Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Evolution'

Pessach Seder: Die Ordnung der Geburt der Weltseele

Matzen symbolisieren den Zustand, wenn das „Brot von Bina“ gegessen wird, das von der Stufe Bina, dem Geben, kommt. Und obwohl wir uns immer noch auf der Stufe von Malchut befinden und wir nicht fähig sind aufzusteigen, müssen wir so stark wie möglich versuchen, Handlungen des Gebens durchzuführen und uns miteinander verbinden.

Obwohl es uns völlig klar ist, dass wir keinen Erfolg haben werden, ist das egal: wir müssen diese Handlungen trotzdem ausführen, denn sie ziehen das Höhere Licht auf uns und das Licht führt dann seine Handlung aus, die unsere „Befreiung“ heißt.

Des Menschen Austreten aus dieser Welt, aus dem Objekt der egoistischen Wahrnehmung, des pragmatischen Wissens, aus dem eigenen Ego, geschieht nicht auf die übliche Weise entsprechend der Ordnung der Stufen. Dies ist wie der Prozess des Geboren werden, das vollständig in der Dunkelheit, in Eile geschieht. Bei der Geburt muss sich der Fötus auf den Kopf stellen und aus der einen Welt in eine andere gehen: aus seiner Mutter, seiner inneren Stufe, in die äußere Welt.

Unsere Seele wird in gleicher Weise geboren. Und deshalb hat kein anderes Fest eine so präzise Ordnung von Handlungen während der Feiertage. Normalerweise segnen wir nur die Nahrung und den Wein. Jedoch ein Pessach-Mahl hat eine ganze Ordnung (Seder), der man ganz genau folgen muss. Dies ist so, weil des Menschen Austritt aus seinem Ego, aus unserer Welt und seine Errungenschaft der Wahrnehmung der spirituellen Welt, einer höheren Dimension, das als seine spirituelle Geburt bezeichnet wird, nicht ensprechend normaler Gesetze geschieht.

Normalerweise wachsen Verlangen nach der Ordnung der Stufen: zwei Stufen des kleinen Zustandes (Katnut Alef und Bet), zwei Stufen des großen Zustandes (Gadlut Alef und Bet), die die inneren und äußeren Zustände abwechseln und noch einmal: das Innere und das Äußere. Mit anderen Worten, die Verlangen und das Licht wachsen schrittweise.

Doch während der Geburt scheint alles „inkorrekt“, anders herum zu geschehen. Und darum heißt das Pessach Mahl „Seder“ (Ordnung). Es ist eine besondere Ordnung, die nicht den Gesetzen des aufeinanderfolgenden Wachstums gemäß der Stufen entspricht.

Die Sache ist die, dass diese Stufe, die wir jetzt während des „Auszugs aus Ägypten“ erleben, unsere Geburt ist. Und die Seele, die geboren wurde, wächst dann nur noch. Doch auf dieser Stufe gechieht eine echte „Revolution“. Und darum geschieht die gesamte Ordnung eines Pessach Mahles – „Kiddush“ (Segen), „Urchaz“ (Hände waschen), „Karpas“ (Kräuter in Salzwasser tunken), „Yachaz“ (Brechen von Matza), „Maggid“ (Geschichte des Auszugs aus Ägypten) und so weiter – nicht gemäß der normalen Ordnung der Korrespondenz von Lichtern und Verlangen, der sie im Wachstum folgen sollten.

Aus diesem Grund, selbst, wenn wir in Ägypten, dem egoistischen Verlangen, sind und zueinander eine egoistische Einstellung haben und nur an uns selbst denken (denn schließlich herrscht der Pharao über uns), müssen wir trotz seiner ganzen Macht alle möglichen Handlungen ausführen und versuchen, uns über ihn zu erheben und zwischen uns neue Verbindungen zu finden. Wir müssen eine Verbindung finden, die sich außerhalb Ägypten befindet. Das bedeutet, uns auf die zukünftige Erlösung einzustellen.

Aus dem 1. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 18.04.2011, „Dies ist für Juda“

 

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Die Quelle von Pessach

Wir sind in den besonderen 7 Tagen der Pessachfeiertage. In diesen Tagen müssen wir eine korrekte, ununterbrochene Absicht erhalten, da dies eine sehr spezielle Zeit ist.

Wir feiern keine religiösen Rituale oder Bräuche. Wir sind sehr weit von denjenigen entfernt, die all diese Handlungen nur durchführen, weil man es ihnen als Kindern so beigebracht hat, oder sie dies aus einem egoistischen Ziel heraus tun, um eine Belohnung in dieser oder der kommenden Welt zu erhalten.

Zuallererst wollen jene, die Kabbala studieren, die Höhere Welt und die spirituellen Handlungen enthüllen, und erst nachdem sie ihre Folgen (Zweige) sehen, sind sie darauf vorbereitet, sie auch zu respektieren und mit derselben Absicht zu beachten, wie die spirituellen Handlungen oben.

Abraham und seine Schüler waren die Ersten, die die Verbindung zwischen den Wurzeln und den Zweigen erreichten. Davor war Abraham ein Götzenbauer und Priester im alten Babylon. Doch nachdem sich ihm die spirituelle Welt offenbarte und er deren Abdrücke in unserer physischen Welt entdeckte, und somit all die Kräfte die von der spirituellen Welt zu uns herabsteigen und alles in Bewegung setzen, schuf er die Sprache der Zweige. Diese Sprache ist eine Beschreibung der Höheren Welt, der Wurzeln, in welcher Begriffe dieser Welt, der Zweige, benutzt werden,.

Dadurch enthüllte er die ganze Wirklichkeit, die physische und die spirituelle Realität, als ein Ganzes. Somit verschmolzen auch die physischen und die spirituellen Handlungen in ihm zu einem Ganzen, und dies lehrte er auch seinen Schülern.

Darüber steht geschrieben, dass unsere Vorväter (die ersten Kabbalisten) die gesamte Tora bereits befolgten, bevor sie diese am Berg Sinai empfingen. In der Tat enthüllte sich ihnen die Tora durch die Erreichung der spirituellen Welt mit ihren spirituellen Handlungen. Auf dieser Grundlage führten sie die gleichen Handlungen in unserer Welt aus und nahmen die gesamte Wirklichkeit als ein Ganzes wahr.

 

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New Life 151 – Sozioökonomische Lücken

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Zusammenfassung

Glück ist tatsächlich ein göttliches Produkt. Wir haben alle einen viel höheren Lebensstandard als vor 50 Jahren, haben aber keine Freude daran. Wir sind geteilt, distanziert und voneinander entfremdet. Das wachsende menschliche Ego verlangt ständig etwas Neues. Noch haben wir nicht erkannt, was es ist. Wir können uns selbst nicht füllen und sind nicht mehr mit materiellen Errungenschaften zufrieden, egal wie erfolgreich wir dabei sind. Die Technologie befreit die meisten von uns arbeiten zu müssen, trotzdem finden wir keinen Sinn in unserem Leben. Die Quelle des neuen Glücks liegt im menschlichen Leben auf der sozialen Ebene. Uns fehlt es an Wärme und Herzensverbindung, wie es ein Kind auf dem Schoß seiner Mutter empfindet. Früher lebten wir in einer Familie, heute müssen wir die ganze Welt als Familie akzeptieren. Der Abstand zwischen uns bleibt bestehen, aber das familiäre Gefühl und die gegenseitige Fürsorge werden bald zwischen allen geweckt werden.

Aus KabTVs „Neues Leben 151 – Sozioökonomische Lücken“, 28.2.13

Erleuchte die Dunkelheit

Frage: Was sollte der Mensch fühlen, wenn er auf richtige Art und Weise voranschreitet?

Antwort: Es sollte sehen, dass er ständig ein tieferes Verständnis des Materials, der kabbalistischen Texte welche er liest, bekommt, und dass die kabbalistischen Texte über seine Eigenschaften sprechen, welche er tatsächlich innerlich zu unterscheiden beginnt.

Auch wenn er immer noch nicht die spirituelle Welt enthüllt hat, hat er jedoch bereits in sich ein sensibles System, in dem er eine Reaktion auf das fühlt, was er in dem Buch liest. Es ist, als ob sein inneres Reich der Bedeutung und Empfindungen erweitert wird. Dies geschieht während des Einflusses des Umgebenden Lichtes, welches den Menschen in seinem Zustand der Verhüllung beeinflusst und unsere schlechten Angewohnheiten aufdeckt. Wir erkennen dann, dass alle unsere Verlangen nur auf uns selbst gerichtet sind, die einzigen, die wir lieben.

Der Mensch entdeckt dann einen Raum in seinem Inneren, in welchem er verschiedene Phänomene und Reaktionen auf kabbalistische Texte zu spüren beginnt. Selbst wenn dieser Raum noch verborgen ist, so ist es so, dass der Mensch die Verhüllung tatsächlich wahrnimmt!

Die Zustände dieser Verhüllung sollten als Stufen empfunden werden.

Ich gehe auf meinem Weg und kann weder auf der Rechten noch auf der linken Seite etwas erkennen, noch was einen Schritt vor mir ist. Es gibt so viel was ich nicht weiß und ich verstehe nicht einmal, wie ich den nächsten Schritt machen kann. Kann ich überhaupt einen Schritt nach vorne machen oder werde ich stürzen?

Dennoch spüre ich, dass es einen Raum in mir gibt, in dem ich unterschiedliche Eigenschaften und Reaktionen wahrnehme. Also, selbst wenn ich in der Dunkelheit bin, ist es nicht so stockdunkel, dass ich gar nichts erkennen könnte. In der Tat erhalte ich verschiedene Eindrücke darin – manchmal mehr und manchmal weniger.

Das Licht, das auf mich wirkt, bestimmt, ob die Dunkelheit (meine Gegensätzlichkeit zum Geben) mir mal stärker und mal schwächer zu sein scheint. Also muss man diesen Ort in sich selbst finden und beginnen zu verstehen, was die wahre Bedeutung von „Verbrechen“ und „Sünde“ ist. Dies bezieht sich nur auf die Haltung gegenüber den anderen. Dies wird dann zu jenem dunklen Ort, an welchem ich die Dunkelheit erkenne.

Die Dunkelheit ist der Mangel an Verbindung mit den Anderen. Es ist wie mit einem elektrischen Schaltkreis: Wenn die Verbindung zwischen den Elementen unterbrochen ist, kann der Strom nicht fließen. Wenn wir ein wirkliches Verlangen nach Verbindung haben wollen, werden wir das Licht wieder einschalten!

 

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Die Generation, mit der wir zu tun haben

Das Niveau der Generationen wird herabgesetzt, und zwar bis zur letzten Stufe in unserer Generation, dort wo die Weisheit verachtet wird, die Arbeit für den Schöpfer keine Pflicht ist und Niemand einen Mangel in der Abwesenheit des Schöpfers empfindet. So ist eben unsere Generation, mit der wir zu tun haben.

Baal HaSulam, „Wunderbare Eigenschaft des Gedächtnisses“

Aus den Worten des “Sohar” wird Folgendes geklärt. Es gibt einen Schwur, dass das Licht der Gnade und Liebe in der Welt nicht erwachen wird, bevor nicht die Taten des Volkes Israel in der Torah und in den Geboten statt mit der Absicht, eine Belohnung zu erhalten, endlich mit der Absicht, dem Schöpfer Genuss zu schenken, erfolgt. Das Geheimnis der Beschwörung ist: „Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems“ (Hoheslied, 5:8). Es hängen die andauernden Exile und Leiden, die wir erdulden, von uns ab und warten auf unsere Entscheidung, bis wir letztlich der Arbeit in der Tora und den Geboten Lishma gewürdigt werden. Nur wenn wir das verdienen, wird dieses Licht der Liebe und Gnade erwachen, durch dessen wunderbare Eigenschaft die Worte verwirklicht werden: „Und es ruht auf ihm der Geist der Weisheit und des Verständnisses“. Und dann werden wir der vollkommenen Erlösung würdig.

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Baal HaSulam, Einführung zum TES, Punkt 36

Wie wird die Menschheit in Zukunft sein?

Zwei Fragen, die ich über die Menschheit während der letzten Generation erhielt:

Frage: Wie wird die neue Menschheit leben?

Antwort: Die neue Menschheit wird entsprechend der Entwicklung der Menschen organisiert sein, anstatt gemäß von Regeln. Baal HaSulam beschreibt das im Buch, „Die letzte Generation. „Ferner wird dies letztendlich nur bis zur vollständigen Korrektur der Menschheit andauern, bis sie das Geben auf dem Niveau des Schöpfers erreicht hat. Dann wird die physische Welt, die wir heute sehen, verschwinden.

Frage: Wenn eine Person in ihrem physischen Körper verbleibt, dann müssen alle ihre Verlangen auch bleiben, einschließlich der tierischen Verlangen.

Antwort: Jedes Verlangen hat einen Nutzen. Unsere Verlangen werden nicht als egoistisch betrachtet, wenn sie für unsere Existenz notwendig sind.

Wenn sie für diesen Zweck verwendet werden, fangen wir an, sie spirituell wahrzunehmen.

Denn Essen, Sex und jedes andere Verlangen sind die Mittel, die uns dazu führen, dem Schöpfer ähnlich zu werden. Sie sind die Mittel, durch die wir im Stande sind, ein Teil der allgemeinen Harmonie der Natur zu werden.

Die Menschen werden einen Zustand erreichen, wo das Ziel der Versorgung des physischen und spirituellen Körpers darin besteht, in der Realität des Gebens und der Liebe zu existieren.

 

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Purim bezeichnet die Geburt einer korrigierten Welt

Jeder neue Zustand wird nur unter der Bedingung geboren, dass sich der vorherige vollständig erschöpft hat, gleich wie bei einem Getreidekorn, welches in die Erde gepflanzt wurde, um vollständig zu verotten, damit ein ein neuer Lebensabschnitt aus dem vorherigen geboren wird, der dann als unnötig und nutzlos wahrgenommen wird. Darum steht über die Feiertage von Purim geschrieben, dass Seir Anpin schläft, während Malchut in der Dunkelheit versinkt. Nur aus diesem Zustand der Dunkelheit erlangen wir das größte Licht, den Zustand, der Purim genannt wird, welcher sich auf das Ende der Korrektur bezieht.

Wenn Seir Anpin kein Licht zu Malchut bringt, fühlen wir uns im Exil und können uns nicht auf Malchut abstimmen und uns verbinden. Allerdings zwingen uns Leid und Dunkelheit, dass wir Kraft von Seir Anpin anfordern, um unsere Vereinigung durchzuführen, damit wir mit Malchut, der gemeinsamen Seele, im Einklang sind. So erreichen wir den Aufstieg zu unserer nächsten Stufe.

 

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Die Kabbalisten über die Seele und die Gebote, Teil 3

Ein Gebot zieht das andere Gebot heran. Das Gebot (Mizwa) bedeutet die Verschmelzung, die Vereinigung, und stammt von den Worten „die einheitliche Ganzheit“ (Zawta Chada). Und darin besteht der Sinn: das Gebot, d.h. die erstmalige Verschmelzung mit dem Schöpfer, zieht das andere Gebot heran, d.h. eine noch größere Verschmelzung. (Das Buch „Degel machane Efraim“, Abschnitt „Korach“) Die ganze Korrektur führt zur noch größeren Vereinigung der ganzen Menschheit.

613 Gebote und 7 Gebote der Weisen sind 620 Funken des Lichtes. Und deshalb sagte Baal Schem Tow, dass ein Gebot (Mizwa) vom Wort die Ganzheit (Zawta) stammt. Das heißt die Ausführung des Gebotes (der Einigkeit) führt zur Verschmelzung mit dem Licht des Schöpfers. (Das Buch „Zror аchaim“, 38)

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Es entscheidet sich alles auf der Stufe der höheren Welt

Frage: Wenn andere ein Teil von mir sind, muss ich dann, um andere zu ändern meine äußeren Teile erneuern?

Antwort: Natürlich! Du merkst dabei nicht, ob du die anderen oder dich dabei veränderst. Du beginnst dich mit anderen zu verbinden, dadurch entsteht ein gemeinsames Ganzes. Der Schöpfer vereint alles.

Frage: Wir sind im Unterricht, gleichzeitig gibt es Milliarden von Menschen auf der Welt, die gerade etwas tun: arbeiten, schlafen, kämpfen, etc. Wir spüren sie nicht. Wie sollen wir damit umgehen?

Antwort: Sie müssen sich allmählich daran gewöhnen, dann verschwindet die Frage nach Zeit und Raum und nach all dem was geschieht. Sie werden sehen, dass es nichts davon gibt und alles auf einer ganz anderen Stufe gelöst wird.

Aus dem russischsprachigen Unterricht 02.09.2018

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Die Gesetze der Zukünftigen Gesellschaft

Michael LaitmanFrage: Was ist „Die neue Gesellschaft“, die von Rav Ashlag geschrieben wurde? Es klingt wortwörtlich wie das kommunistische Manifest:

1. Das Akzeptieren der Religion von „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ (dabei wird gemeint, dass Religion bereits „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ ist!).
2. Eine gerechte Verteilung der Profite, damit jeder je nach seinem Können arbeitet und je nach seinen Bedürfnissen empfängt.
3. Privatbesitz besteht, doch darf der Eigentümer nicht mehr davon profitieren, als von dem, was er wirklich braucht.
4. Privateigentümer unterstehen einer öffentlichen Aufsicht , einer Selbst-Treuhänderschaft oder werden durch Buchhaltung im Auge behalten.
5. Die Bedürfnisse der Arbeitslosen werden genauso wie die der Angestellten gedeckt.
6. Die Profite werden zum Einsatz öffentlicher Spesen verwendet.

Warum lehrt die Kabbala Kommunismus, wo es sich doch herausgestellt hat, dass es nicht funktioniert?

Antwort:

1. „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ ist das allgemeine Naturgesetz, denn die Natur ist ein einziger Organismus.
2. „Von jedem je nach seinem Können und für jeden je nach seinen Bedürfnissen“ ist das Gesetz, nach dem jedes untereinander verbundene System arbeitet.
3. Der Besitzer profitiert von der Tatsache, dass er sich selbst zu Gunsten der Gesellschaft verwirklicht, weil er Respekt und Würde erhält.
4. Er verbleibt unter der Aufsicht der Gesellschaft, bis er in jeder Hinsicht über seinen Egoismus hinaus wächst.
5. Diejenigen, die aus Gründen arbeitslos sind, die nicht in ihrer Macht liegen,werden das Gleiche erhalten, wie jeder andere auch.
6. Alle Profite, außer den für jeden Menschen lebensnotwendigen, sind kollektiv und werden zum Vorteil des gesamten Systems verwendet.

Der Unterschied zwischen dieser und der sowjetischen Struktur ist, dass jeder die Höhere Belohnung zur gemeinsamen Einheit erhält – zur Anheftung an den Schöpfer, einer ewigen und perfekten Existenz! Aus diesem Grund halten sich die Menschen an das Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, mit allem was dazugehört.

Allerdings wird die Menschheit allmählich und nur freiwillig in diese Art der Existenz geraten und nicht durch Zwang. Das kommt daher, weil die Enthüllung der verborgenen Welt den Menschen die Kraft und das Verlangen dazu gibt, so zu leben!

 
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