Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Tag der Güte

In den Nachrichten (Die Huffington Post): „ Der weltweite Tag der Güte am 13. November wird in der ganzen Welt eingehalten. 1998 wurde er von der Welt-Güte-Bewegung, einer Vereinigung von freundlichen NGOs, eingeführt. Der Zweck des Welt-Güte-Tages besteht darin, gute Taten in der Öffentlichkeit hervorzuheben, wobei man sich dabei auf die positive Kraft und den gemeinsamen Faden der Güte, der uns verbindet, konzentriert.

Anmerkung: Studien beweisen, dass die Durchführung von guten Taten dem Menschen sehr dabei hilft positiv zu sein, länger zu leben, glücklicher zu sein etc.

Mein Kommentar: Wenn wir uns jeden Morgen vor dem Verlassen des Hauses auf diese Weise einstellen, und während des Tages, ab und zu für fünf Minuten– sagen wir vier Mal täglich damit beschäftigen – dann würden wir sicher viel verändern. Das ist absolut eindeutig, psychologisch begründet und würde die gesamte Stimmung beeinflussen.

Frage: Was bedeutet Güte aus der Sicht der Kabbala?

Antwort: Güte bedeutet, dass ich zumindest anderen nicht schade: „Tu einem anderen nicht das an, was du nicht willst, dass man es dir antut.“ Wir müssen nach diesem Prinzip leben.

Frage: Was kommt als nächstes?

Antwort: Von Oben kommt nicht Freundlichkeit, sondern Liebe. In der heutigen Zeit würde Freundlichkeit ausreichen.
Güte ist es dann, wenn ich bereit bin, auf die gewöhnlichen Wünsche eines Menschen, der meine Existenz nicht verletzt, einzugehen.

 

Von KabTV „ Neues mit Michael Laitman“ 13.11.17

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Eine kabbalistische Kunst

Frage: Wie können sie das Herz ihres Zehners während einem Workshop praktisch berühren?

Antwort: Dies ist eine kabbalistische Kunst: Wie man mit den Freunden im Zehner übereinstimmt, gegenseitiges Verständnis, gegenseitige Beziehungen und Zugehörigkeit schafft, so dass sie das Ziel sehen, das sie gemeinsam als das Wichtigste erreichen wollen.

Kongresse sind gut, da wir dort von nichts abgelenkt werden. Ich kam dorthin, für mich gibt es dort niemanden außer den Freunden, mit denen ich jetzt zusammen bin. Ich möchte an nichts anderes denken. In diesem Moment möchte ich den Sinn dafür entwickeln, dass wir einander im Zehner hinzufügen, um den Schöpfer zu enthüllen.

Außer mir selbst hindert mich nichts daran. Meine Freunde werden genauso handeln wie ich. Ich muss daran glauben, dass der Schöpfer sie beeinflusst und sie in meinen Augen zu den besten Persönlichkeiten macht. Er spielt mit mir durch sie.

Wenn ich mich bemühe ständig an mir selbst zu arbeiten, mich ihnen anpasse, sie ergänze und sie zu einem einzigen Ganzen zusammenfasse, dann werde ich den Schöpfer zwischen uns offenbaren.

 

Aus dem Vilniuskongress „Vom Chaos zur Harmonie“  3.11.17, Lektion 1

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Welt Kabbala Kongress in Vilnius

Die drei Tage des Welt Kabbala Kongresses in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, bewirkte eine Veränderung in den Herzen hunderter Europäer, die gekommen waren, um zu erfahren, worum es in der Weisheit der Kabbala geht.

Der Slogan des Kongresses „Vom Chaos zur Harmonie“ sagt alles: angesichts des wachsenden Egos, das uns trennt und eine chaotische Welt erschafft, braucht es eine Methode, die uns verbindet und uns über unser Ego erhebt, um ein Netzwerk von positiven Verbindungen aufzubauen und um die Harmonie zu entdecken, die bereits zwischen uns existiert.

 

Sehen Sie sich einige Highlights des Kongresses an:

 

'From Chaos to Harmony' World Kabbalah Congress

The three days of the World Kabbalah Conference in Vilnius, the capital of Lithuania, brought about a change in the hearts of hundreds of Europeans who came to experience what the wisdom of Kabbalah is about. The slogan of the conference "From Chaos to Harmony" said it all: in the face of the growing ego that separates us and creates a chaotic world, a method is needed to connect us and raise us above our ego, to build a network of positive connections and to discover the harmony that already exists between us. Watch some highlights from the conference:

Posted by Michael Laitman on Mittwoch, 8. November 2017

Es kann keine Leere geben!

Frage: Nach dem Kongress kommt oft die große Leere. Wie kann man sich darauf vorbereiten? Oder sollen wir uns vielleicht keine Sorgen darum machen?

Meine Antwort: Man sollte sich nicht darum sorgen und über die große Leere nachdenken. Es kann keine Leere geben. Umgekehrt, wir werden sie ständig offenbaren und erfüllen, offenbaren und erfüllen.

Wenn ihr mit anderen Freunden verbunden seid, werdet ihr keine Leere fühlen. Entweder füllt ihr sie ständig oder sie füllen euch, denn ihr habt in eurem Zehner eine Zirkulation und ihr werdet euch nie leer oder überfüllt fühlen.

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Einsamkeit oder Kongress?

Frage: Ich bin von Natur aus ein einsamer Wolf, ich vermeide es, mich in einer Menschenmenge aufzuhalten. Ich glaube, dass Qualität nur individuell erreicht werden kann. Gibt es eine logische Erklärung dafür, dass es von Vorteil ist, an einem Kongress teilzunehmen, anstatt Lektionen und Bücher in Einsamkeit zu studieren?

Antwort: Einsamkeit ist nichts Schlechtes. Ich bin auch gerne für mich. Jeder weiß, dass ich hinter verschlossenen Türen sitze, und dass es nicht einfach ist, mich zu erreichen. Aber die Sache ist die, dass sich der Schöpfungsplan durch die Verbindung zwischen den Menschen erfüllt.

Obwohl es keine physische Verbindung ist, sondern eine Innere, müssen wir physische Verbindungen etablieren, um das zu erreichen. Aus diesem Grund haben wir Kongresse, Zusammenkünfte, Mahlzeiten und Unterrichte zusammen, und allesamt sind unentbehrlich.

Es macht keinen Unterschied, wer du von Natur aus bist: ein einsamer Wolf oder ein sozialer Mensch, der immer ein Lächeln auf dem Gesicht hat. Du musst eine gegenseitige, innere Verbindung mit anderen Menschen aufbauen.

Je schwieriger das für dich ist, im Vergleich zu anderen, umso größer ist die Belohnung, die du als Ergebnis der Anstrengungen, die du für die Enthüllung des Schöpfers unternimmst,  empfangen wirst.

Alleine mit den Büchern da zu sitzen, während ein Kongress stattfindet, ist wie ein spiritueller Tod.

Aus der russischen Kabbalalektion  2/19/17

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Das Geheimnis von kabbalistischen Kongressen

Frage: Was ist das Geheimnis von kabbalistischen Kongressen?

Meine Antwort: Es ist ein besonderes Geheimnis, das man nur denjenigen erzählen kann, die an Kongressen teilnehmen. Andere werden das nicht verstehen. Wenn die Menschen sich innerlich verbinden, bilden sie einen großen gemeinsamen Wunsch. Wenn die Verbindung auf den Gesetzen der spirituellen Welt basiert, wenn die Menschen versuchen, ihren Egoismus, den Individualismus und ihren natürlichen Trennungstrieb zu annullieren und zu überwinden, dann erscheint zwischen ihnen eine sehr seriöse Kraft von gemeinsamer gegenseitiger Verbindung, die sie künstlich, durch die Kraft des Willens zwischen sich erschaffen. Dann erscheint in ihnen im Maß ihrer Überwindung die gute Kraft der Natur, die Kraft der Verbindung, die Kraft der Liebe.

Das Geheimnis besteht darin, dass wir in einer solchen Verbindung die höhere, positive Kraft der Natur, die es in unserer Welt nicht gibt, offenbaren. Sie wird „Verborgene“ genannt.

Und die Kabbala wird als Geheimwissenschaft bezeichnet, weil sie diese verborgene Kraft enthüllt. Wir werden zu Inhabern zweier widersprüchlicher Kräfte: der negativen, egoistischen Kraft und der positiven, altruistischen Kraft. Indem wir beide zusammen erschaffen, versuchen wir uns zu verbinden. So schließen wir beide Kräfte an uns an und offenbaren die Höhere Welt zwischen uns.

Frage: Ist es wichtig, sich dabei im selben Raum zu befinden oder ist das nicht notwendig?

Meine Antwort: Im Allgemeinen ist das wichtig, weil der Mensch einem kleinen, beschränkten Tier ähnlich ist, das seine Existenz genau an diesem Ort überwinden muss.

Frage: Was würden Sie denjenigen empfehlen, die nicht zum Kongress fahren können?

Meine Antwort: Diejenigen, die aus irgendeinem Grund nicht kommen können, sollten mit uns in Verbindung bleiben und bei allen Ereignissen in Echtzeit mitmachen. Aber wenn diese Möglichkeit nicht besteht, kann man das auch zu einer anderen Zeit tun. Das wichtigste ist, dass alle, die nicht zum Kongress fahren, zusammen kommen und bei den Lektionen und Mahlzeiten mit uns sind.

Aus dem Unterricht in russischer Sprache vom 19.02.2017

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Woher kommen die Kongresse?

Frage: Woher kommen die Kongresse? Gibt es in der Geschichte historische Fakten, die belegen, dass die Kabbalisten Tausende von Menschen versammelt haben und solche Veranstaltungen durchgeführt haben? Oder ist das etwas Neues in dieser Methode?

Antwort: Es gibt nichts Neues, wir erfinden nichts. Die Kabbala ist auf den Gesetzen der Höheren Welt aufgebaut, deswegen müssen wir alles, was wir tun, in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Höheren Welt tun. Andernfalls können wir uns Schaden zufügen.

Ähnliche Kongresse wurden im alten Israel veranstaltet, damals als sich das Volk in der Offenbarung der Höheren Welt befand.

Dreimal im Jahr, zu Sukkot, Pessach und Shawuot, mussten die Kabbalisten zum Jerusalemer Tempel kommen und zusammen mit allen am Studium und den Mahlzeiten teilnehmen. Dorthin kamen auch jeden Tag und zur jeder Zeit Menschen, die dort studiert und gegessen haben. Das wurde als eine sehr gute Handlung angesehen. Man könnte sagen, dass es als eine vom Schöpfer gesegnete Handlung angesehen wurde.

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Wann wird uns die Menschheit erhören?

Frage: Es ist offensichtlich, dass es ohne Förderung der Methode der Integralen Erziehung seitens der Regierungen schwierig wird, das Programm zur Entwicklung des Menschen umzusetzen…

Meine Antwort: Wir müssen uns darum kümmern, die Methode an sich zu entwickeln und nicht daran denken, wie wir die Unterstützung der Regierungen sichern können. Man kann unsere Ideen auch unter Wissenschaftern, Politikern usw. verbreiten, aber uns wird kaum jemand zuhören. Wir brauchen bei niemandem mit Unterstützung rechnen.

Erst in dem Moment, wo wir die integrale Methode verinnerlicht und richtig darstellt haben, das heißt, sobald wir zu echten Experten werden, wird die Welt bereit sein, sie zu empfangen. Dann werden wir sehen, mit wem wir uns verbinden müssen, um diese Methode zu verbreiten; ob wir Behörden brauchen, die uns dabei unterstützen, dass die Methode quasi top-down vermittelt wird.

Doch zuallererst müssen wir an uns selbst arbeiten, an unseren eignen Fehlern und wir dürfen nicht nach vorne stürmen, als hielten wir bereits eine fertige Methode in den Händen – als wüssten wir bereits, wie wir die Welt korrigieren und alle Probleme lösen können. Das ist falsch. Wir müssen jetzt uns selbst und die Methode so entwickeln, dass wir mit ihr verschmelzen; dann werden wir auch sehen, dass die Welt bereit ist, sie zu empfangen.

Solange wir keine Verbindung unter den großen Gruppen erreicht haben, solange wir keine genaue Methode haben, die alle Elemente der Kabbala beinhaltet, und die allgemein verständlich ist, solange wir noch wenige Vortragende und Workshop Organisatoren ausgebildet und unsere Methode in verschiedenen Events erprobt haben, solange brauchen wir nicht nach einer Rückendeckung von irgendjemandem Ausschau halten oder uns al Bewegung betrachten.

Doch sobald wir hierfür reif sind, werdet ihr sehen, wie viele verschiedene internationale Institutionen sich an uns wenden werden. Dafür, denke ich, benötigen wir noch mindestens ein Jahr ernsthafter Arbeit mit den Menschen sowie eine gleichzeitige Weiterentwicklung unserer Methode. Wir müssen sie richtig darstellen. Solange wir noch nicht so weit sind, wird uns niemand erhören – der Schöpfer wird es nicht zulassen. [120695]

Aus dem Unterricht zum Thema „Die Gruppe und die Verbreitung“ 21/10/13

Vortrag in Miami: „Was ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Heilung?“

Am 21.06.2012 um 6:30 PM

findet

mein öffentlicher Vortrag in Miami

zum Thema „Was ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Heilung?statt.

Vortragsort:

Teatro Abanico, 3138 Commodore Plaza. Miami, Florida 33133

Bei Fragen bitte an diese Adresse schreiben.

Hier könnt Ihr euch registrieren und zusätzliche Informationen bekommen.

Eintritt frei.

Lass Ihn einfach die Arbeit tun!

Kongress in der Arava. Gespräch während der Mahlzeit

Der Schöpfer erweckt uns, und Er ist derjenige, der die ganzen Handlungen vollbringt, es gibt keinen Menschen auf der Welt, der selbst etwas machen könnte. Alles wird von dem höheren Licht vollbracht, das sich immer mehr in uns enthüllt – seine Kraft wirkt. Wir müssen uns lediglich bemühen, ihm möglichst ähnlich zu sein – ihm entgegen zu kommen, diverse innere Bewegungen auszuführen, damit es sich in uns enthüllt. Das ist die wichtigste Bestrebung.

In Wirklichkeit ist alles, was der Mensch tun sollte, Ihn einfach die Arbeit machen lassen, wie eine „Frau“ (es wird als weibliche Kraft bezeichnet) ein Gefäß in den Händen des Schöpfers sein. Wollen wir hoffen, dass wir uns mithilfe unserer männlichen Kraft überwinden können, um wie „Frauen“ zu werden.

Auszug aus dem Gespräch während der Mahlzeit vor dem Kongress in der Arava-Wüste, 18.11.2011