist. Solche Übungen sollten ständig gemacht werden.

Diese Gepflogenheiten werden mehr oder weniger zur Gewohnheit. Man erinnert sich ständig daran, sich automatisch mit dem Schöpfer zu verbinden und jede Sekunde in einer Start-Stopp-Bewegung zu sein: „ja – nein, nein – ja“. Wenn man immer in solch einem Impulsmodus arbeitet, verbindet man sich schließlich über die Gruppe mit dem Schöpfer. 

Man verbindet sich mit der Gruppe und schreitet mit ihr gezielt voran. Man hilft den Freunden, indem man sie aus dem „Fluss“ (in Bezug auf das Licht von Chassadim) oder aus dem „Gefängnis“ (in Bezug auf das Licht von Chochma) befreit.

Aus dem russischsprachigen Unterricht, 11.02.2019

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Wikipedia über Globalisierung, Integration und den Schmetterlingseffekt

Globalisierung:

  • Globalisierung ist nach seinem Wortsinn der Veränderungsprozess örtlicher oder regionaler Phänomene in einen globalen Zustand. Man könnte sie als einen Vorgang beschreiben, bei dem die gesamte Menschheit in eine einzige Gesellschaft vereint wird und gemeinsam wirkt.
  • Dieser Prozess ist eine Mischung aus ökonomischen, technologischen, soziokulturellen und politischen Kräften. Globalisierung wird oft als ökonomische Globalisierung angesehen, bei der sich die nationale Wirtschaft mit der internationalen Wirtschaft durch Handel, Auslandsinvestitionen, Kapitalfluss, Auswanderung und der Verbreitung der Technologie zusammentut.

Integration:

  • Aus dem Lateinischen: integratus, dem Partizip Perfekt von integrare „ganzmachen“, von integer „ganz“ + ation. Die Handlung oder der Prozess, etwas ganz oder vollständig zu machen.

Schmetterlingseffekt

  • Der Schmetterlingseffekt ist ein Ausdruck, der den fachlichen Begriff empfindlicher Abhängigkeit von Anfangsbedingungen in der Chaostheorie umfasst. Kleine Änderungen der Anfangsbedingungen eines dynamischen Systems können größere Veränderungen im langfristigen Verhalten des Systems hervorrufen.
  • Der Begriff „Schmetterlingseffekt“ selbst bezieht sich auf das Werk von Edward Lorenz. Dieser Begriff bezieht sich auf die Vorstellung, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings kleinste Veränderungen in der Atmosphäre hervorrufen kann, die letztendlich den Weg eines Tornados verändern oder aufhalten können, ihn beschleunigen oder sogar an einem gewissen Ort verhindern mögen. Das Flügelschlagen bedeutet eine kleine Veränderung im anfänglichen Zustand des Systems, und bewirkt eine Kettenreaktion von riesengroßen Veränderungen.
  • Kapitel 4 aus der Geschichte von F.Scott Fitzgerald „Winterträume“ enthält folgenden Satz: [Das Haus] war stabil um [Judys] Leichtigkeit hervorzuheben – als ob es zeigen wollte, was für eine Brise von einem Schmetterlingsflügelschlag hervorgerufen werden konnte“.

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Maaser ist ein Naturgesetz

Ich habe folgende Fragen zu Maaser erhalten:

Frage: Können wir spirituell vorankommen, wenn wir den Zehnten (Maaser) nicht bezahlen?

Antwort: Nein.

Fortsetzungsfrage: Ich habe das Buch „Kabbala für Anfänger“ gekauft und druckte „Die Einführung in das Buch Sohar“ selbst. Wird das als Zehnter betrachtet?

Antwort: Nein

Fortsetzungsfrage: Mit der Verpflichtung, den Zehnten zu bezahlen, werden viele Menschen von der Kabbala abgeschreckt, das wird aber keine Lösung für sie sein. Sie engagieren sich in der Kabbala mit all ihrem Verlangen, nach einer Weile verstehen sie, dass sie Maaser bezahlen müssen, um spirituell voranzukommen. Ich frage mich, ob ein Mensch, der sich bereits über dem Machsom befindet, ebenso verpflichtet ist, Maaser zu bezahlen, um das Ziel zu erreichen?

Antwort: Ja

Fortsetzungsfrage: Auch auf der letzten 125ten Stufe der Leiter?

Antwort: Ja

Fortsetzungsfrage: Die Armen werden nicht einmal einen Millimeter weiterkommen.

Antwort: Wenn sie arm sind, ist ihr Maaser auch entsprechend klein.

Fortsetzungsfrage: Ich bin darüber enttäuscht, dass man um die Spiritualität zu erreichen, bezahlen muss.

Der Maaser muss abgeschafft werden, da er eine Einschränkung darstellt, um die so genannte “neue Gesellschaft“ zu erreichen.

Antwort: Maaser ist ein Naturgesetz, niemand kann ihn abschaffen. Du bezahlst niemanden dafür; du ziehst nur den Teil von dir ab, der unmöglich zu korrigieren ist. Du gibst ihn durch eine andere Methode, zur Korrektur in die Welt. Du erkennst, dass dein Maaser für die Verbreitung der Kabbala um dich herum notwendig ist. Du solltest darüber lesen (du kannst es auf Google.com nachschlagen).

Der Maaser ist 10% deiner Wünsche, die sich auf Malchut beziehen und die du nicht selbst korrigieren kannst. Du kannst nur ein Zehntel deines Einkommens trennen, was dem Maaser entspricht. Du wirst sonst deine Seele nicht korrigieren können. Sie wird nicht durch das Geld, sondern durch deine Zurückweisung korrigiert. Deshalb kannst du dieses Geld für alle Arten von leeren Gütern ausgeben, aber es ist praktisch unmöglich, es für Maaser auszugeben!

Frage: Ich verstehe, dass wir 10% unseres Einkommens als Maaser zahlen sollen. Wo können wir den Beitrag leisten? Sollen wir ihn einmal im Monat, entsprechend unserem monatlichen Einkommen einzahlen oder können wir ihn alle zwei Wochen mit unserem Lohnzyklus bezahlen? Wollen Sie uns sagen, dass wir, wenn wir nicht am Maaser teilnehmen weiterhin spirituell vorankommen, aber dabei das Gesamte daran hindern, schneller voranzukommen?

Antwort: Du solltest für die Antwort in vorangegangenen Beiträgen zu diesem Thema suchen.

Das Streben eines kabbalistischen Lehrers

Frage: Hat ein erfolgreicher Kabbalist den Wunsch, dass seine Schüler die spirituelle Stufe offenbaren? Zieht er sie auf seine Stufe, oder tut er es nur um selbst aufzusteigen?

Antwort: Da ich diese Lehre verbreite, steige ich entsprechend auf, wenn ich meine Schüler unterrichte. Jede mögliche kleine Seele, die in die gemeinsame Entwicklung einbezogen ist, ist mit dem gemeinschaftlichen Strom der Korrektur verbunden und nimmt auf jeden Einfluss.

Das heißt, ich beeinflusse die gemeinsame Seele Adams und euch, indem ich euch in sie durch mich einschließe. Auf diese Weise beeinflusse ich das ganze Universum.

Frage: Sie sind also offensichtlich daran interessiert, voranzukommen?

Antwort: Ich bin eindeutig daran interessiert mit euch und allen voranzuschreiten. Dieses Interesse ist nicht egoistisch, denn ich möchte selbst, dass das gesamte System zu einer Verschmelzung mit dem Schöpfer kommt. Hier verschwindet das Ego vollständig. Ihre Frage macht keinen Sinn, denn in der Kabbala ist das Individuelle und das Allgemeine absolut gleich.

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