Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Erziehung'

Wir bauen einen kabbalistischen Staat auf!

Ein Brief, den ich erhielt: Es ist eine neue Sozialstruktur der Online-Communities entstanden, wo es bis jetzt noch keine Regeln, keine Ideologie, nichts gibt, dort wird eine virtuelle Realität aufgebaut.

Und ich sehe, dass ihre Methode für diese Online-Communities am besten geeignet ist. Nicht für die reale Welt, weil sie schrecklich träge und voll von vielen verschiedenen Ideologien ist, sondern für die virtuelle, in der Veränderungen innerhalb von einigen Tagen und nicht einigen Jahrzehnten stattfinden.

Natürlich ist das keine spirituelle Welt, aber auch keine materielle mehr. Das ist ein neuer Spielplatz für den menschlichen Verstand, wo er verschiedene Szenarien durchspielen kann, die früher nur in natura, im Laufe von Jahrzehnten und Jahrtausenden, überprüft werden konnten.

In Israel könnt ihr nach dem alten Schema arbeiten, indem ihr die physische Infrastruktur aufbaut. Und in den letzten Monaten lässt sich beobachten, dass das wunderbar funktioniert. Doch in der restlichen Welt lässt man euch nirgendwo rein - sowohl in der physischen Welt als auch in ihrem ideologischen Aufbau ist alles bereits längst belegt. Verändern wird sich das nur infolge von Naturkatastrophen.

Und dort, wo der materielle Mensch euch noch nicht einmal zuhören wird und der „spirituelle” Mensch sofort das Wesen der Kabbala begreift, wird der Mensch, der in diesen virtuellen Welten lebt, euch sagen: „Wenn dein Spiel interessant ist, lass uns spielen, warum nicht!” Und darin sehe ich die einzige Chance für uns, irgendetwas in der äußeren Welt zu verändern.

Meine Antwort: Ich gebe Ihnen fast in allem recht. Das versuchen wir auch in unserem Stimulator zu erreichen - eine neue gesellschaftliche Vereinigung zu erschaffen - den weltweit einzigen kabbalistischen Staat.

Das Grundgesetz lautet „Liebe deinen Nächsten” nach dem Gesetz der höheren Naturkraft. Alle Gesetze, Verhaltens- und Beziehungsregeln, Problemlösungen gründen nur auf den Gesetzen der Natur des Gebens. Baal haSulam schreibt darüber im Buch „Die letzte Generation”.

Die Jugendlichen nehmen die Online-Communities als ihre Familie wahr, sie verzichten auf die lebendige Kommunikation zugunsten der virtuellen. Online-Communities werden zu starken psychologischen Bezugspunkten für die Nutzer.

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Wie schafft man es, die Verbindung mit den Kindern aufrecht zu erhalten?

Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe einen Sohn, und wir können gemeinsam den geistigen Weg beschreiten. Mein Nachbar studiert die Kabbala nicht. Kürzlich kam sein Sohn zur Welt. Mein Nachbar sieht, dass die Kinder von den Eltern getrennt werden, und fürchtet, dass er auch später keine Verbindung zu seinem Sohn haben wird. Was kann man ihm sagen? Er hat nicht vor, die Wissenschaft der Kabbala zu studieren, und möchte nur den Rat hören, wie die Verbindung zu den Kindern zu erhalten ist.

Meine Antwort: Früher verband eine egoistische Form der Existenz die Menschen miteinander. Das Haus, die Familie, die Ernährung, die Gesundheit verbanden die Menschen innerhalb der Familie, innerhalb des Volkes oder des Staates. Heute werden diese Rahmen gesprengt, und niemand weiß, wie man diesen Tatsachen widerstehen kann und was die Zukunft mit sich bringt.

Warum? - Weil das Materielle die Menschen nicht mehr miteinander verbindet. Jeder Mensch beginnt zu wachsen, er hebt den Kopf über die tierische, materielle Stufe der Existenz, kommt an die Wasseroberfläche, - und du bist verpflichtet, diesem Menschen die Antwort auf der geistigen Stufe zu geben. Es gibt keine andere Wahl - dein Nachbar wird gezwungen sein, die Verbindung mit seinem Sohn auf dem geistigen Niveau zu erreichen. Denn andernfalls wird sie nichts mehr verbinden.

Deshalb steht über den Schöpfer geschrieben (die Vereinigung aller Menschen in der Eigenschaft des Gebens): “Derjenige, der die Herzen der Söhne den Vätern zurückgibt und die Herzen der Väter an die Söhne zurückführt”.

Aus dem Unterricht zum Thema “Die Aktualität im Licht der Kabbala”, 10.08.2010

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Was hält die Familie zusammen?

Nur eine starke Gesellschaft kann helfen, die Familie zusammenzuhalten, denn sie kann  beide Eheleute in der richtigen Richtung der geistigen Entwicklung festhalten, weil sie verschiedene Zustände durchleben – sowohl die Aufschwünge, als auch die Abstiege.

Sie müssen zum integralen Teil dieser Gesellschaft werden und sollen verstehen, dass es unmöglich ist, die spirituelle Entwicklung alleine zu gestalten – hierfür ist die andere Hälfte notwendig. Die Gesellschaft der Zukunft wird sich ernst um die Verbindung zwischen den Eheleuten sorgen. Dabei spielt der Einfluss der Umgebung eine wichtige Rolle.

Wir haben schon genügend Schläge von der Natur bekommen, und müssen endlich verstehen, dass man mit ihr das Gleichgewicht erreichen muss. Folglich müssen wir eine gute Beziehung zwischen uns aufbauen, dann wird diese Harmonie auf uns positiv einwirken und alles wird sich normalisieren: die Hitze, die Kälte, das magnetische Feld, tausende verschiedener Parameter – alles wird ausgewogen . Man wird das Gefühl bekommen, dass diese Welt das Paradies ist (sogar auf der materiellen Stufe)!

Dafür muss man das Gleichgewicht erreichen, und dazu gibt es eine sehr einfache Bedingung: sich in der gegenseitigen Verbindung auf allen Ebenen, auf allen Niveaus zu befinden: auf der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufe. Und eine dieser Bedingungen lautet somit die richtige Verbindung innerhalb  der Familie.

Kabbalisten nahmen als Schüler keine unverheirateten Burschen, denn der Mann ohne Frau  galt nur als “die Hälfte des Körpers”. Und es ist unmöglich nur “die Hälfte des Körpers” zu korrigieren. Früher war diese Bedingung sehr streng. Heute wurde alles freier, alle können studieren, weil wir uns in der Übergangsperiode befinden, und die Menschen zur Heirat nicht verpflichten können, die nicht in der Lage sind, sich zu verbinden. Aber es wird die Zeit kommen, und ich hoffe bald, wo die folgende Generation verstehen wird, dass für die Erreichung des Gleichgewichtes mit der Natur die materielle Ordnung. die Familie notwendig ist.

Eine Familie kann man nur im einheitlichen Streben nach einem geistigen Ziel erhalten. Die Verbindung zwischen den Eheleuten auf dem Haushaltsniveau,  dem materiellen: die Kinder, die Familie, das Haus, die Wirtschaft – diese kann nicht mehr erhalten bleiben. Der Egoismus ist so sehr gewachsen, dass die Menschen einander nicht mehr brauchen. Jeder hat eine Arbeit, jeder ist fähig, sich eine Wohnung zu mieten. Der Mensch fühlt sich heute relativ unabhängig, er braucht keine Unterstützung seitens der Frau und der Kinder – ihm stehen  ein  Supermarkt,  moderne Haushaltstechnik, die Krankenhauskasse zur Verfügung. Es ist nicht mehr so, wie es in der Vergangenheit war, wenn man ohne Familie einfach verloren gewesen wäre.

Deshalb kann nur das höhere Ziel, das über dem tierischen Niveau hinausgeht – bis zum Niveau des Menschen (Adam – vom Wort “ähnlich”), ähnlich dem Schöpfer, ein Ziel, das uns die Ewigkeit öffnet und über das irdische Leben und über den Tod hinaushebt – nur das kann die innere, geistige Vereinigung in der Familie gewährleisten. Aber heute ist es noch schwer zu realisieren.

Aus dem Unterricht zum Thema “Kabbala heute. Die Aktualität im Licht der Kabbala”, 10.08.2010

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Die innere Arbeit des Kabbalisten 2

“Ziel der Gemeinschaft 2″

RaBaSCH schreibt in seinem Artikel “Ziel der Gemeinschaft 2“, dass der Mensch nur als sich selbst Liebender geboren wird und deswegen unfähig ist, auch nur die kleinste Bewegung ohne eigenen Profit zu machen. Aber ohne Verzicht auf die egoistische Liebe in uns, ist es unmöglich, zu einer Verschmelzung mit dem Schöpfer zu gelangen - zu einer Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm. Deswegen ist eine Gruppe notwendig, in der die Wünsche und Kräfte von jedem einzelnen sich gegenseitig addieren, und jeder kann diese riesige, gemeinsame Kraft gebrauchen, um auf seinen egoistischen Wunsch zu verzichten, der ihm nicht erlaubt, das Ziel, für welches er geboren wurde, zu erreichen.

Ein Fenster in die neue Welt
Der Schöpfer ist die Kraft der Liebe und des Gebens, Kraft des Verzichtens auf sich selbst. Deshalb brauche ich die Gruppe - als eine äussere, fremde Kraft, die wie ein Hebel, der mich meine eigene Natur umdrehen lässt, funktioniert.
Die kabbalistische Gruppe ist ein spiritueller Verstärker.
Die Gruppe ist ein Modell der Spiritualität . Sie ist dir im Materiellen gegeben, aber durch deine Einstellung zu ihr als Ansammlung der Seelen, und nicht der Körper - verwandelst du sie ins Spirituelle.
Lasst eure Esel unten weiden!
Um mich vor der Gruppe zu annullieren, muss ich die guten Eigenschaften meines Freundes sehen und nicht die schlechten. Ich muss in ihm ein spirituelles, göttliches Punkt sehen:
1) Der Schöpfer liebt ihn.
2) Er ist besonders und gross, weil sich in ihm ein Teil des Schöpfers befindet.
3) Er wurde als mein Partner auf dem spirituellen Weg gewählt. Als der Schöpfer ihn geschaffen hat, wusste er, dass ich nur mit ihm gemeinsam den Schöpfer erreichen kann.
Punkte des Eingangs in den spirituellen Raum
Die Punkte im Herzen sind der Schöpfer in jedem von uns! Er befindet sich in jedem Menschen auf der Welt!
Aber in meinen Freunden aus der Gruppe befindet er sich in einer offenen Form, denn es war er, der dich zu ihnen gefuehrt hat, zu diesen spirituellen Punkten, damit du dich mit ihnen verbindest und durch sie zu ihm gelangst.
Deswegen musst du ihm dankbar sein, dass dir so eine Gelegenheit gegeben wurde.

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Die beste Ausbildung ist jene, die einen Studenten zu einem Menschen macht

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist das Licht, welches in der Ausbildung von Kindern Veränderungen hervorbringt?

Mein Antwort: Das Licht, welches verbessert, ist eine Höhere Kraft, die Kraft der Weisheit, die vom Lehrer kommt und den Studenten beeinflusst, der dann fragt: „Was ist es ?”

Das Licht, welches verbessert, ist die Wirkung der Höheren Stufe auf das Niedere, eine Wirkung mit Kraft und Rang, nicht mit Wissen. Wenn der Niedere seine Eigenschaften denen des Höheren anpasst, dann enthüllt er, was sich im Höheren befindet. Darum besteht eine echte Ausbildung darin, den Kindern immer neue Herausforderungen zu geben. Durch Diskussion, Problemlösungen und das eigene Überwinden von Hindernissen, werden sie irgendwann das Wissen von selbst erlangen.

Es stellt sich heraus, dass die reinste Form des Lehrens durch Diskussion erfolgt. Alte Schulen benutzten genau diese Methode. Rabbi Akiva saß umringt von seinen Studenten unter einem Baum und diskutierte verschiedene Themen.

Andere Länder hatten einen besonderen Platz eingerichtet, wo sich die Leute treffen konnten und Verschiedenes diskutieren. Sie kamen und gingen, wann sie wollten, hörten anderen zu und drückten ihre Meinung aus. Dank ihrer Diskussionen und des freien Meinungsaustausches wurden diese Menschen in die Gesellschaft einbezogen. Diese Art der Ausbildung war für viele Kulturen charakteristisch, sogar das Wort „Schule”, übersetzt aus dem alten Griechenland, bedeutet „Freizeit” - gut genutzte Zeit.

Darin liegt das Wesen einer Schule: Ein Mensch geht dort hin, um in einer freundlichen Athmosphäre, die gut für seine Entwicklung ist, teilzuhaben. Wir hingegen propfen unsere Kinder zu ihrem Schaden mit Wissen voll. Solche Art von Ausbildung können sie nicht ausstehen. Erstens studiert der Mensch nicht von selbst, sondern er wird wie ein Roboter mit Daten vollgestopft. Zweitens wird er dadurch nicht zu einem „Menschen” geformt. Und das bringt laut Aristoteles und Plato großen Schaden.

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Blog-post: Die Lösung für unser mangelchaftes Erziehungssystem liegt im Studium der Höheren Lenkung
Blog-post: Bildung durch Dialog und Diskussion

Bildung durch Dialog und Diskussion

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können wir die neue Bildungsmethode mit dem Streben nach guten Noten seitens der Studenten in Einklang bringen, damit sie ihre Ausbildung an der Universität weiterführen können? Immerhin basiert unsere gesamte Gesellschaft auf Wettbewerb.

Meine Antwort: Um im Leben erfolgreich zu sein, muss sich ein Mensch auf eine wirklich freie Art und Weise entwickeln können.
Wir erleben gerade eine Krise in Wissenschaft, Ausbildung und Kultur, weil wir den Menschen nicht richtig formen.

Heutige Menschen machen keine Entdeckungen mehr in der Natur; sie können nichts mehr aufdecken, weil wir sie eingeengt haben, indem wir ihnen zu enge Grenzen gesetzt haben. Wir haben jeden Menschen zu einer einzelnen Schraube gemacht und nichts anderem. Er weiß nun, welchen Beruf er ergreifen soll, damit er mehr Geld verdienen kann, welche Studienfächer er aussuchen soll, damit er das umsetzten kann, und das ist sein einziges Ziel. Das macht ihn jedoch nicht glücklich, sondern nur wohlhabend.

Das größte Problem ist, dass wir dem Kind keine Möglichkeit bieten, sich eigenständig zu entwickeln: von ihm wird nicht verlangt, irgendetwas Neues zu erfinden oder sich auszudenken. Es wird schnell mit verschiedenem Wissen vollgepfropft, um gute Noten zu bekommen und seine Ausbildung fortzusetzen. Dabei zerstört man die Kreativität eines Kindes und das wird dann zu einem Problem - die Menschen werden zu Marionetten.

Wir meinen, dass ein Kind in separaten Bereichen und auf strikte Art und Weise ausgebildet werden muss: Klassen, Examen, Formeln usw. Das Problem ist nur, dass unsere Natur diese Art nicht ausstehen kann. Und wenn wir dieses verkehrte Ausbildungssystem nicht berichtigen, werden unsere Kinder es selbst zurückweisen. Man sieht doch, wie jede Generation immer mehr dieses System verachtet, je mehr wir unkorrigiert weitermachen und nicht mehr in der Lage sind, uns selbst zu finden.

Es ist möglich, Geographie, Geschichte, Mathematik und jedes andere Fach auf eine andere Art zu studieren - auf eine kreative Weise. Die Herangehensweise muss auf einer gesellschaftlichen Basis geschehen. Immerhin sagen wir, dass die Welt „rund” ist, und so muss auch das Klassenzimmer „rund” werden und alles enthalten. Und Kinder sollten sich selbst in Form von Diskussionen, Fragen und Antworten ausbilden. Der Job des Ausbilders ist, sie beim Übergang von einem Thema zum anderen zu unterstützen.

Eben durch die Ausbildung via Dialogen, Diskussionen und Argumenten wird die Entwicklung eines Menschen gefördert. Dies wird durch Tausenden von Jahren an Erfahrung bewiesen, die nicht nur aus der Wissenschaft der Kabbala herrühren, sondern auch aus vielen uralten Kulturen.

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Spiele helfen Kindern, die korrekten und erwünschten Bedingungen ihrer Zukunft zu bilden

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist Ihre Meinung bezüglich dem Gebrauch von Videospielen, um Kindern etwas beizubringen und sie zu erziehen?

Meine Antwort: Ich betrachte den Gebrauch von Spielen, um damit Menschen zu bilden, positiv und als eine Basismethode zur Entwicklung. Sowohl Kinder als auch Erwachsene lernen nur durch Spiele, durch die Simulation der korrekten und erwünschten Gegebenheiten der Zukunft. Sogar das Pflanzen- und Tierreich entwickeln sich auf diese Weise, indem sie ihren zukünftigen Zustand nach einer Reihe von Beispielen in sich selbst bilden.

Spiele sind eine ernste Angelegenheit. Sie formen die Zukunft des Menschen. Ein Kind lernt durch Spiele. Es wird durch den Wunsch nach Wissen, etwas zu zerlegen, zu zerbrechen und es wieder zusammenzufügen, angetrieben. Ein Kind sieht in jeder Sekunde seines Lebens eine Gelegenheit, etwas über diese Welt zu lernen. Wir liegen falsch, wenn wir dieses Unterfangen ein Spiel nennen. Kinder betrachten diese Handlungen als eine Gelegenheit, etwas über sich selbst und die Welt zu lernen. Erwachsene sind diejenigen, die ihre Zeit verschwenden, nicht die Kinder!

Deshalb ist es unsere Aufgabe, alle uns zur Verfügung stehenden modernen Mittel zu gebrauchen, um nützliche Spiele zu entwickeln. Wir laden jeden ein, an der Verwirklichung dieser Erziehungsmethode teilzunehmen.

Jeder, der meint, dass er Spiele entwickeln, Bücher schreiben oder irgendetwas anderes für die neue Generation im Bereich der Bildung schaffen kann, sollte mit uns Kontakt aufnehmen. Wir haben speziell dafür ein Zentrum und würden uns freuen, mit allen zusammenzuarbeiten, die sich daran beteiligen möchten.

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Blog-post: Ein Aufruf zu neuen Ideen - Neue Spiele für Kinder
Kabbala Blog: Generation Ich

‘Sex, Drugs and Rock’n Roll’ sind an der Spitze der Internet-Suche von Jugendlichen

In den Nachrichten (aus CNET): „Suchbegriffe der Jugendlichen: Sex, Spiele, Rock’n'Roll” - Jugendliche suchen online nach den kritischsten Dingen. … „Zu sehen, wie dominierend die Ausdrücke ‚Sex‘ und ‚Pornographie‘ sind, dass sie locker die Top 10 Liste erreichen, überrascht uns nicht,” sagte Marian Merritt [Symantec Internet Sicherheitsanwalt].

Mein Kommentar: Die richtige Erziehung ist nicht dazu gedacht, Kinder zu beschränken, sondern ihnen zu helfen, die richtigen Ziele und Werte zu entwickeln, die ihre natürlichen Verlangen so ausrichten, damit sie diese korrekt nutzen können.

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Irina Viner: Die neue Kindergeneration weiß viel mehr als die heute 20-Jährigen

Schulsackgasse: Wie man die Heranbildung eines Menschen fördert

Eine Frage, die ich erhielt: Heutzutage wird bereits den Schulkindern gelehrt, zu teilen und zu spenden, aber wenn sie ins Leben hinaus gehen, kommen sie unter den Einfluss anderer Wertvorstellungen. Was müssen wir dem bestehenden Bildungssystem beifügen, um einen Menschen heranzubilden und nicht nur eine Fachkraft?

Meine Antwort: Eine herkömmliche moderne Schule kann eine Person weder erziehen noch ihm oder ihr die richtige Einstellung gegenüber anderen beibringen. Das kann nur mit Hilfe der richtigen Umgebung (Gesellschaft) geschehen, welche wir zuerst für die Schüler erschaffen müssen.

Keine der Schulen, die derzeit auf der Welt existieren, setzt sich dieses Ziel. Kindern auf der ganzen Welt wird beigebracht, im Bestehen formaler Tests, im Wettkampf und im Überholen der anderen erfolgreich zu sein. Ihr Kompass ist auf Erfolg und dem Erreichen eines Berufs mit größtmöglichen Gewinnaussichten ausgerichtet.

Dies hat gewöhnlich in Zeiten der Wettbewerbsgesellschaften funktioniert. Jetzt finden wir uns aber in einer integralen Gesellschaft wieder, die gemäß dem Gesetz funktioniert: „Nicht der Stärkste herrscht (über andere); sondern es gewinnt derjenige, der mit dem Rest verbunden ist (mit allen gemeinsam).” Daher ist es notwendig, eine andere Art von Mensch zu formen: keinen Gegenspieler für andere, sondern einen Freund für alle.

Solch eine Person heranzubilden geht gegen unseren Egoismus. Was wir daher brauchen, ist eine spezielle Methode (die Wissenschaft der Kabbala) und das Mittel (die korrigierende Kraft). Ansonsten werden die Menschen erneut die Idee der Einheit pervertieren und beginnen „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!” zu rufen; sie werden wieder anfangen, den Sozialismus und Kibbuze aufzubauen. Unser Egoismus kann mit nichts Besserem aufwarten als damit.

Die richtige Erziehung ist daher das Problem Nummer Eins der Gesellschaft. Wenn es nicht gelöst wird, wird sich die Gesellschaft nicht gemäß den Forderungen der Natur erneuern können. Eine solche Reform kann nur durch die Anwendung der kabbalistischen Grundsätze erreicht werden.

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Blog-post: Schulen sollten Kinder lehren, wie man zum Menschen wird
Artikel: Erziehung
Kabbala Blog: Generation Ich

Amerikanische Schulen erschaffen Arbeitsroboter – keine Menschen

In den Nachrichten (The Washington Post): „In 46 Staaten konzipiert ein D.C. Plan gemeinsame Bildungsstandards” - Sechsundvierzig Staaten und der District of Columbia werden heute das Bestreben ankündigen, eine einzigartige Vision davon zu erstellen, was Kinder jedes Jahr lernen sollen - vom Kindergarten bis zum High-School-Abschluss - ein noch nie dagewesener Schritt in Richtung einheitlicher Definition von Erfolg in amerikanischen Schulen… Die Offensive zu allgemeinen Standards für Lesen und Mathematik markiert eine Wende zu einer Bewegung, Kinder in den USA zu beurteilen, indem ein einheitlicher Maßstab angelegt wird, der Erwartungen an Schüler in Ländern der ganzen Welt in Zeiten globalen Wettbewerbs widerspiegelt… Die Richtwerte wären „international wettbewerbsfähig”.

Mein Kommentar: Dieses Programm könnte am Ende die Genialität eines Kindes vollständig ersticken. Warum sind unsere Schulen dermaßen erfolglos?

Mit dem Aufkommen der Massenfertigung an der Wende zum 19. Jahrhundert, wo Mensch und Maschine einander ergänzten und ersetzten, stellte ihr Erschaffer, der amerikanische Ingenieur Frederick Taylor, die Organisation der Arbeit von Mensch und Maschine auf dieselbe Stufe. Die Fabrikarbeiter wurden gezwungenermaßen zu ersetzbaren Maschinenteilen.

Nach der Erfindung des Fließbands durch Henry Ford, kam die Notwendigkeit auf, die Fabrikarbeiter schneller auszubilden, wie an einem menschlichen Fließband.

Diese Notwendigkeit trieb die Entstehung des modernen Schulsystems an: Getrennte Stufen, „Klassen” genannt, wo Kinder strikt nach Alter getrennt sind. Von den Kindern wird erwartet, dass sie im vorgesehenen Zeitraum von Klasse zu Klasse aufsteigen. Jede Klasse hat einen Aufseher - einen „Lehrer”, genaue Zeiteinteilungen, Schulglocken, Pausen und so weiter.

Das Ergebnis sind Schulen, die vom Leben abgeschnitten sind, zu dem Zweck erschaffen, am laufenden Band Fabrikarbeiter zu produzieren, ähnlich den ersetzbaren Soldaten der Armee von Friedrich dem Großen. Das Prinzip der Bildung ist bis heute gleich geblieben. Schulen bieten sehr wenig Wissen (Abgänger verlassen die Schule mit nur 5% von dem, was ihnen beigebracht wurde), doch sie macht ein Kind in keiner Weise zu einem Menschen.

Das ist der Kern aller Probleme der Gesellschaft: Die Erziehung, die wir unseren Kindern geben, bestimmt die Gesellschaft, die wir erschaffen.

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Blog-post: Schulen sollten Kinder lehren, wie man zum Menschen wird

 
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