Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Leiden'

Scham ist das stärkste Gefühl

Frage: Scham ist das stärkste und meistgehasste Gefühl für einen Menschen. Es gibt Menschen, die zu einem Selbstmord bereit sind, nur, um diesem Gefühl zu entgehen. Was ist die Wurzel dieses schmerzvollen Phänomens?

Antwort: Die Gegensätzlichkeit zum Schöpfer.

Die erste Scham und die erste Einschränkung rührten von der Tatsache, dass sich das Verlangen zu genießen wie das Empfangen anfühlt, was das Gegenteil vom Geben ist, also das Gegenteil vom Schöpfer. So erscheint die Scham als ein Gefühl von Gegensätzlichkeit. Wir sehen also, dass Scham das stärkste Gefühl ist, das jedes andere Verlangen kontrollieren kann.

Frage: Es ist unklar, wie dies mit dem Schöpfer zusammenhängt. Ein Mensch kann beschämt werden, weil er Seinen Namen oder Seine Güte verunglimpft hat.

Antwort: Scham erniedrigt und löscht ihn vollkommen aus und annulliert sein „Ich“.

Der Schöpfer ist einzigartig, ewig und vollkommen. Ein Mensch, der Scham fühlt, fühlt sich unvollkommen, sterblich und nicht existierend. Scham löscht nicht nur alles in ihm aus, sondern führt in auch zu einer vollkommenen Erniedrigung anderen Menschen gegenüber. Es ist die Niederlage unseres Egos, die schlimmer ist als der Tod.

Du musst einen Menschen noch nicht einmal töten. Es reicht, ihn in einen Käfig zu sperren und ihm das Gefühl zu vermitteln, in den Augen der Anderen erniedrigt zu sein und unfähig, sich selbst zu rechtfertigen. Das ist das Schlimmste. Er würde den Tod vorziehen, nur um dieses Gefühl loszuwerden. Das ist echtes Leiden, das für uns vorbereitet ist, damit wir aus unserem Egoismus herauskommen und alles erreichen.

Frage: Kennen Sie solche Menschen, denen es peinlich ist, nicht ewig und nicht wie der Schöpfer zu sein?

Antwort: Tatsache ist, dass sich ein Mensch immer selbst rechtfertigt. Jeder Mörder, jeder Dieb rechtfertigt sich im Voraus. Und wenn jemand sich nicht rechtfertigen könnte, würde er eine gewaltige Scham empfinden.

Frage: Ist es notwendig, eine Gesellschaft aufzubauen, in der im Menschen ein Gefühl von Scham entsteht, so dass nichts Ungehöriges getan wird?

Antwort: Ein Mensch braucht die Scham vor dem Schöpfer. Diese zu erlangen ist ein weiter Weg der Korrektur. Wenn du fühlst, dass du nicht wie Er bist, wird dich das vollkommen korrigieren.

Frage: Er hat mich doch so gemacht. Wofür sollte ich mich schämen?

Antwort: Das ist eine gute Entschuldigung, aber sie funktioniert nicht. Nur das Gefühl, das in dir aufsteigt, funktioniert. Du kannst nichts machen.

Wir schämen uns vor dem Schöpfer, weil wir Ihn nicht fühlen. Er versteckt sich, nur um uns zu helfen. Wenn wir den Gegensatz zu Ihm fühlen würden, könnten wir einfach nicht existieren.

Frage: Hilft uns die Scham vor den Freunden, uns der Scham vor dem Schöpfer anzunähern?

Antwort: Ja, wenn wir uns in dieser Form auf die Freunde ausrichten, so dass wir für sie ein Beispiel werden, dann wird jeder entgegengesetzte Zustand als Leiden empfunden und uns helfen.

 

Aus der russischen Kabbalalektion 13.8.2017

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„Denn Feuer lodert auf meinem Antlitz“

„Denn Feuer lodert auf  meinem Antlitz und brennt zutiefst bis ins Scheol (Totenreich), verzehrt die Erde samt der Frucht und setzt der Berge Grund in Flammen.“ (Tora, „Debarim-Rückschau“, 32:22)

Alles, was der Mensch aus selbstsüchtigen Idealen tut, wird auf vier Arten verenden und zugrunde gehen. Das Buch Sohar beschreibt dies auf sehr unangenehme Weise.

Es heißt, dass das Feuer die Frucht der Erde verzehrt, d.h. am Ende wird nichts übrig bleiben. Jetzt denken wir, dass das goldene Zeitalter vor uns liegt: Roboter werden für uns arbeiten und wir werden den ganzen Tag am Strand liegen oder spazieren gehen und Spaß haben. Nein, das wird nicht passieren.

Im Gegenteil, die Menschen werden in tiefe Depressionen fallen, Tabletten und Drogen konsumieren! 

Sie werden die ganze Welt und sich selbst hassen, sie werden sterben wollen und es nicht können! Das Leben wird schlimmer als der Tod sein. Das ist wirklich die echte „Hölle“.

Ein Mensch, der unter Depressionen leidet, wird froh sein zu sterben. Und was soll er machen, wenn er nicht in der Lage ist, sein Leben zu beenden? Das Leben ist totales Elend.

Frage: Was bedeutet: „Und setzt der Berge Grund in Flammen.“?

Meine Antwort: „Berg“ kommt vom Wort „Irurim“(„Zweifel“) und bedeutet alle möglichen inneren Störungen. Wir sehen, dass all das vom Schöpfer kommt und wir nicht davon laufen können. Es geschieht, weil wir Seine Lenkung missachten und uns nicht über den Egoismus erheben wollen, um zur Liebe und zum Geben zu kommen. Deshalb werden wir fühlen, dass Er uns entgegengesetzt ist. Wir werden nicht leben, aber auch nicht sterben können und wir werden in jeder Sekunde Leid empfinden!

Solche Zustände werden letztendlich die Menschheit zur Korrektur führen, aber das ist ein sehr langer und schrecklicher Weg, der  „Der Weg des Leidens“ genannt wird.

 

Aus dem TV-Programm „Die Geheimnisse des Ewigen Buches“, 01.02.2017

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Aus der Welt der Illusion in die wahre Welt

Frage: Wie geschah der Übergang aus der unsichtbaren spirituellen Welt in die materielle Welt?

Meine Antwort: Es gibt keine Materie und keine Materialisation. Alles, was uns umgibt, existiert in unserer Einbildung, nur in uns, in unseren Empfindungen.

Das ist absolut subjektiv, weil wir nur in bestimmten Koordinaten existieren und alles nur in Bezug auf uns empfinden.

Frage: Wieso ist unsere illusorische Welt, unsere Einbildung so grausam und die Leiden der Millionen so unerträglich?

Meine Antwort:  Damit man uns da raus und nach oben hinauf wirft, in die bessere Welt. Bis wir das selber wollen, werden wir hier bleiben und leiden.

 

Aus der russischen Kabbalalektion 3/19/17

[# 211891]

Der Schöpfer ist eifersüchtiger als eine Frau

Der Schöpfer stellt uns mit  Absicht alle möglichen Hindernisse in den Weg, damit wir nicht mit ihnen klar kommen und sie auch nicht überwinden können. Wieso?

Damit wir uns an Ihn wenden, Ihn darum bitten, auf Ihn schauen und uns Ihm annähern! Er ist sehr eifersüchtig, wenn wir uns gegenseitig anschauen und nicht Ihn! Er ist eifersüchtiger als eine Frau! Ich spreche mit ganzer Seriosität darüber.

Das ist sehr wichtig! Deswegen stellt uns der Schöpfer in solche Situationen, die wir nicht überwinden können. Wir sollen uns nach Ihm sehnen, Ihn bitten uns zu helfen. So benehmen sich manchmal auch Eltern mit ihren Kindern. Einerseits wollen sie, dass ihre Kinder etwas selbständig tun, und anderseits sollen sie die elterliche Hilfe aber auch in Anspruch nehmen.

Es ist sehr einfach mit dem Schöpfer. Wenn wir uns von Anfang an auf unserem Weg richtig  bewegen, ist es nicht möglich ohne den Schöpfer irgendeinen Schritt zu unternehmen. Niemals! In unserem physischen Leben lernen wir zu gehen, danach laufen wir alleine und werden erwachsen.

In der Spiritualität ist es nicht so. In der Spiritualität sind wir immer auf den Schöpfer angewiesen. Jedes Mal mehr und mehr. Dann kommen wir wirklich zu noch größerer Verschmelzung mit Ihm. Das ist so, weil der Schöpfer uns das System offenbart und wir nicht wissen, wie wir uns in dieses integrieren sollen.

Nachdem wir Anstrengungen in der Verbindung zwischen uns unternehmen, offenbaren wir mehr und mehr den Platz, wo Er uns aufklären und ergänzen soll. Erst dann offenbart Er sich. Es ist die ständige Anforderung an Ihn! Es gibt niemanden außer Ihm.

Darum ist es natürlich gut, wenn es uns nicht gelingt uns zu verbinden. Man darf aber nicht vergessen, wer uns diese Hindernisse in den Weg stellt. Er selber! Damit wir uns an Ihn wenden.

Kongressunterricht Lektion 9, Brasilien 2017

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Weswegen werden uns Probleme geschickt?

Frage: Nehmen wir an, ein Mensch hat eine Brieftasche mit Geld verloren. Und plötzlich kommen ihm Gedanken, dass es deswegen passiert, weil er nicht zum Unterricht gegangen ist oder etwas Schlimmes getan hat. Wie soll man so etwas interpretieren?

Antwort: Gar nicht. Das ist dumm! Machen Sie auf keinen Fall derartige Schlussfolgerungen und verbinden Sie nicht solche Sachen miteinander. Sie werden später sehen, dass Sie sich geirrt haben. Und es beschränkt und verwirrt Sie. Sie stellen Verbindungen her, wo es keine gibt.

Frage: Weswegen werden mir solche Probleme dann geschickt?

Antwort: Weil Sie ein Egoist sind. In erster Linie sollten Sie ihre Verbindungen zu den Freunden der Gruppe stärken und das Höhere Licht des Guten anziehen, das Sie korrigiert. Dann werden sie keine Brieftaschen verlieren, wenn es nicht nötig ist. Und wenn nötig – doch.

Frage: Das heißt, ich kann von Morgen bis Abend in meiner Zehner sitzen und jeden Tag meine Brieftasche verlieren? Und es ist sinnlos, nach dem Grund dafür zu suchen.

Antwort: Das ist nicht nur sinnlos, es ist sogar verboten! Solange sich Ihnen nicht das ganze System enthüllt, erkennen Sie sowieso weder Gründe noch Folgen.

Frage: Aber die eigentliche „Heilung“ geschieht über den Zehner? Kann ich sagen, dass ich Probleme bekomme, wenn ich nicht genug in die Liebe zu Freunden investiere?

Antwort: Investieren Sie auf jeden Fall in den Zehner und „treffen Sie den Zehner!“

Aus der Kabbalah-Lektion in russisch.

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Zurück zur Natur

Kommentar: Wir müssen verstehen, dass die Methode der Verbindung, die die Kabbala vorschlägt, dem Menschen nichts aufzwingt, sondern tatsächlich nur etwas Gutes mit sich bringt. Es ist möglich, Schläge zu vermeiden, und stattdessen ein gutes Leben zu erreichen, denn es gibt nichts besseres, als mit der Natur im Einklang zu leben.

Mir ist es beispielsweise jetzt kalt, und jemanden neben mir ist heiß. Aber Tiere haben solche Empfindungen nicht: Weder bei 30 noch bei -30 Grad müssen sie sich aus- oder anziehen. Wir müssen uns mit der Natur ins Gleichgewicht bringen, aber wir blicken alle in verschieden Richtungen. Das ist das Problem. Man muss verstehen, was das Beste ist: Wir müssen die Gesetze der Entwicklung der Menschheit befolgen; dann werden wir stets in die gute Richtung segeln.

Die Natur ist ein Gesamtsystem, und darum betrifft sie Individuum und Kollektiv gleichermaßen. Je stärker wir in eine Richtung blicken, nach einem Ziel oder einer Meinung streben, desto mehr nähern wir uns der Natur an. Und dementsprechend werden wir mehr Güte bekommen. Wir können uns gar nicht vorstellen, welche Gesetze und Möglichkeit uns offenbart werden. Man würde keine Anstrengungen in der materiellen Welt mehr unternehmen müssen. Sogar jetzt sehen wir die Tendenz, dass man mit Hilfe einfacher Methoden viel mehr Energie und Aufnahmefähigkeit bekommen kann.

In der Natur sind solche Möglichkeiten verborgen; wir können zum Ursprung zurückkehren und den besten Zustand erreichen. Denn alles, was wir bis zum heutigem Tag gemacht haben, diente dem Schutz vor Schlägen und Unannehmlichkeiten und der Erfüllung notwendiger Bedürfnisse.

Doch wenn wir das Gleichgewicht mit der Natur erlangen, werden wir keinen derartigen Schutz mehr brauchen. Die Natur zeigt sich uns gegenüber dann von der gütigen Seite, und nicht mehr so feindlich wie heute. 

Aus der Lektion über der Broschüre „Die Krise und ihre Lösung“ (ein Forum, in Arosa, 2006)

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Erbitte mehr vom Schöpfer!

Frage: Was bedeutet es praktisch, sich gegenüber dem Freund oder dem Lehrer genauso wie gegenüber dem Schöpfer zu verhalten? Sie bedingungslos zu rechtfertigen genauso wie den unergründlichen Schöpfer?

Meine Antwort: Der Schüler muss versuchen, das, was der Lehrer spricht und lehrt, in sich aufzunehmen und sich so gegenüber den Freunden zu verhalten, dass schlussendlich eine Verbindung untereinander geschaffen wird, in der sich der Schöpfer offenbart. Alles hängt von der Art der Beziehung zwischen den Freunden ab.

Denn um die erste spirituelle Eigenschaft (Stufe Nefesh – das kleinste Licht) untereinander zu erreichen und hier den Schöpfer zu entdecken, muss man mit den Freunden verschmelzen und zu einem Embryo werden (Ubar). Wie ein Tropfen Samen in der Gebärmutter der Mutter. Jeder gegenüber dem anderen. Dann erfüllt diese Gruppe (Zehner) die notwendige Bedingung für die Enthüllung des Schöpfers.  

Doch es ist unmöglich, dass man es alleine schafft, und man soll erst gar nicht danach streben, denn es wäre wie wenn man ohne Flügel fliegen wollte. Das ist nicht die Arbeit, die wir tun sollten, und das Problem liegt darin, dass die Menschen versuchen, die Enthüllung durch immer mehr physische Handlungen zu erreichen. Man soll keinen Druck aufeinander ausüben und auf noch mehr physischen Handlungen bestehen: wie sich umarmen, miteinander lesen etc.

Alles, was wir tun müssen, ist immer mehr vom Schöpfer zu erbitten, damit Er es für uns macht, weil alle unsere andere Bitten und Erwartungen egoistisch sind. Wenn man sich an den Schöpfer wendet, wird der altruistische Teil gezwungenermaßen in Kraft treten.

Aus der Lektion in russischer Sprache, 07.08.2016

[#199518]

Ein System, das nicht im Verstand erfasst werden kann

Tora, Deuteronomium 14:21: Ihr sollt kein Aas essen. Ihr könnt es dem Fremden geben, der in euren Städten ist, dass er es esse oder verkauft es an einen Ausländer; denn ihr seid ein heiliges Volk dem Herrn, eurem Gott…

„Der Fremde, der in euren Städten ist“ sind Eigenschaften, die Sie nicht als die Ihren beachten, von denen Sie befreit sind und die Ihnen außerhalb der Grenzen Ihres Wunsches gesandt werden. Es sollte dennoch existieren, denn die ganze Welt befindet sich innerhalb eines Menschen.

In dieser Welt gibt es eine große Anzahl von Nationen und ethnischen Gruppen, die anderen Gesetzen und Bräuchen folgen. Warum? Es zeigt uns, woraus unsere Wünsche bestehen. Wir müssen daher verstehen, dass es hierarchisch eine Menge von allen möglichen Wünschen in uns gibt – von den unkorrigierten, die noch korrigiert werden müssen (heute befinden sie sich auf der Stufe der so genannten Nationen der Welt), bis hin zu den höchsten.

Die gesamte Hierarchie wird nur nach der Möglichkeit verwirklicht, die Wünsche zum Wohl der anderen zu verwirklichen. Ausländer und Fremde können entweder in Ihr Haus eintreten, das bedeutet die Wünsche, mit denen sie bereits für das Geben arbeiten, oder sie können draußen bleiben. Alles hängt davon ab, wie sie sich anpassen und korrigieren.

Frage: Können wir sie Klipot (unreine Wünsche) nennen?

Antwort: Klipot sind die Wünsche, die außerhalb Ihrer Stadt sind. Sie müssen noch genährt werden. Es gibt aber bestimmte Schritte bei deren Ernährung, die sich jedoch nur in dem Umfang offenbaren, wie sie für weitere Korrekturen und das Geben notwendig sind. Dies ist ein sehr ernstes, riesiges, globales System. Es ist unmöglich, es mit dem Verstand zu begreifen; man erfasst es nur innerlich, wenn es in den Sinnen auftaucht. Sie können schließlich das Ganze in Ihren Sinnen wahrnehmen, jedoch ist es unmöglich, es mit dem Verstand zu beschreiben.

Versuchen Sie doch, Ihre Beziehung mit der Gruppe oder Ihrer Familie zu beschreiben. Sie tragen sie in sich! Um sie nach außen darzustellen, bräuchten Sie zahlreiche Bände und könnten noch immer nicht alles beschreiben.

Frage: Ein Mensch denkt, dass dies alles sehr kompliziert ist. Wie können wir das aber erreichen?

Antwort: Es gibt nichts kompliziertes, wenn Sie versuchen, es mit Ihren Gefühlen und nicht mit Ihrem Verstand zu begreifen. Wenn ein Mensch versucht, alles in sich aufzunehmen, dann geschieht alles natürlich.

Von Kab TV „Geheimnisse des ewigen Buches“27/7/16

(198609)

Wie viele Menschen sind nötig, um die Welt zu korrigieren?

Frage: Der Schöpfer erschuf einen großen Wunsch zu empfangen, der sich auf annähernd sieben Milliarden Menschen, die heute auf der Welt leben, aufteilt. Kann es sein, dass er sich nur in ein paar tausend oder sogar noch weniger Menschen einkleidet, wie Baal HaSulam in seinem Artikel „Die letzte Generation“ schreibt? Macht es irgendeinen Unterschied, wie viele biologische Körper die Korrektur des Wunsches zu empfangen herbeiführen werden? Oder sind zehn Menschen genug?

Antwort: Ja. Das Allerwichtigste ist, dass die zehn Leute den Inbegriff des universellen Egoismus symbolisieren sollten. Mit anderen Worten, der Egoismus der ganzen Menschheit wäre auf diese zehn konzentriert, die sich zusammenfinden, um den Egoismus zu neutralisieren und sich zu einem zusammenhängenden Ganzen zu verbinden. Diesen Zustand nennt man Adam, die eine, gemeinsame Seele.

Verständlicherweise ist es komplizierter und schwieriger, den Egoismus zu korrigieren, wenn er sich nur auf zehn Personen anstelle auf sieben Milliarden aufteilt. Deshalb ruft uns heute die Weisheit der Kabbala auf, zur Korrektur zu kommen.

Nach einem eventuellen Dritten Weltkrieg wäre alles viel schlimmer. Auch wenn ein Krieg Leiden mit sich bringt, so zwingt er doch die Menschen zu Verbindung; die Freiheit der Wahl wäre dennoch gegeben. Wir hätten das Problem, wie wir jedermann zu einer Entscheidung für die Vereinigung bringen. Aus diesem Grund müssen wir uns heute mit der Korrektur beschäftigen.
Aus der russischen Kabbalalektion 7/10/16

[195359]

Wie viele Menschen sind nötig, um die Welt zu korrigieren?

Frage: Der Schöpfer erschuf einen großen Wunsch zu empfangen, der sich in annähernd sieben Milliarden Menschen, die heute auf der Welt leben, kleidet. Kann es sein, dass er sich nur in ein paar tausend oder sogar noch weniger Menschen einkleidet, wie Baal HaSulam in seinem Artikel „Die letzte Generation“ schreibt? Macht es irgendeinen Unterschied, wie viele biologische Körper die Korrektur des Wunsches zu empfangen herbeiführen werden? Oder sind zehn Menschen genug?

Antwort: Ja. Das allerwichtigste ist, dass die zehn Leute der Inbegriff des universellen Egoismus sein sollten. Mit anderen Worten, der Egoismus der ganzen Menschheit wäre auf diese zehn konzentriert, die sich zusammenfinden, um den Egoismus zu neutralisieren und sich zu einem zusammenhängenden Ganzen zu verbinden. Diesen Zustand nennt man Adam, die eine gemeinsame Seele.

Verständlicherweise wäre es komplizierter und schwieriger, den Egoismus anstatt durch 7 Milliarden durch zehn Personen zu korrigieren. Deshalb ruft uns speziell heute die Weisheit der Kabbala dazu auf, zur Korrektur zu kommen.

Nach einem Dritten Weltkrieg wäre alles viel schlimmer. Auch wenn ein Krieg Leiden mit sich bringt, zwingt er die Menschen letztendlich doch auch dazu, sich zu vereinigen; die Freiheit der Wahl würde dennoch gegeben sein. Wir hätten das Problem, jedermann davon zu überzeugen, sich für die Vereinigung zu entscheiden. Aus diesem Grund müssen wir uns heute mit der Korrektur beschäftigen.
Aus der russischen Kabbalalektion 7/10/16

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