Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Nachbarn, lasst uns in Freundschaft leben!

Europäischer Kongress, Lektion 2

Frage: In Europa gibt es viele Völker und Kulturen,  die sich isoliert, sich getrennt fühlen. Wie können wir ein europäisches Kli/Gefäß ohne jegliche Barrieren aufbauen?

Meine  Antwort: Es spielt keine Rolle, welche Unterschiede zwischen den Mentalitäten und Kulturen existieren, da wir uns über diese erheben. Man muss verstehen, dass diese Unterschiede aus dem Spirituellen stammen und ihren Ursprung im antiken Babylon haben. Das wurde absichtlich so vorbereitet. Daraus resultieren alle Sprachen und Völker, deshalb müssen wir dagegen nicht vorgehen, sondern uns darüber erheben.

Die Sprache ist ein Problem, aber im Prinzip gibt es außer der Sprache keine anderen Probleme in der Kommunikation. Heute regeln wir sogar die Sprachbarriere: einerseits wird Englisch mehr und mehr zur Weltsprache, andererseits gibt es weltweit verschiedene Übersetzer. Ich denke nicht, dass es ein Problem darstellt. Außer den Sprachen spielt alles weitere keine Rolle. In Bezug auf die Sprachen müssen wir arbeiten, wir müssen drüber stehen, uns darüber erheben, aber nur bis zu dem Moment, wo wir beginnen die Gemeinschaft zu fühlen. Könnt Ihr euch vorstellen, was  Herz oder Verstand bedeutet? Ihr erreicht eine andere Ebene der Kommunikation, wo weder eine Sprache noch sonst etwas vonnöten ist. Ihr fühlt euch gegenseitig, da die Information von einem zum anderen wortlos fließt.

Ihr funktioniert auf Basis eines einheitlichen neuen Programms, das über allen Differenzen existiert. Dorthin müssen wir gelangen. Deswegen ist das auch in Europa extra vorgegeben:  vielfältig, widersprüchlich, über Hunderte von Jahren haben sich komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen bei allen Völkern und Kulturen etabliert. Es bedarf sogar keiner Klärung, denn das einzige, was wir tun sollen: uns alle zusammen einfach darüber zu erheben!. Aber wenn ihr darauf achtet, welche Sprache jemand spricht, welche Charaktereigenschaften ihm eigen sind, oder welche Ansichten, Gewohnheiten er hat, dann kommt Ihr nie zur einen Meinung! Genau das ist das Problem.

Warum haben die Menschen in Europa Angst sich zu verbinden? Weil sie befürchten, dass es noch schlimmer wird: Wenn wir uns annähern, was passiert dann? Es ist ja so: wenn die Nachbarn weit entfernt voneinander leben, dann kann ihnen nichts passieren, alles ist in Ordnung, sobald sie aber eine Wand trennt, beginnen die Probleme. So ist es auch in Europa: Die Probleme treten zwischen benachbarten Ländern auf. Aber wenn zwei Länder durch ein drittes voneinander getrennt sind, dann gibt es so gut wie keine Probleme! Gerade deshalb fürchten sie sich einander anzunähern, sich zu verbinden, weil sich dadurch eventuell auch die Probleme vergrößern. Doch wir bieten eine Verbindung über all diesen Problemen des Alltags an. Denn eben dann wird es auch keine Probleme mehr geben: genau das lehrt uns die Methode der Integralen Erziehung.

Auszug aus der 2. Lektion des Europäischen Kongresses, 22.03.2013

Hunger in Europa – wie zu Zeiten des Krieges

Die Fakten: (Yves Daccord, der Generaldirektor des Internationalen Kommitees des Roten Kreuzes, IKRK) Die Wirtschaftskrise macht sich in Europa immer deutlicher bemerkbar, Millionen von Europäern droht Hunger… immer mehr Menschen wenden sich wegen  Lebensmittelhilfen an die Abteilungen des Roten Kreuzes und an andere karitative Organisationen, um nicht hungern zu müssen.

Es ist keine Rede von Massenhunger in Deutschland, den Ländern der Beneluxstaaten oder  Skandinavien, aber in Ländern wie Spanien, Griechenland, Italien und Rumänien ist es ein alarmierendes Thema. Armut überzieht den Kontinent! Das Internationale Rote Kreuz hat im Jahre 2012  an hungernde Spanier mehr als 33000 Tonnen Lebensmittelhilfe verteilt.

In Italien nimmt die Anzahl der Obdachlosen und in Griechenland die Zahl der Selbstmorde schnell zu. Die Anzahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, ist um 40 % gestiegen. Armut breitet sich unter jenen Schichten der Bevölkerung aus, die vor der Krise als Mittelklasse galten. Sogar die Belgier sind gezwungen, sich an Lebensmittelhilfen zu wenden.

Mein Kommentar: Und inzwischen werden laut Angaben desselben Roten Kreuzes mehr Lebensmittel weggeworfen als verwendet. D.h. das Problem besteht nicht darin, dass es ungenügend Nahrungsmittel gibt. Das Problem besteht darin, dass den Bedürftigen keine richtige Aufmerksamkeit gewidmet wird. Diese Situation kann nur durch die Korrektur der Menschen behoben werden.

Europa ist vom Streik erfasst

In den Nachrichten: Viele europäische Städte sind von  Protestaktionen und Streiks erfasst. Die Arbeiter des Stahlgiessunternehmens Arcelor Mittal haben die Autobahnen gesperrt, die das Land Belgien mit den Ländern Holland und Deutschland verbinden. Sie fordern eine neue Lösung bezüglich der Kürzung  von 1300 Arbeitsplätzen eines Betriebes in Lièges.

Die Mitarbeiter des Maschinenbaukonzerns PSA Peugeot Citroen besetzten das Stabsquartier der Gewerkschaftsvereinigung der Stahlgiessindustrie in Paris, sie sind von den Plänen der Direktion, einen der Betriebe der Gesellschaft zu schließen, empört. Die Arbeit des Unternehmens wurde während acht Wochen aufgrund des Streiks von 300 Menschen lahmgelegt. Im Flughafen Köln/Bonn streiken die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Dies führte zur Annulierung hunderter Flüge. Die Teilnehmer der Protestaktion fordern eine dreißigprozentige Gehaltserhöhung.

Der größte Madrider Flughafen “Barachas” wurde ebenfalls lahmgelegt. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft „Iberia“ haben sich gegen die Kürzung von 20 % der Arbeitsplätze und die Kürzung der Gehälter aufgelehnt. Die Schäden der Flugtransportmittel betrugen im vorigen Jahr 923 Mio. Euro.

Sogar die Akropolis hat den Streik erklärt. Die Touristen sind enttäuscht, aber sie versuchen durchzuhalten.

Mein Kommentar: Die Krise wird nicht in der Überproduktion von Waren oder Dienstleistungen sichtbar, sondern in der “Überproduktion von Menschen”. Wir sehen eine Welt, wo alles Automaten und Drucker erledigen, dadurch  entsteht für die Menschen tatsächlich eine Arbeitslosigkeit. Alles wird sich langsam, aber ständig weiter entwickeln. Es ist die Krise des Überflusses an Waren und Menschen.

Die Kabbala hat diesen Zustand der Welt vor sehr langer Zeit beschrieben und bietet folgendes an: alle Produktionen und Dienstleistungen bis auf das Lebensnotwendigste zu reduzieren. Alle Menschen, die für die lebensnotwendigen Produktionen und Dienstleistungen nicht benötigt werden, soll man von der Arbeit befreien und alle müssen sich an obligatorischen Volksuniversitäten, an denen die integrale Ausbildung angeboten wird, einschreiben. Nach dem Studium soll man ein Stipendium erhalten (wie ein Gehalt, das für geleistete Arbeiten angerechnet wird). Man soll Seminare zur integralen Wechselwirkung abhalten, das System der Welt und ihre Entwicklung erklären, schreiben, zeichnen, singen und unterrichten.

Die EU auf dem Kreuzweg

In den Nachrichten: Der Gipfel der Europäischen Union findet vor dem Hintergrund des Kampfes der europäischen Länder gegen die Arbeitslosigkeit und die Rezession statt. Die Forderungen eines Kurswechsels in der EU werden immer lauter. Viele führende Politiker in Europa erfasst die Verzweiflung.

Seit Beginn der Krise 2008 führt die Europäische Union die Politik der harten Einsparung durch, aber man kann keine ernsten Veränderungen zum Besseren beobachten. Die Zahl der Länder, die Hilfe brauchen, ist gewachsen. In Griechenland steigt die Popularität der Rechten, in Italien fehlt die Regierung, auf Zypern wurden die Banken zerstört, in Spanien ist eine verlorene Generation gewachsen, Frankreich, Belgien und die Niederlande müssen ihre Staatskosten kürzen.

Die Hauptfrage: Wie lange wird die Bevölkerung der EU-Länder noch bereit sein, die jetzige Politik der Regierungen zu unterstützen?

Mein Kommentar: Das geht zu Ende, wenn die Leiter der Staaten verstehen werden, dass man die Korrektur der Gesellschaft mit der Korrektur des Menschen austauschen muss – aber es wird schon zu spät sein…

Was bekommen wir „gefüttert“?

Frage: Warum haben die Kabbalisten kein Handbuch für das Leben geschrieben, so dass jeder Mensch in der Lage wäre, es zu benutzen?

Meine Antwort: Wenn es in diesem Buch darum ginge, wie man sich einen Vorteil verschafft und wie man etwas gewinnt, würden es die Menschen lesen, aber in dem Buch würde es um das Verzichten, das Schenken gehen. Also wem willst du es anbieten?

Wenn ich etwas hätte, wofür ich gewöhnliche Menschen interessieren könnte, dann hätte ich es schon längst getan.

Alle führenden TV-Sender hätten mich für Interviews eingeladen: „Er hat ein Rezept für ein umfassendes, unendliches Vergnügen!“ Aber im Gegensatz dazu gibt es hier eine psychologische Barriere: Wir müssen unsere Natur transzendieren und auf die nächste Stufe erheben, und dann werden wir Genuss erhalten.

Wie kann ich mich über die „Schwelle des Würgegriffs“ des Todes erheben? Die Leute glauben, dass sie die nächste Welt erreichen, gemeint ist die spirituelle Welt,  nachdem der Körper stirbt.

Ich verstehe nicht, warum ihnen der Körper im Weg ist, aber so sehen sie die Dinge: Der Körper wird in der Erde vergraben und die Seele steigt „aufwärts“.

Wie kann ich mir einen Zustand vorstellen, in dem ich mein Ego töte? Es wird gesagt, „wer leben will, sollte
sich selbst töten,“ erst dann kann ich wirklich beginnen zu leben. Wie kann ich das erfüllen? Wie kann ich das den Menschen erklären?

Hier bieten wir das Heilmittel vor der Erkrankung an. Zuerst informieren wir die Menschen, dass sie krank sind, was bedeutet, dass wir wie der Schöpfer handeln, der die menschliche Krise enthüllt. Heute fühlt jeder in einem bestimmten Ausmaß Probleme, also was ist die Diagnose? Unser Ego ist krank, das ist jedoch nicht genug, es muss ein Spezialist kommen und so mit dem Patienten sprechen, dass er zuhört, denn wenn die Menschen nicht zuhören, wird sich die Krankheit weiterentwickeln bis der Schmerz ihr Gehör schärfen wird.

Im Großen und Ganzen muss die Menschheit das Wichtige hören: Das ganze Problem ist die falsche Verbindung untereinander. Der Grund dafür ist, dass sie nicht wissen, wie man in der integralen Welt richtig lebt, wie sie ihre Kinder erziehen und richtige Beziehungen aufbauen. Sie müssen erkennen, dass das ganze Problem unser Ego ist. Später werden wir in der Lage sein, dieses Gespräche weiter zu führen und erklären, wie sich die Menschen durch die integrale Erziehung verbinden sollten, dann werden sie endlich verstehen, was los ist;

Sie werden verstehen, warum sie sich in allen möglichen Situationen wie die Verrückten verhalten, warum man von ihnen verlangt, dass sie 14 Stunden täglich arbeiten, sodass sie keine Zeit mehr haben, um über irgendetwas nachzudenken. Kinder werden in der Schule absichtlich auf diese Weise erzogen. Fernsehsender, die Mordenserien und Vergewaltigungen ausstrahlen und das alles dient dazu, einen Menschen in eine Null, in ein „Tier“ zu verwandeln, sodass er keine Lösung für sein Leben finden kann.

Frage: Warum starten die Kabbalisten keine Kampagne gegen das Ego, so wie die Kampagne gegen das Rauchen?
Warum schreiben sie nicht ein Buch darüber, wie das „egoistische Fieber“ verhindert werden kann.

Meine Antwort: Kabbalisten haben nicht die selbe Autorität und Macht wie Ärzte; Baal HaSulam versuchte bereits die Menschen zu warnen, aber niemand hörte. Was „effektive Kampagnen“ betrifft, auch sie haben ein egoistisches Motiv. Die Zigarettenhersteller können Geld verlieren, aber eine andere Gruppe zieht Gewinn daraus, zum Beispiel Hersteller von Lebensmitteln, die ungesundes Essen herstellen.

Sie profitieren, wenn die Leute nicht rauchen und früh an Krebs sterben, sodass sie ihre Produkte für viele weitere Jahre kaufen. Diese Produkte machen die Menschen krank und gleichzeitig machen sie die Pharmazie reicher. Die Hauptsache dabei ist, die Menschen wie Tiere in einem Käfig zu halten, in einem modernen System, welches ihnen nicht erlaubt, über die wichtigen Dinge zu viel nachzudenken.

Alles dreht sich um den Profit, den jemand in der Konsumgesellschaft macht. Das könnte alles immer so weiter gehen, wenn es nicht den Plan der Natur gäbe. Wir würden Sklaven bleiben, die das, was sie von Supermärkten und Medien „gefüttert“ bekommen, wahllos konsumieren.

Der Schöpfer hat andere Pläne, so nähern wir uns dem Zusammenbruch der aktuellen kapitalistischen Entwicklung.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel  „der Frieden“, 15.02.2013

Europa vereinigen

Frage: Viele europäische Länder befinden sich jetzt im Prozess der wachsenden gegenseitigen Absonderung. Was können unsere europäischen Gruppen tun, um diese Tendenz zu verhindern?

Meine Antwort: Es handelt sich darum, dass diese Absonderung fortdauern wird. Europa wird den Weg des Protektionismus beschreiten, da die Wirtschaftsprobleme und die Arbeitslosigkeit wachsen werden.

Die Tatsache, dass jetzt die Probleme der gegenseitigen Entfernung größer werden, zeigt uns die Eigenschaft von Haman, d.h. die egoistischen Eigenschaften, gegen welche man nur die entgegengesetzte Eigenschaft, die Eigenschaft der Verbindung zwischen uns, offenbaren soll.

Ihr werdet sehen, wie die Menschen plötzlich  verstehen werden, dass sie sich durch Trennung und Entfernungen sehr schaden.

Denn es wird in diesem Fall von Europa nichts übrig bleiben, d.h. der zivilisierte Teil der Welt wird verloren gehen. Sie müssen trotz der gegenseitigen Abtrennungen nur den Weg der Annäherung gehen. Es gibt keinen anderen Rettungsweg. Darüber sollte man überall sprechen und solche Seminare organisieren.

Dafür müssen alle europäischen Gruppen in eine einheitliche Gruppe vereinigt werden.

Stellt euch vor, welche riesige Kraft es geben wird, wenn die Gruppen aller Länder und alle einzelnen Studenten, die in verschiedenen Winkeln Europas sitzen, vereinigt werden?

Ihr werdet sehen, dass alle Menschen beginnen werden, eure Worte nachzusprechen, sie werden euch plötzlich verstehen, und selbständig eure Ideen verbreiten. Es wird mit Hilfe des allgemeinen Netzes erreicht, das ihr innerlich untereinander aufbauen werdet. Deshalb hängt alles von uns ab.

Jetzt ist eine bemerkenswerte Zeit angebrochen! Versucht euch über alle vorigen Probleme zu erheben, umarmt euch, als ob davor nichts gewesen wäre! Lasst alle Probleme hinter euch, erhebt euch darüber. Man muss alles „durchstreichen“, und das neue Leben vom „leeren Blatt“ beginnen.

Das ist der besondere Zustand der höheren Sphäre, zu dem wir uns anschließen und unser neues Leben beginnen sollen. Ihr werdet sehen, dass ihr im nächsten Jahr aufsteigen werdet, man wird euch respektieren und schätzen. Ihr werdet für die Welt zum Führer auf dem Wege zu ihrem richtigen guten Zustand.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 24.02.2013

Die notgedrungene Achtung

Frage: Es gibt Menschen, die uns angenehm und solche, die uns unangenehm sind. Es gibt Freunde und Feinde. Kann man im Kollektiv gute Beziehungen zu allen haben?

Meine Antwort: Man sollte im Kollektiv vor allem  die ungesunden Beziehungen zwischen den Menschen offenbaren.

Angenommen, mir gefällt irgendein Mensch nicht. Ich kann ihn einfach nicht leiden, wobei ich selbst nicht weiß warum. Es gibt in ihm etwas, was mich abstößt und ich kann dagegen nichts tun. Mein Hass fließt buchstäblich „über den Rand“, ich bin quasi „giftig“.

Deshalb wäre es hilfreich, wenn die Umgebung, sehr akkurat und beiläufig, ihre Bewunderung für diesen Menschen äußern würde, ein paar gute Worte sagen  könnte. Plötzlich würde ich von jemandem hören: „Weißt du, ich habe vor kurzem gesehen, was er getan hat. Das war einfach fantastisch!“.

Zuerst ist diese Information für mich unangenehm, und später ändert sich, unter dem Einfluss der öffentlichen Meinung, meine Einschätzung ihm gegenüber, weil die von mir verehrten Menschen von ihm begeistert sind. Ich beginne allmählich, ihn zu respektieren und mich ihm gegenüber höflich und ohne Hass zu verhalten.

Hier muss man erkennen, auf welche Weise diese Beziehungen sich verändern. Möglicherweise, werden wir lange noch keine Freunde werden, aber mein Vorurteil wird augenblicklich in eine respektvolle Achtung umgewandelt.

In mir beginnt die Beziehung zu ihm sichtbar zu werden, die sich ins Positive verändert, und mir behilflich ist, mit dem Vergangenen zurechtzukommen. Das geschieht in mir auf einem natürlichen Wege. Meine Beziehung zu diesem Menschen beginnt sich notgedrungen zu verändern.

Auszug aus dem TV-Programm „Die Stammgeheimnisse“, 08.02.2013

EU ist zahlungsunfähig und wird zerstört.

Meinung (D.Soros, Finanzfachmann): In der EU kann sich das Schicksal der UdSSR wiederholen, dessen falsche ökonomische Politik sie zum Bankrott gebracht hat. Der Euro kann die EU zerstören, die angebotene Lösung bezüglich der Finanzschwierigkeiten der EU schafft ein tiefes politisches Problem. Die Versuche der Führung der EU, eine einheitliche Eurowährung zu bewahren, führen zur Verstärkung der politischen und sozialen Probleme in der EU, die im Endeffekt drohen, sie zu zerstören. Deutschland soll verstehen, dass der Kurs zur harten Einsparung kontraproduktiv ist.

Meinung (M.Schulz, der Chef des Europarlaments): Die Europäische Union war schon 2012 zahlungsunfähig, es hat sich der Mangel der Mittel in den Programmen der Gesellschaft für November und Dezember gezeigt. Von den benötigten neun Mrd. Euro gelang es, nur sechs zur Verfügung zu stellen, und es gibt schon ein Defizit von 16 Mrd. Euro im Budget dieses Rechnungsjahres. Die EU ist zahlungsunfähig und wird nach dem sowjetischen Drehbuch zerstört werden.

Mein Kommentar: Zweifellos wird jeder Versuch des gewaltsamen Bündnisses, ohne Vorbereitung und entsprechender Erziehung, sowie der Veränderung des Menschen von egoistisch zu integral, mit demselben Ergebnis in den verschiedenen Ländern und Systemen enden – denn wir haben mit dem System der Natur zu tun, d.h. mit der Wissenschaft, und deshalb müssen wir mit ihren Gesetzen leben!

Fallen muss man können…

Kongress in Charkov. Lektion 7

Frage: Ist es möglich, ohne Abstiege voranzukommen?

Meine Antwort: Nein. Absolut unmöglich!

Frage: Und was ist dann zu tun?

Meine Antwort: Sie müssen lernen zu fallen wie ein Kind, das die ganze Zeit fällt und dadurch gehen lernt, ohne zu fallen. Das heißt, wir sollen erkennen, dass gerade das Fallen notwendig ist.

Wissen Sie, wie viele Abstiege ich in den drei Tagen des Kongresses überstanden habe? Ihr glaubt, dass ich immer so fröhlich und munter bin, dass ich wie ein Fels in der Brandung stehe? Glaubt mir, ich habe ein bisschen mehr als jeder hier durchlebt: rauf und runter, rauf und runter, und überallhin!

Wir sollten allmählich lernen, damit zu arbeiten, wobei es nicht einfach ist. Und dann – in weiteren Abstiegen – werden Sie förmlich das Verschwinden der Erinnerung, der Gefühle und der Orientierungen spüren, jedes Mal in unterschiedlicher Weise und nicht alles auf einmal.

Aber wenn ihr realisiert, dass dies bei der Neuformatierung der inneren Eigenschaften geschieht, dann empfindet ihr dabei eine Zufriedenheit: ihr genießt den Prozess, weil es euch etwas Gutes bringt.

Frage: Ich habe keine Angst zu fallen, aber ich weiß nicht, wie ich es das erste Mal tun soll?

Meine Antwort: Wollen Sie nach unten fallen und können es nicht? Dann machen Sie einen Schritt nach vorne zu der Gruppe – und dann fühlen Sie es. Denn das Licht wirkt auf Sie noch nicht ein.

Auf einen Menschen alleine hat das Licht keinen Einfluss. Das Licht wirkt auf einen Menschen auf die Art und Weise, dass es ihn zur Gruppe hinführt. Und dann sagt es: „Nun hast du hier deinen freien Willen.“ Der freie Wille liegt darin, darin, zum Sklaven dieser Gruppe zu werden.

Auszug aus der 7. Lektion des Kongresses in Charkov, 19.08.2012

Der arme Westen

In der letzten Zeit hat ein neuer, weitreichender und tiefgreifender Schritt der Entwicklung des Egoismus begonnen. Er basiert auf den Beziehungen, die die Industrie und den Welthandel anwachsen ließen. Firmenbesitzer in Industrieländern begannen zu erkennen, dass sie durch Verlagern der Produktion nach Indien oder China eine Menge Geld bei den Personalkosten sparen konnten. Nach und nach verlagerten sie ihre Unternehmen in die Länder der Dritten Welt, bildeten dort einheimische Arbeiter aus und begannen zu produzieren.

Im Ergebnis steigerten einerseits diese Unternehmer ihre Profite deutlich, andererseits isolierten sich dadurch die westlichen Länder innerhalb ihres eigenen früheren „Zusammenhangs“. Sorgen sich Firmenbesitzer um Menschen, die kürzlich entlassen wurden und arbeitslos geworden sind? „Sollen sich die Politiker darum kümmern; unsere Aufgabe ist das Geldverdienen.“

Als Konsequenz davon mussten die Regierungen Billionen Menschen versorgen, die ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen konnten. Die westlichen Länder begannen zu verarmen, ihre Verschuldung stieg rapide an, und sie begannen, Geld zu drucken, das nicht mehr durch reale Werte gedeckt wurde. Früher war der Geldwert an den Goldpreis gekoppelt und repräsentierte wirkliches Vermögen. Jetzt nicht mehr. So geschah es, dass die blühenden Nationen des Westens zunehmend ärmer wurden. Die Armut ist jetzt noch nicht offensichtlich, aber diese Prozesse läppern sich zusammen und zeigen sich nach und nach.

Das Schlimmste, was passierte, war, dass international bekannte Geschäftsleute durch die Produktionsverlagerung in ärmere Länder sogar noch reicher wurden; das Ausmaß ihres Einflusses auf ihre Regierungen in Europa und Amerika stieg dramatisch. Dadurch schlichen sich egoistische Werte (Geld) an die Spitze der Pyramide der menschlichen Gesellschaft. Diese Leute gewannen Macht über einfach alles. Das führte zur derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Hierhin haben uns unsere Egos geführt.

Entwickelte Industrieländer büßten ihre sozialen Struktur ein, die durch die Verarmung mehrerer Gesellschaftsschichten völlig zerstört wurde. Diese Situation wirkte sich äußerst negativ auf die Bildung und verschiedene andere Aspekte der gesellschaftlichen Beziehungen aus.

In der Tat finden wir uns in einer allgemeinen, globalen Krise wieder. Heutzutage ist wechselseitige Verbindung ein Muss; „reiche“ Länder konsumieren hauptsächlich, während die armen Länder die Konsumgüter herstellen. Beide wurden untrennbar in einem Netzwerk verknüpft. Alles, was in den Ländern der Dritten Welt produziert wird, muss seinen Käufer in den industriell entwickelten Ländern finden. Aber die Zahl der Käufer sinkt ständig, da die Menschen in den westlichen Ländern verarmen. Als Folge verbreitert und vertieft sich die weltweite Krise.