Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Innerhalb des egoistischen Verlangens

„…Der Geist eines Tieres steigt hinab, das heißt, es sieht nur mit sich beginnend und weiter nach unten, und es hat weder Vernunft noch Verstand, um zu sehen, was mit ihm geschah, und um die Zukunft zu korrigieren…“ (Baal HaSulam, „Aufbau der zukünftigen Gesellschaft“)

 Die unbelebten, pflanzlichen und tierischen Objekte unserer Welt existieren in ihrem Verlangen und können seine Grenzen nicht überschreiten. Sie haben keine Absicht des Gebens, keine Möglichkeit „aus sich selbst“ herauszukommen, deswegen heißen sie Tiere, weil die Tiere die höchste Stufe der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Entwicklung darstellen.

„Es sieht nur mit sich beginnend und weiter…“, das heißt, es sieht nur das, was es sich einverleiben kann. „Und es hat weder Vernunft noch Verstand, um zu sehen, was mit ihm geschah, und um die Zukunft zu korrigieren…“: es kann nichts miteinander vergleichen, weil es sich innerhalb des egoistischen Verlangens befindet. Es hat keine Verbindung mit der Kraft, die es zur Entwicklung zwingt, und so entwickelt es Widerwillen.

Dennoch hat der Mensch einen Verstand. Wir sehen das bei den Menschen in unserer Welt: sie sind klug, entwickelt, emotional. Ihre Neigung zur Musik, Malerei, Literatur und den Wissenschaften ist Teil ihrer tierischen Entwicklung. Es geht jedoch nicht um Weisheit, sondern um die Tatsache, dass sie nicht über die Grenzen ihres egoistischen Verlangens hinausgehen und die Welt außerhalb von sich selbst sehen können.

 

Aus dem TV Programm „die Letzte Generation“ 

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Wie ist es möglich ewige Liebe zu fühlen?

Frage: Wie ist es möglich, ewige Liebe zu fühlen?

Antwort: Es ist nicht möglich, weil es keine Möglichkeit gibt, dass dies ein Mensch aus seinem Egoismus heraus fühlen kann.

Ein Mensch, der es ernst meint, studiert Kabbala in einer Gruppe. Die Lektionen erwecken und beschwören die positive Energie in der Natur, die vor ihm verborgen ist. In dieser Energie beginnt der Mensch seine eigene negative Energie zu fühlen und zu verstehen, dass ein Gleichgewicht zwischen ihnen geschaffen werden kann.

Zwischen dem „Plus“ und dem „Minus“ entdeckt der Mensch die höhere Kraft, die unsere Welt mit negativen und positiven Kräften füllt. Diese höhere Kraft wird der „Schöpfer“ genannt. Er ist die Kraft der Liebe.

 

Aus der russischen Kabbalalektion  8/6/17

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Die Welt verbessert sich

Forscher des Projektes „Unsere Welt in Fakten“ (Our World in Data), haben mit Zahlen verifiziert, dass es in unserer Welt bedeutende Fortschritte über den Zeitraum der letzten zweihundert Jahre gegeben hat. Zum Beispiel lebten Anfang des 19. Jahrhunderts 94% der Weltbevölkerung in Armut, während diese Zahl heutzutage auf 9,6% abgesunken ist. (OurWorldinData.org)
Damals konnte einer von zehn Menschen über 15 Jahren lesen, während heute 85% der Menschen belesen sind. Vor zweihundert Jahren erreichten 43% der neugeborenen Kinder ihr fünftes Lebensjahr, heute ist die Kindersterblichkeit der Welt auf 4% gesunken.
In der Tat haben wir gelernt gut auf unsere Körper aufzupassen, und wir haben großen Erfolg dabei. Aber was mit dem Körper passiert ist nicht gerade gleichzusetzen mit dem, was mit dem Menschen passiert.
Früher kämpften die Menschen für ihr tägliches Überleben, und stellten selten Fragen über den Sinn ihres Lebens. Heute, wo die Grundbedürfnisse in den entwickelen Ländern praktisch für alle Menschen gewährleistet sind, entsteht die Frage: „Was ist der Sinn meines Lebens?“
Es gibt keine Antwort.
Mit der Zeit werden einige Menschen von dieser Frage richtig geplagt. Egal wie sehr wir versuchen dieser Frage zu entkommen oder sie zu unterdrücken, die Leere bleibt bestehen. Dahinter steckt nicht nur eine einfache Unklarheit, sondern ein Problem für die gesamte Menschheit: das Fehlen der Bedeutung ihrer wirklichen Grundlage.
Daher, obwohl das Leben leichter wird, wird es gleichzeitig auch schwerer. Im Unterbewusstsein tragen wir diese Last der unausgesprochenen Wahrheit in uns, den Makel im Fundament unseres Bewusstseins.
Wir können sicherlich mit unseren Statistiken und Zahlen protzen, doch in der Realität werden wir einsamer, sogar in unseren Familien, und wir kommunizieren immer weniger miteinander. Es gibt ein Vakuum um jeden Menschen. Anstatt im gemeinsamen Glück und Aufblühen zu sein, wandern wir zwischen unseren Schatten im Dunkeln. So wie wir materiell wachsen, werden wir spirituell ärmer.
Darum haben die Menschen aufgehört an eine bessere Zukunft zu glauben, trotz des wachsenden Standards unseres Lebens. Es ist kein Wunder, dass die Prozentzahl der Optimisten an einigen Orten unter zehn Prozent gefallen ist.
Unglücklicherweise realisiert nicht jeder, dass der Grund dafür der mangelnde Lebenssinn ist. Jedoch wird diese Frage ab einem bestimmten Punkt vorrangig für alle werden: „Wofür das alles? Wofür gibt es mich?“ Dann werden die Menschen hören, was die Wissenschaft der Kabbala, welche die höheren Systeme unserer Lenkung studiert, uns sagt. Es gibt keine anderen Antworten, alles andere ist nur ein Herumschieben und Hinauszögern.
Also führt uns die Frage der Sinnlosigkeit des Lebens und das Fehlen eines Ziels zur wahren Enthüllung und zum Aufstieg. Wenn wir in die Sicht der höheren Systeme eindringen und anfangen, auf bewusste Weise damit zu interagieren, wird unser Leben wahrlich produktiv werden. Wir werden aktiv an unserer eigenen Entwicklung teilhaben, und von einer unglücklichen, einsamen und kleinen Person zu großen, ewigen und perfekten Geschöpfen heranwachsen.

 

Aus KabTVs “News mit Michael Laitman” 1/30/18

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Steige zur Stufe des Schöpfers auf

Wir müssen die erste spirituelle Stufe namens „Embryo“ erreichen. Das passiert, wenn eine Person sich vollständig annulliert, unter der Barmherzigkeit des Schöpfers stehen möchte und die Wahrheit enthüllen möchte, die erste Stufe seiner Existenz, die primäre Wahrheit der Natur. Indem der Mensch dies offenbart, tritt er in den ersten Kontakt mit dem Schöpfer ein.

Nach dem Eintritt in die Allgegenwart des Schöpfers beginnt er mit seinem Egoismus zu arbeiten. Er versteht, dass sein Egoismus sehr wertvoll ist, eine bedeutende Errungenschaft. Dank dem Egoismus fühlt er einen Widerstand zum Schöpfer und fängt an die Ähnlichkeit zu Ihm aufzubauen, indem er diesen Widerstand überwindet. In jedem Mechanismus, ob unbelebt, pflanzlich, tierisch, menschlich oder in einem durch den Menschen künstlich erschaffenen System, gibt es immer eine Aktion und eine Reaktion, Plus und Minus, zwischen denen unterschiedliche Beziehungen und die Erschaffung verschiedener Systeme möglich sind. Genauso ist es mit dem Schöpfer.
Auf der einen Seite kontrolliert Er uns vollständig und auf der anderen Seite verbieten wir uns, damit einverstanden zu sein und streben danach, in Übereinstimmung der Form mit Ihm zu sein.
Kontrollierst du mich? Na gut, aber zuerst mache ich eine Einschränkung (Zimzum). Ich platziere eine Barriere zwischen uns und sage, „Ich werde alles tun was von Dir kommt, jedoch nur bis zu dem Ausmaß, in wie weit ich damit einverstanden sein kann, wie Du mich kontrollierst.“
Es gibt eine interessante Lösung zu dem Problem: Der Schöpfer gibt uns eine Möglichkeit zuerst zu verstehen, ob Er recht hat, perfekt und allgegenwärtig ist. Er gibt uns eine Gelegenheit Ihn zu erkunden. In dem Maß, in dem ich entscheide wie Er zu sein, lasse ich Ihn über mich regieren. Dies kommt jedoch nicht von Ihm, sondern es ist so als ob ich es tue, das heißt, ich erschaffe den Schöpfer aus mir selbst heraus.
Dies ist keine einfache Methodik, aber sie erhebt uns zur Stufe der absoluten Übereinstimmung mit dem Schöpfer.

Aus der russischen Kabbalalektion 11/12/17

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Ohne die Vergangenheit zu kennen, wirst du die Zukunft nicht begreifen

Und nach ihm kommt ein Mensch und „der Geist des Menschen steigt auf“, das heißt in die Vergangenheit. Er blickt in die Vergangenheit, als ob er in einen Spiegel schaut und die Notwendigkeit sieht, seine Mängel zu korrigieren.
So korrigiert auch der Geist, der die Vergangenheit anschaut, seine Wege von diesem Moment an und weiterhin. (Baal HaSulam, „Die Letzte Generation. Vorwort“)

„Der menschliche Geist erhebt sich, d.h. in die Vergangenheit“ – zu der Kraft, die ihn geschaffen hat.
Zuallererst will ein Mensch wissen „wo komme ich her“ und dann „wo bin ich“. Aber „wo bin ich“ kann er nicht sagen: wenn er seinen Beginn nicht erkennt, wird er auch das Ende nicht sehen.
Deshalb wendet er sich der Vergangenheit zu und möchte zu den Quellen kommen, zu dem Licht, das ihn geschaffen hat. Immerhin ist die Frage „Wer bin ich?“ – die Frage nach der Quelle des Menschen: „Wer hat mich erschaffen, wer führt mich, wer bestimmt?“ Und wenn er seine Quelle erkennt und studiert, dann begreift er seine Zukunft.
„Er blickt in die Vergangenheit, als ob er in einen Spiegel schaut und die Notwendigkeit sieht, seine Mängel zu korrigieren“, die von seiner Quelle extra dafür in ihm erschaffen wurden, damit er Ihn erkennt und versteht – von der Dunkelheit zum Licht, und somit die Zukunft erreicht. Und die Zukunft steht in Verbindung mit derselben Quelle.

 

Aus dem TV-Programm „Die Letzte Generation“, 11.09. 2017

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Meine Gedanken auf Twitter 21/03/2018

Spirituelles Wachstum geschieht durch die Vereinigung der Egos, der zerbrochenen Teile der Seele von Adam. Es gibt also nur ein Gebot „Liebe andere“ – um alle Teile zusammen zu sammeln. Ihr stufenweiser Aufbau bildet tatsächlich unseren spirituellen Weg bis zur endgültigen Korrektur, der Einheit.

Betrachtest du dich als Sünder, der des Schöpfers unwürdig ist? Wisse, du bist immer halb Sünder, halb Gerechter und kannst dich immer mit einer einzigen Handlung rechtfertigen! Aber dein Ego wird immer wachsen, so dass in dir gut = böse ist und du hast einen freien Willen, um dich zu bemühen, Gutes zu tun.

Unter 4 Söhnen ist derjenige besonders, der nicht weiß wie man bittet. Es gibt also kein Verlangen nach dem Licht des Schöpfers, nicht einmal die Bitte um ein Verlangen wie „ein Nadelöhr“. Das Verlangen wird nach dem Leiden für seine Erfüllung gemessen! Ein größeres Verlangen wird mit dem Licht selbst kommen.

Der Einzug und die Arbeit in Ägypten streben nach Einheit, obwohl wir Egoisten sind und versuchen, uns egoistisch zu verbinden. Aber durch Anstrengungen (Studium, Einheit, Selbstanullierung) ziehen wir das Licht an, das reformiert und wir erhalten von ihm die Kraft, das Ego, den „Pharao“ zu überwinden.

Es ist von größter Wichtigkeit, zu der Verbindung zurückzukehren, die vor dem Zerbruch in dem System Adam existierte. Aber wenn wir diese Verbindung mit unseren Egos erreichen, dann wird sie 620 mal größer sein. So werden wir nicht das kleine Licht von Adam, sondern das gesamte Licht von NARANHAY, dem Schöpfer, enthüllen.

Das Joch des Exils ist die Unfähigkeit, die richtige Absicht zu erreichen. Wir versuchen es, aber jedes Mal offenbaren wir, dass wir selbstsüchtig sind. Schließlich will der Schöpfer uns zur Erkenntnis des Bösen führen, dahin dass wir alleine, ohne eine Bitte und ohne Seine Hilfe nicht erfolgreich sein werden.

Der Hauptunterschied der Kabbala in der Definition der Arbeit des Schöpfers (Awodat HaShem) ist ihr Ziel, die Menschen zu vereinigen, den Nächsten zu lieben, sie zum Modell von Adam, dem System der gemeinsamen Seele zu bringen, und dann von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer“.

Der Pharao ist zwischen uns. Wir müssen ihn in die Offenbarung des Schöpfers umwandeln. Pharao und Schöpfer werden nicht in uns offenbart, sondern nur in der Verbindung zwischen uns! Der Pharao löst sich ab, und der Schöpfer ist das Netzwerk der Liebe, das uns verbindet.

Die Tora muss die Räume zwischen uns wie Wasser ausfüllen.

Schlucke Maror nicht ohne zu kauen, d.h. wir müssen an der Einheit arbeiten, auch wenn wir sie durch uns selbst nicht erreichen können.

Wenn die Gruppe zustimmt, sich zu vereinigen, dann „kam sie nach Ägypten“, das heißt, sie haben wie Josephs Brüder erkannt, dass es keinen anderen Weg zum Schöpfer gibt!

Um die Wahrheit zu sehen: es wird einem gezeigt, dass man ein Egoist ist, der vom Schöpfer entfernt ist und der den langen Weg verlassen möchte; nicht bereit, die Sklaverei zu verlassen.

Jeder muss Kabbala studieren oder wieder in diese Welt kommen. Ohne sie wird man nicht das Ziel des Lebens erreichen, den Schöpfer. Die Kabbala lehrt, wie man das Höhere Licht empfängt, den Schöpfer offenbart, und man lernt alle Methoden des Einflusses des Schöpfers auf uns. Kabbala ist die Summe dieses Wissens.

Es ist wichtig, dass das Streben nach Spiritualität qualitativ ist. Es wird nur durch Streben nach Einheit in der Gruppe geboren. Schon ein bisschen davon beeinflusst das reformierende Licht OM durch seine Eigenschaften, während ein Einzelgänger vergeblich sein ganzes Leben vergeuden wird.

Dr. Michael Laitman auf Twitter

Meine Gedanken auf Twitter 18/03/2018

Wir können nicht mit der höheren Kraft (Schöpfer) kommunizieren, weil wir ihren Eigenschaften entgegengesetzt sind. Daher können wir sie nicht verstehen oder fühlen, es gibt keinen Kontakt. Wir brauchen eine Zwischenstufe, die uns miteinander verbindet. Dies ist die Stufe von Bina, die Malchut mit Keter verbindet.

Schöpfer und Geschöpf, Geber und Empfänger, das sind polare Gegensätze. Um sie zu vereinen, braucht man eine vermittelnde Eigenschaft, eine die sie miteinander verbindet.

Moshe nahm 40 Jahre lang die Qualitäten von Malchut/Pharao/Ego in sich auf und weitere 40 Jahre die Eigenschaften von Bina. Er ist der „treue Hirte“ des Egos für die Korrektur.

Der Mensch ist dem Schöpfer entgegengesetzt. Um vom Schöpfer die Kraft der Korrektur zu erhalten, benötigt man einen Vermittler mit den Eigenschaften von beiden, Geschöpf und Schöpfer (Moshe). Diese Funktion wird von der Gruppe ausgeübt: getrennt als empfangende Egoisten, aber zusammen als Geber, verbunden mit Ihm.

Der Schöpfer erweckt die Qualität des Empfangens in uns. Wir müssen um die Qualität des Gebens bitten! Indem wir die Gruppe bauen, werde ich fähig sein, mich an den Schöpfer zu wenden, weil wir zusammen versuchen, uns zu vereinigen, zu schenken, uns über das persönliche Ego zu erheben. So beeinflussen wir Ihn durch den Gruppenzehner – Minjan.

Lösungen für die Krise
Je mehr sich die Welt und ihre Krise entwickeln, desto mehr wird jeder die Juden für alle Probleme der Welt verantwortlich machen. Und zwar deshalb, weil die positive Kraft nur durch die Juden in unsere Welt kommt. Die Nationen fühlen dies, während die Juden dies in ihrem spirituellen Abstieg nicht empfinden. Die Lösung ist in uns!

Zehn Egoisten, die wie ein Mensch werden, können den Schöpfer dazu bringen, dass sie Ihm ähnlich werden. Indem sie sich über dem vom Schöpfer hervorgerufenen wachsenden Ego vereinigen, ersteigt die Gruppe 125 Stufen der Jakobsleiter, die Ihm ähnlich ist.

Der nachfolgende spirituelle Zustand wird dem vorigen als entgegengesetzt empfunden. Sie folgen den 4 Phasen des direkten Lichtes in der Empfindung und  im Wissen.
Deshalb ist es schwierig, sich an veränderte spirituelle Zustände zu gewöhnen! Die schnelle Anpassung an einen neuen spirituellen Zustand liegt darin, deinen Kopf zu senken und es geschehen zu lassen!

 

Dr. Michael Laitman auf Twitter

Meine Gedanken auf Twitter 17/03/2018

Wenn der Schöpfer nicht den guten Pharao durch den bösen ersetzen würde, das heißt unser Bewusstsein ändern würde, um die Sinnlosigkeit in einem Leben des Überflusses zu sehen, dann würden wir Ägypten, diese Welt niemals verlassen. Aber der Egoismus entwickelt sich und setzt neue Werte, „der Sinn des Lebens“, der die „Hungersnot in Ägypten“ verursacht.

Hawking: Es gibt keinen Gott. Alle Vorgänge in der Natur können wissenschaftlich erklärt werden. Gott ist die Summe der Naturgesetze.
Kabbala: Gott in der Kabbala ist die allgemeine Kraft der Natur und nichts existiert außer dieser Kraft.

Hawking: Alles, was existiert, kann unser Verstand erfassen, und wenn der Mensch die Vorstellung von Gott nicht erfassen kann, gibt es keinen Gott.
Kabbala: Gott ist eine abstrakte Vorstellung. Der Mensch muss jedes Phänomen nach dem Prinzip „Ein Richter hat nicht mehr als das, was seine Augen sehen“ erforschen.

Hawking: Nur eine Weltregierung kann die Menschheit retten.
Kabbala: Eine Weltregierung muss vereint sein, Erziehung und Vereinigung per definitionem, Erziehung der Menschheit zur Einheit über ihrer egoistischen Natur.

Hawking: Die Menschheit braucht andere Aktivitäten, einen höheren Sinn, damit sie nicht sich selbst überlassen bleibt.
Kabbala: Erlösung liegt in der Erziehung des Menschen und schafft eine Gesellschaft, in der wir einander wertschätzen und bereichern, in der auch Unterschiede und entgegengesetzte Eigenschaften aufblühen, während man für die Einheit arbeitet.

Geistige Hungersnot inmitten totaler materieller Fülle
Der Wunsch wuchs qualitativ und fordert nun die Füllungen der oberen Welt anstelle von „Fleischtöpfen“. Der Schöpfer verdirbt das Leben.

Jemand, der Kabbala studiert, beschleunigt den Abstieg und geht, wenn er sich nicht auf die Freunde verlassen kann!

 „Ihr seid wenige unter den Völkern“, was bedeutet, dass nur wenige Menschen in der Welt einen Punkt im Herzen haben, ein Bestreben, den Schöpfer zu offenbaren. „Tausende kommen herein, aber eine Handvoll enthüllt das Licht“. Beleidigt? Nimm es mit dem Schöpfer auf! Die Leute gehen wieder, weil sie nur ein kleines Verlangen haben …

Es heißt: „Das Herz des Menschen ist stolz auf dem Weg zum Schöpfer“ – man muss gegen seinen Stolz arbeiten, die Größe der spirituellen Arbeit versus dieses Leben, den spirituellen Stolz über den materiellen Stolz stellen. Man muss ständig danach streben, die Wichtigkeit des Ziels zu erhöhen – den Schöpfer in Einheit zu enthüllen.

Die Bedingung „Das Herz des Menschen ist stolz auf dem Weg zum Schöpfer“ verhindert, dass jemand sein Ego überwindet und er verlässt die Kabbala. Er kann sein Ego nicht erniedrigen, sich nicht zum Geben über das Empfangen erheben (Glaube über dem Verstand), Freunden ein Beispiel der Einheit geben, ein Beispiel des Gebens an die Freunde, und dann geht er.

Europa als „Zentrum der Welt“ ist vorbei. Es gibt Interdependenzen und Schwächen der Euro-Staaten. TNCs teilen die Welt auf. Die Politik setzt auf Gewalt. Die Digitalisierung des Lebens führt zu Veränderungen im Bewusstsein. Eine vereinigte Welt gründet auf der Einheit über dem Egoismus. Dazu ist nur die Kabbala fähig.

Kabbala Akademie auf Twitter

Wie echte Wissenschaft zusammen mit Hawking starb

Der Tod des weltbekannten Astrophysikers Stephen Hawking kann als weiterer Nagel im Sarg echter Wissenschaft gesehen werden.

Hawkins ehrliches Herangehen an die Wissenschaft wurde durch seine Bereitschaft, seine Fehler zuzugeben, beispielhaft aufgezeigt. In seinen 70ern  gab er zu, dass ein Glaube, den er früh in seiner wissenschaftlichen Karriere formulierte, falsch war. Diese Form der wissenschaftlichen Untersuchung ist jedoch in der heutigen wissenschaftlichen Welt eine Seltenheit geworden.

Seit den 1960er Jahren beobachten wir die allmähliche Korruption und den Niedergang der Wissenschaft. Der allgemeine Beifall für die Wissenschaft verschlechterte sich und wurde durch Wirtschaft, Hollywood und Sport ersetzt. Bedeutsamer ist, dass die Wissenschaft selbst mit anderen Zielen als die Natur der Realität zu verstehen, durchdrungen wurde. Sie wurde zunehmend als Mittel benutzt, um den Wohlstand, die Macht und den Respekt der Menschen in die Höhe zu treiben.

Zusammen mit dem Rückgang der Wertschätzung echter Wissenschaft kamen die Bedürfnisse der Wissenschaftler auf, die Interessen ihrer Förderer zu erfüllen. Es ist heute üblich, dass Regierungen Wissenschaftler für die Weiterentwicklung ihrer politischen Agenda einsetzen und dass Unternehmen Wissenschaftler nutzen, um ihre Gewinne zu steigern. Eines der offensichtlichen Ergebnisse ist, dass „wissenschaftlicher Fortschritt“ und „technologischer Fortschritt“ als ein und dasselbe verwechselt wurden, seit die wissenschaftlichen R&D (Research and development) Institute bei der Entwicklung der heutigen Technologien so prominent genutzt werden.

„Zusammen mit dem Rückgang der Wertschätzung echter Wissenschaft kamen die Bedürfnisse der Wissenschaftler, die Interessen ihrer Geldgeber zu erfüllen.“

Profitgesteuerte Initiativen kommen nicht der Menschheit zugute

Es ist so schwierig geworden, ein aufrichtiger Wissenschaftler zu sein, einer, der die zugrunde liegende Ordnung der Natur entdecken will. Stattdessen ist es viel leichter ein Wissenschaftler zu sein, der zu profitablen Hightech-Unternehmen beiträgt. Die Überschattung der Wissenschaft, die die Wahrheit sucht, mit der Technologie-entwickelnden Wissenschaft, gewann öffentliche Unterstützung. So wurde es eine gemeinsame Überzeugung, dass neue Technologien entstehen, um der Menschheit zu nützen.

Aussagen wie „Erneuerbare Energie ist besser für die Umwelt“ und „Soziale Medien verbinden Menschen“ wurden zu modernen Axiomen im öffentlichen Diskurs und schaffen eine Wahrnehmung, in der jedes neue Gerät die Probleme der Menschen löst und die Welt zu einem besseren Ort macht.

Ein genauerer Blick auf dieses Phänomen zeigt jedoch das Gegenteil. Zum Beispiel haben Elektroautos wie der Tesla, der im Volksmund die Marke „gut für die Umwelt“ erhielt, mehr Verschmutzung verursacht als 8 Jahre alte kohlenstoffausstoßende Autos; und soziale Medien haben, trotzdem sich die Menschen technologisch verbinden, gefährliche soziologische und negative psychologische Auswirkungen gezeigt.

„Unter der Fassade,  dass die Technologie letztendlich die meisten unserer Probleme lösen und unser Leben verbessern wird, schlummern neue Erkenntnisse, die zeigen, dass diese neuen“ Lösungen „tatsächlich unserem Wohlergehen abträglich sind, weil sie unsere Probleme nicht an ihrer Quelle lösen.“

Der Grund dafür ist einfach: Wir können keine echten, dauerhaften Lösungen für unsere Probleme erwarten, wenn die angebotenen Lösungen aus egozentrischen Profitmotiven entstehen. Mit anderen Worten, alles, was wir erschaffen, kommt aus einer destruktiven Berechnung, weil unsere Eigeninteressen für uns wichtiger sind als der Nutzen aller Menschen. Stephen Hawking selbst gab einmal das Beispiel, wie Computerviren die destruktive Qualität der menschlichen Natur widerspiegeln, und sagte, dass „die einzige Lebensform, die wir bisher geschaffen haben, rein destruktiv ist“.

„Wenn wir weitere Fortschritte auf dem Weg zur Entdeckung der Naturgesetze machen und diese zum Nutzen aller nutzen wollen, müssen wir unsere Wahrnehmung und Beziehung zur Realität verändern.“

Die Wissenswissenschaften müssen noch aus der Natur extrahiert werden

Wissenschaft und Technologie, die aus unserer egozentrischen Wahrnehmung der Realität resultieren, werden mit ihren Fähigkeiten, der Menschheit Gutes zu tun, in eine Sackgasse geraten. Wenn wir jedoch unsere Wahrnehmung der Realität dahingehend umändern, dass wir das Wohlergehen aller über egoistische Interessen stellen, dann werden wir phänomenale Durchbrüche in Wissenschaft und Technologie erleben: Sie werden funktionieren, um unsere Probleme wirklich zu lösen, und sie werden die Welt tatsächlich zu einem besseren Ort machen, da die Wahrnehmung, von der sie gelenkt werden,  frei wird von ausbeuterischen, manipulativen und gewinnbringenden Motiven.

Interessanterweise hat die Wissenschaft selbst im 20. Jahrhundert eine 180-Grad-Wende vorgenommen, da sie ein Ergebnis der menschlichen Wahrnehmung ist. Es begann mit der Newtonschen Sichtweise, dass die Realität unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert. Dann machte sie durch Einstein einen Sprung und bewies, dass die Realität relativ zu unserer Wahrnehmung ist, und endete mit der Quantenmechanik, die besagt, dass Realität durch unsere Wahrnehmung erschaffen werden kann.

Deshalb hat die Wissenschaft selbst zu einem entscheidenden Moment des menschlichen Verständnisses geführt: Wenn wir weitere Fortschritte auf dem Weg zur Entdeckung der Naturgesetze machen wollen und sie zum Nutzen aller nutzen wollen, müssen wir die Art und Weise ändern, wie wir die Realität wahrnehmen und uns in Beziehung zu ihr setzen. Die zugrunde liegenden Motive von egoistischem Profit und Macht in diesem Sektor müssen zu altruistischen Motiven umgepolt werden, die wirklich den Nutzen der Gesellschaft suchen.

Einen Neubeginn der Menschheit finden

Um solch eine grundlegende Veränderung der menschlichen Wahrnehmung zu erfahren, müssen wir uns als Forschungsobjekt ins Labor begeben. Das heißt, wir müssen aktiv experimentieren und herausfinden, wie wir unsere Beziehungen zueinander durch pädagogische und soziale Aktivitäten in Gruppen verbessern können. Das Ziel solcher sozialen Aktivitäten und Experimente wäre die Entwicklung einer altruistischen Linse, durch die wir das ganze Bild der Realität betrachten können.

Aus meiner Sicht der Zukunft wird die Erforschung der Struktur und des Verhaltens der Welt durch eine verbesserte menschliche Verbindung den großen Wandel bewirken, den unsere Wissenschaft braucht, um wirklich nützlich für die Menschheit zu werden. Letztendlich würde es unsere Augen für eine ganz neue Art von Wissenschaft öffnen, die näher an dem inhärenten Gleichgewicht und der Harmonie ist, die in der Natur existieren.

„Die Erforschung der Struktur und des Verhaltens der Welt durch eine verbesserte menschliche Verbindung wird den großen Wandel bewirken, den unsere Wissenschaft braucht, um wirklich nützlich für die Menschheit zu werden“

 

Dr.Michael Laitman auf KabNET (englisch)

Über das Ego aufsteigen

Frage: Was bedeutet es, in meinen Antworten während der Workshops über den Egoismus hinauszuwachsen? Mit Worten spielen, mit den anderen übereinstimmen und ihre Gedanken weiter zu denken, obwohl ich das Gegenteil empfinde und denke.

Antwort: Sich über den Egoismus zu erheben, bedeutet zu versuchen, Verbindungen zu anderen Menschen herzustellen, die so freundlich und altruistisch sind, dass der Schöpfer in die Beziehung mit einem Freund eintreten, darin erscheinen und darin sein kann. So entdeckst du Ihn.

Du spielst damit und weißt genau, dass das nicht du bist. Aber deine Bemühungen erwecken allmählich den Einfluss des umgebenden Lichts und es baut neue Eigenschaften in dir auf.

Frage: Aber das ruft oft eine negative Reaktion bei Menschen hervor. Sie sagen: „Warum soll ich so tun als ob? Wo kommt die Wahrheit aus dem Herzen her? “

Antwort: Deine Wahrheit ist nur dein Egoismus, nicht mehr.

Frage: Was bringt es, mich selbst gekünstelt darzustellen, sagen wir als letzter der Teilnehmer?

Antwort: Du bist ein Egoist, du verachtest jeden und alles. Das Wichtigste für dich bist nur du selbst, und das verstehst du perfekt. Daher musst du völlig unterschiedliche Eigenschaften, die du vermeintlich besitzt, durchspielen.

Warum solltest du das tun? Es ist so, dass die Höhere Welt auf dein Spiel reagiert. Dies geschieht auf sehr einfache Weise. Das Licht weiß alles, was es in dir erschaffen hat und es bewertet deine Bemühungen. Du strebst danach, groß und gut zu sein, dich mit anderen zu vereinigen, den Schöpfer zu erlangen.

Im Prinzip, basierend auf den Eigenschaften, die das Licht in dir geschaffen hat, kannst du es nicht begehren, aber du versuchst zu spielen, und dies wird als deine Bemühungen gezählt. Ihnen zufolge verändert dich das Höhere Licht. Dies ist deine Bezahlung für Veränderungen.

 

Aus der Kabbalalektion in Russisch 10/22/17

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