Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Weg der Mutter

Kongress in Brasilien. Lektion №5

Frage: Gibt es in der Spiritualität einen Unterschied zwischen Mann und Frau?

Meine Antwort: Nein. In jedem von uns gibt es zwei Teile: den weiblichen Teil und den männlichen Teil. Mit ihnen gehen wir eben vorwärts.

Bezüglich der Einheit in der Gruppe unterscheiden sich jedoch die männlichen und die weiblichen Seelen in ihrem Herangehen. Die Frauen werden je nach ihren Kräften und Verlangen vereinigt, und die Männer sind verpflichtet, vom ganzen Herzen und mit den starken brüderlichen Banden vereinigt zu werden.

Es handelt sich somit um eine Besonderheit der Seele: die männliche Seele gehört zu Galgalta we-Ejnaim, und die weibliche - zu АHaP. Allerdings sollen sowohl die einen, als auch die anderen die höchste spirituelle Stufe erreichen, wobei es auf dem weiblichen Weg keine besonderen Hindernisse gibt.

Ich empfehle den Frauen und bitte sie darum: sorgen Sie sich um die Männer, stoßen Sie sie zur Vereinigung an, umringen Sie sie, um Rückschritte zu vermeiden. Denn ein Mann bleibt sein ganzes Leben lang ein Kind: er besitzt keinen Mechanismus der Geburt und der Sorge um andere. Er ändert sich nicht - er wird nur erwachsen.

Die Frau dagegen erträgt schwerwiegendste hormonale Veränderungen, wenn sie zur Mutter wird. Wie dem auch sei, in ihr ist dieses Potential, diese Bestrebung, dieses Verständnis einprogrammiert. Und deshalb ist sie mit dem Leben stärker verbunden, ist rationaler und realistischer. Aufstiege und Abstiege erlebt eine Frau weniger intensiv als der Mann, ihr Körper absorbiert diese Schläge gewohnheitsmäßig.

Deshalb sind die Frauen verpflichtet, den Männern zu helfen, und darüber spricht die Wissenschaft der Kabbala viel. Ohne weibliche Hilfe werden die Männer die gemeinsamen Ziele nicht erreichen. Also sorgen Sie sich um sie, so wie sich Mütter um ihre Kleinen sorgen.

Auszug aus der 5. Lektion des Kongresses in Brasilien, 06.05.2012

Frauenfragen zur Kongressvorbereitung

Frage: Wie können Frauen ein starkes, allgemeines Verlangen aufbauen, um die Männer während dem Kongress bestmöglich zu unterstützen ?

Meine Antwort: Bis heute haben wir es nicht geschafft, den Frauen zu erklären, dass sie spirituelle Arbeit vollbringen genau wie die Männer - der einzige Unterschied besteht darin, dass der Stil ihrer gegenseitigen Verbindung sich ein wenig von der Verbindung der Männer unterscheidet.

Bei Männern beginnt alles mit einer sehr einfachen Freundschaft, mit gemeinsamen Aktivitäten. Sie baden zusammen im Meer, sitzen herum, essen zusammen und studieren. Bei Frauen ist diese Verbindung um einiges komplizierter. Aber wenn sie sich ein höheres Ziel setzen und verstehen, dass sie sich um dieses Zieles willen vereinen müssen, dann können sie das schaffen und das Ziel erreichen. Das heißt, das erhabene Ziel leitet sie, und sie sind bereit, sich um seinetwillen zu vereinigen.

Frage: Müssen die Frauen sich auf den Kongress auf irgendeine besondere Art vorbereiten? Vielleicht sollten wir es irgendwie gemeinsam tun oder miteinander korrespondieren? Oder sollten wir uns nur innerlich vereinen?

Meine Antwort: Die Wichtigkeit der Vereinigung sollte für Männer und Frauen gleich sein; das als erstes. Und zweitens müssen sie verstehen, dass auch sie die Einheit erreichen müssen. Frauen können sich einem höheren Ziel zuliebe vereinigen, und sie sollten diese Möglichkeit erkunden und genau untersuchen.

Die Bibel erzählt, wie Moses´ Schwester Miriam alle Frauen zusammen vereint hat vor dem Auszug aus Ägypten, wie die Frauen in Ägypten an sich gearbeitet haben, und wie es genau dieser weibliche Teil war, der Moses gefördert hat, das heißt, die Kraft, die uns dann aus Ägypten herauszieht.

Frage: Was sollten die Frauen von den Workshops erwarten?

Meine Antwort: Die Frauen müssen, wie die Männer, alle Details der Vereinigung diskutieren. Lasst sie versuchen, das zu tun; lasst sie dahinterkommen, was für sie passt und was nicht. So werden sie ihren eigenen Weg auf praktische Art finden, da es sonst nicht funktionieren wird.

Einerseits fragen die Frauen: „Warum nicht?” Aber wenn man ihnen die Arbeit zur Vereinigung tatsächlich anbietet, sagen sie. „Das ist nichts für uns!” Und so tritt ein Problem auf. Und es ist unklar, was da zu machen ist, was unternommen werden soll, wie man das Problem angehen soll?

Frauen müssen sich für eine gemeinsame Sache vereinigen, so wie in der großen Anzahl bereits existierender Frauenorganisationen, wo Frauen sich vereinen können, um etwas zu erreichen, das nicht zwischen ihnen, sondern außerhalb ihrer selbst liegt. So lasst sie sich auch vereinigen, um etwas außerhalb ihrer selbst zu erreichen, und zu diesem Zweck können sie sich verbinden - nicht gegen irgendwen, sondern um etwas zu vollbringen. Sie können es tun!

Frage: Müssen sich die Frauen vereinigen, um das Ziel zu erreichen, oder damit die Männer es erreichen?

Meine Antwort: Sie müssen sich vereinen, um den Erfolg gemeinsam zu erreichen. Lasst sie das abklären, und sie werden den mittleren Punkt erkennen, in den sie sich genau einpassen müssen, um die Männer zu ergänzen. Und ihre Arbeit ist in keinster Weise geringer einzuschätzen als die Arbeit der Männer; sie ist in Wirklichkeit größer.

Frage: Wie sollte eine Frau ihren Mann auf den Kongress vorbereiten?

Meine Antwort: Ihr wascht ihn, zieht ihn an und verpflegt ihn, gebt ihm dann seinen Rucksack und lasst ihn zur Schule gehen. Ich spreche absolut ernst: Bereitet ihn vor, als wäre er ein Kind. Das heißt, lasst ihn wissen, dass ihr große Leistungen von ihm erwartet, dass ihr hofft, dass er überall auf dem Kongress wirklich in die richtige Richtung unterwegs ist, mit guten und notwendigen Gedanken. So richtet ihr ihn her. Wenn es so weit ist, hat eine Frau das, was man die Weisheit des Lebens nennt.

Frage: Wie nutzen die Männer die Unterstützung der Frauen korrekt auf den Workshops?

Meine Antwort: Die Männer sollten sie da nicht beachten. Später, wenn sie wirklich richtig miteinander verbunden sind, werden wir den Einfluß der Frauen fühlen, ihren Druck auf uns.

Es ist gut, wenn wir das spüren können; es verpflichtet uns. Lasst uns hoffen, dass wir in der Lage sein werden, auch das zu fühlen.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 22.04.2012

Die besondere Art der weiblichen Selbstsucht

Kongress in Vilnius. Lektion 2

Laut unserer Natur, laut der Schöpfung, ist die Vereinigung nur zwischen den Männern möglich. Die Frauen werden untereinander nicht vereinigt, da ihre Selbstsucht von besonderer Art ist. Sie ist weder gut noch schlecht.

Wir müssen mit unserer ursprünglichen Natur arbeitenund nicht versuchen sie auf irgendeine Weise zu verstümmeln. Man muss mit jenen Ausgangsdaten arbeiten mit denen wir geschaffen wurden und dabei verstehen, dass wir unser Ziel nur dann erreichen, wenn wir sie richtig verwenden.

Wenn wir versuchen Männer und Frauen in eine Gruppe unterzubringen werden wir im Laufe der Arbeit feststellen, dass bei Männern eine ganz andere Verbindung als bei Frauen stattfindet.

In unserem gewöhnlichen Leben spüren wir diesen Unterschied kaum im Gegensatz zu den Empfindungen in unseren Workshops über die Integralmethodik. Buchstäblich beginnt der Männerteil nach einer halben oder ganzen Stunde der gemeinsamen Arbeit zu empfinden, dass sie bereit sind, vorwärts zu gehen und sich mit allem zu verbinden. Der weibliche Teil fühlt dagegen, dass er nicht in der Lage ist an der gegenseitigen Annäherung zu arbeiten.

Das beste Ergebnis wird dann erreicht, wenn die Frauen die Männer in ihrer Absicht und Bemühung unterstützen und die Männer sich untereinander verbinden.

Auszug aus der 2. Lektion des Kongresses in Villnius, 23.03.2012

Grundstein für Glück

Kongress in Villnius. Lektion 4

Frage: Wir alle streben nach Einheit, aber nach dem Naturgesetz ist es für die Frauen ungewöhnlich, vereinigt zu sein. Wenn der ganze Organismus, die ganze weltweite Gruppe die Einheit erreichen wird, werden die Frauen dann abgesonderte Teilchen und nicht als das einheitliche Ganze bilden?

Meine Antwort: Wenn die Männer sich untereinander verbinden, verbinden sich dadurch auch die Frauen. So erfolgt es im spirituellen System.

Die Frau in diesem System ist eine Trägerin des Verlangens - Chissaron und der Mann verbindet dieses Verlangen mit den Verlangen der anderen. So ist die Frau, Malchut - die Grundlage der Natur. Wir eifern der Natur immer nach und versuchen ihr gleich zu sein. Der Grundstein für Glück und Erfolg in unserem Leben liegt nur in der Gleichheit mit der Natur.

Die Integralmethodik basiert darauf, dass wir die Natur erforschen und ihre Gesetze den Menschen erklären. Die Menschen verstehen diese Gesetze manchmal nicht, weil sie sich immer noch auf einer unteren Entwicklungsstufe befinden. Vor 15-20 Jahren glaubte noch keiner an uns, jetzt können die Menschen schon einige Tatsachen nachvollziehen. Sie beginnen zu verstehen, dass wir recht haben.

Man darf dem Menschen nicht vorzeitig sagen, was mit ihm geschieht. Er soll reifen.

Alles erfolgt nur entsprechend den Naturgesetzen. Die Natur ist unser Gesetzgeber. Wenn Sie sich an die Biologen, Psychologen und andere Naturforscher wenden, dann werden diese bestätigen, dass unsere Methodik auf den wahren Naturgesetzen gegründet ist.

Auszug aus der 4. Lektion des Kongresses in Villnius, 24.03.2012

Eine Frau ist eine große Sehnsucht

Europäischer Kongress. Lektion 3

Frage: Wir alle, Männer wie Frauen, suchen nach Wegen, zur nächsten Stufe aufzusteigen. Wie kann eine Frau ein korrektes Verständnis dafür entwickeln? Immerhin vereinigen sich die Männer und diskutieren diese Fragen in der Gruppe, während eine Frau nicht an diesem Prozess beteiligt ist?

Meine Antwort: Eine Frau ist das Gefäß, das ein Mann bei seiner Arbeit dem Schöpfer entgegen füllen muss. Womit füllt er dieses Gefäß? Mit dem Schöpfer. Hier wirkt ein Mann nur als ein Mittel. Das ist, was wir als einen Schirm und das reflektierte Licht bezeichnen. Das ist die Arbeit der Männer. Und die Arbeit einer Frau ist ein gewaltiges Verlangen nach der Enthüllung des Schöpfers.

Wo sehr ihr also eine zu kleine Rolle für eine Frau, wenn sie doch in Wirklichkeit genau das Verlangen darstellt, ohne das ein Mann nichts zu tun hat? Deswegen wurden unverheiratete Männer niemals bei der Kabbala aufgenommen. Was gibt es denn dort für ihn, wenn er keine Frau hat? Das wird als „halber Körper” bezeichnet. Es gibt so ein Konzept in der Kabbala: Ein unverheirateter Mann ist ein halber Körper. Mit nur einem halben Körper sollte man nicht zum Studieren kommen.

Deswegen müssen wir verstehen, was die Rolle einer Frau ist.

Die Besonderheit der weiblichen Natur

Frage: Da am Unterricht über die integrale Erziehung sowohl die männlichen als auch die weiblichen Gruppen teilnehmen, wollte ich genauer erfragen, worin die Besonderheit der weiblichen Gruppen liegt?

Meine Antwort: Die Frau ist ein sehr in sich geschlossenes Wesen, das die Welt in ihrem Inneren wahrnimmt. Während zwischen den Männern die Wechselwirkung, die Unterstützung, die freundschaftliche Atmosphäre, die Bereitschaft, sich für den Freund zu opfern, existiert, sind diese Eigenschaften bei den Frauen ursprünglich nicht vorgegeben. Jedes Weibchen, jede Frau, jedes weibliche Individuum ist dafür vorbestimmt, selbständig zu existieren, um ihre Grenzen, ihre Kinder, ihr Haus, ihre Höhle zu beschützen.

Es ist von der Natur so vorgegeben, und deshalb dürfen wir es keinesfalls verzerren. Wir sind nicht berechtigt, die Natur der Frau zu brechen - im Gegenteil, sie soll sich harmonisch entwickeln, um die Frauen untereinander zu integrieren. Auf welche Weise ist es möglich?

Es ist dann möglich, wenn wir eine starke Männergruppe schaffen, die den Frauen ein gutes Beispiel sein wird und sie zur Unterstützung der Männergruppe aufruft. Dabei ist sich die Männergruppe der Wichtigkeit der Einwirkung seitens der weiblichen Gruppe bewusst; denn ohne Vereinigung der Frauen können sie die Männergruppe nicht richtig unterstützen. Und um sich zu solidarisieren sowie sich mit der Männergruppe zu verbinden, müssen sie sich untereinander vereinigen.

Wenn die Frauen ein allgemeines äußerliches Ziel haben, dann können sie sich untereinander organisieren und auf diese Weise gleich anderen weiblichen Gesellschaften existieren.

Sie sollen nicht eine Integration untereinander schaffen, sondern das Verständnis des äußerlichen Ziels seitens jeder Frau. Sie sollen die eigene Zugehörigkeit zum äußerlichen Ziel haben: “Du sollst dich an die Männer “ankleben”, in ihnen existieren, sie unterstützen, und nicht unter den Frauen”. Auf diese Weise kann die weibliche Gruppe vereinigt werden.

Folglich entsteht eine einheitliche weibliche Umgebung, die quasi den äußerlichen Kreis bezüglich der inneren Männergruppe darstellt: eine sehr mächtige Vereinigung des männlichen und des weiblichen Anfangs in der Natur.

Auf diese Weise stehen diese zwei Integralgesellschaften miteinander in einer Wechselbeziehung: die Männer wirken auf die Frauen mit Hilfe der Einheit ein, und die Frauen beginnen sie plötzlich zu empfinden. Diese Einheit beginnt sie heranzuziehen und ihretwegen beginnen sie allmählich untereinander zusammen zu wirken und vereinigt zu werden. Zwischen ihnen verschwindet ihre natürliche Individualität.

Um den Männern in der Vereinigung (von welcher sie die Kraft bekommen und von der sie sich inspirieren) zu helfen, können die Frauen untereinander vereinigt werden. Das heißt, ihre rein natürliche Individualität geht verloren, und sie können über sich hinaufsteigen.

Frage: Wie ist es praktisch zu realisieren?

Meine Antwort: Die praktische Realisation geschieht in den einzelnen Gruppen, die wir vorbereiten, zum Ziel führen, in denen wir die entsprechenden Materialien studieren, die Methodik der integralen Erziehung einführen.

Selbstverständlich schenken die Frauen einander im Laufe des Studiums in der weiblichen Gruppe keine Aufmerksamkeit: sie kommen individuell rein, und gehen individuell weg. Es kann sein, dass es unter ihnen Freundinnen gibt, aber eine solche Freundschaft ist eher vorläufig, später ändert sich alles. Es ist eben die weibliche Natur.

Es ist eine sehr interessante, komplizierte Art der Individualität: der wahre individuelle natürliche Egoismus, der gut zu beobachten ist. Das heißt, mein “Ich” bleibt immer innen und niemals nebenan. Und wenn es doch mal passiert, dann nur in der vorliegenden Situation, und nur, um den eigenen Zustand zu erleichtern. Wir verstehen es, wie die Psychologen, die mit den Menschen zu tun haben.

Aber an dieser Stelle ist die Einwirkung der männlichen Gruppen sehr wichtig. Mit Hilfe ihrer Vereinigung, durch das gute Beispiel, beginnen sie, in den Frauen die Notwendigkeit der allgemeinen Einwirkung auf die Männergruppe hervorzurufen, so dass auch die Frauen vereinigt werden; wobei dies notgedrungen geschieht. Wir sehen auch hier, dass es ein Naturgesetz ist.

Das heißt, die starke Männergruppe führt den Frauen vor, dass die Vereinigung eine Kraft ist und ruft in ihnen den Aufstieg über das individuelle “Ich” hervor.

Frage: Wie wird diese Art der Vereinigung in der Praxis gezeigt?

Meine Antwort: Sie können sich wie ein einheitliches weibliches Ganzes fühlen. Sie können beginnen, sich wie die Männer zu umarmen, was für sie eigentlich ganz unnatürlich ist.

Die Frauen können fühlen, dass sie zusammen sein müssen, um in den Männern die Vereinigung hervorzurufen, dank der sie auch für sich den inneren Zustand der Einheit erlangen, den sie anders niemals erreichen können: weder durch erobern, erreichen oder kaufen.

Frage: Die Besonderheit der integralen Vereinigung besteht also darin, dass die Frauen und die Männer verschiedene Rollen haben?

Meine Antwort: Aber, ja! Es sind ergreifend verschiedene Rollen!

Wir dürfen keinesfalls auf die männliche oder auf die weibliche Natur Druck ausüben. Gerade ihre Wechselwirkung miteinander führt sie allmählich zu verschiedenen Arten der Integration hin.

Aus dem 10. Gespräch über die integrale Erziehung, 16.12.2011

Mann und Frau – zwei Erfolgsfaktoren

Es gibt eine bestimmte Art der Verbindung und ebenso der Vorbereitung, die nur von den Männern vollbracht werden kann, wenn sie sich von der Familie, von den Frauen lösen und sich zurückziehen. Es ist ein besonderes Gebet, es sind besondere Empfindungen, wenn du die Grenzen aller Einschränkungen unserer Welt verlässt und nur in der Verbindung mit deinen Freunden existierst. Und das haben wir gespürt. Es ist wirklich so, und anders kann man es sich nicht vorstellen.

Die Vorbereitung von Frauen besteht nicht darin, sich selbst untereinander zu verbinden, sondern darin, den Männern dabei zu helfen; zu versuchen, dafür alle Bedingungen für sie zu schaffen, sie unauffällig zur Vereinigung anzutreiben. Die Frauen können ihnen dabei helfen, ihren Egoismus zu überwinden und zur Einheit zu gelangen.

Übrigens haben unsere Frauen auf der ganzen Welt es sehr gut verstanden. Sie unterstützen uns, sie sind immer an unserer Seite, und ich bin ihnen dafür sehr dankbar. Ihre Unterstützung war ständig zu spüren, und das muss man ihnen hoch anrechnen.

Der Kongress bedeutet bereits das Stehen am Berg Sinai, wo sich Frauen, Greise und Kinder befinden. Doch den Grundstock bilden die Männer, 600 Tausend Seelen, nicht was die Anzahl, sondern was die Stärke betrifft.

In der Kabbala wird alles in Stärke gemessen, weil es um die Vereinigung zu einem gemeinsamen Verlangen geht. Dieses gemeinsame starke Verlangen wird durch die Zahl „600 Tausend” dargestellt, die die Kraft unserer Verbindung symbolisiert. Zur Stufe von 600 Tausend aufzusteigen bedeutet, die vollkommene Enthüllung der Höheren Kraft, des Schöpfers zu erlangen.

Ich hoffe, dass wir es erreichen werden, weil es dafür alle Voraussetzungen gibt. Zumindest unternehmen wir dafür alle möglichen Anstrengungen. Außerdem braucht die gesamte Welt unsere Handlungen, und genau aus diesem Grund erhalten wir von oben eine solche Unterstützung. Uns gelingt alles, nicht weil wir so besonders und so erfolgreich sind, sondern weil die Welt eine Gruppe braucht, von der sie angeführt werden könnte.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 20.11.2011

Die weibliche Unterstützung

Frage: Ende dieser Woche wird der Kongress in der Wüste Arava stattfinden. Dort werden Hunderte von Männern aus Israel ankommen, um zwischen sich die innere Kraft der Bürgschaft herauszukristallisieren und zu stärken, um den Kern für die Vereinigung auf dem Dezember-Kongress vorzubereiten. Wie ist es richtig zu machen?

Meine Antwort: Es ist tatsächlich wichtig, diesen besonderen inneren Kern, in dem sich alle Punkte verbinden werden, vorzubereiten. Dieser Kern wird vom passiveren Teil, von den Frauen aus Bnej Baruch (BB), umgeben. Und die breiteste Hülle stellt die Außenwelt dar.

Im inneren Kern (Kreis) werden alle unsere Freunde aus der ganzen Welt verbunden. Warum gerade die Männer? Weil es der Natur der Schöpfung entspricht: gerade sie (die Männer) erfordern die Korrektur, um die Liebe und die Einheit zu erreichen, während die Frauen auf andere Weise dazu kommen. Und dann, wenn wir den erwünschten Zustand erreichen werden, kann man dessen Empfindung an die anderen Menschen verbreiten.

Frage: Wie sollen die Frauen auf diesem Kongress die Männer unterstützen?

Meine Antwort: Sie sollen an unseren Erfolg denken. Wir brauchen diese gedankliche Unterstützung; ohne sie wird es sehr schwer sein. Genauso “sind die Söhne Israels dank den gerechten Frauen aus Ägypten ausgezogen”.

Die Frauen sind der mächtigste Teil des allgemeinen Systems, und ihre Unterstützung ist besonders notwendig. Wenn sich die Frau um ihren Mann sorgt, verleiht sie ihm dadurch die riesigen Kräfte, den riesigen Impuls, um ihre Erwartungen zu realisieren. Ohne die weibliche Unterstützung werden wir keinen Erfolg haben.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel “Die Bürgschaft”, 16.11.2011

Fragen über einen Ehepartner, die Barriere und das Böse

Frage: Ich habe eine Frage bezüglich meines Ehemannes. Wir nehmen beide unsere Arbeit sehr ernst, und mein Mann kommt oft an den Punkt totaler Frustration, großer Sorgen, Leid und sogar “Ärger” über den Zustand der Welt, über alles, was er in seinem Innern und außerhalb spürt, als ob er das Gewicht aller Welten auf seinen Schultern spürt, und er muss eine Lösung für all das “Chaos” finden.

Gibt es etwas, dass ich als seine Frau tun kann, um die Arbeit zu erleichtern, ihm zu helfen, dass er sich ausgeglichen fühlt oder mehr Frieden und möglicherweise Verständnis für seine Verantwortung erlangt?

Meine Antwort: Eine Ehefrau kann ihren Mann besser als jeder andere beruhigen und stabilisieren. Er muss die Wahrnehmung der Welt und die Lenkung einer einzelnen Kraft tiefer untersuchen. Wir nehmen die Welt nur innerhalb von uns wahr, in unseren Eigenschaften. Mit anderen Worten: In dem Maße unserer Verdorbenheit nehmen wir anstatt den Schöpfer die Welt wahr. Wenn du dich selbst korrigierst, wirst du die Welt der Unendlichkeit in der Erscheinung des Schöpfers vor dir fühlen.

Frage: Wenn jemand die Barriere überschreitet, gibt es da einen Punkt, wo er sich bewegen muss, um einer Gruppe nah zu sein, und wenn er es nicht tut, wird er sich selbst schaden?

Meine Antwort: Die Barriere ist die Grenze zwischen dir und deinen Freunden.

Frage: Ich weiß, dass die Konfrontation mit dem bösen Trieb in mir Teil des Weges der Wahrheit auf dem Weg der Korrektur ist. Ich weiß ebenfalls, dass der Schöpfer mir zeigen will, dass ich mich im Gegensatz zu Ihm befinde, wenn ich dem bösen Trieb begegne und dass ich von der Eigenschaft des Gebens noch sehr weit entfernt bin.

Doch genügt es nicht, zu erkennen, dass ich böse bin? Wieso wächst das Böse zu solch einem riesigen Monster heran, das scheinbar alles kontrolliert? Ich fühle mich, also ob ich in meinem Leben schlechter als je zuvor bin, und ich tue vielen Menschen weh, die um mich sind.

Meine Antwort: Dies sind die Verlangen, die dir in dem Maße deiner Kraft enthüllt werden, um sie zu bewältigen und zu korrigieren.

Ein Dreieck der Liebe: Der Ehemann, die Ehefrau und die Schwiegermutter

Frage: Warum hat eine Frau immer Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Schwiegermutter?

Meine Antwort: Beide Frauen haben ein großes Verlangen, über den gleichen Mann Macht auszuüben. Aus der Tora ist bekannt, dass es in der Vergangenheit anders herum war. Vor seiner Heirat brachte der Mann seine zukünftige Braut zum Haus seiner Eltern, zu seiner Mutter, wo sie in seiner vertrauten Umgebung “köcheln” sollte. Auf diese Weise verstand die Frau die Persönlichkeit ihres zukünftigen Ehemannes und bekam von seiner Mutter alle Informationen über ihn, damit sie sich in der richtigen Weise mit ihm verband.

Ein Mann existiert zwischen zwei Frauen, seiner Mutter und seiner Ehefrau (die höhere, Bina und die untere, Malchut). Darum tendiert ein Mann auf natürliche Weise dazu, seine Frau in gewisser Weise als eine Mutter zu behandeln und oft sieht er in seiner Frau seine Mutter.

All das steigt tatsächlich aus der spirituellen Welt in unsere Welt hinab. Darum sollten Frauen ihren Ehemännern dies verzeihen.

Aus der “Einführenden Vortragreihe”, 8.03.2011, “Erreichen eines Gleichgewichtes”