Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Einheit'

Neigung zur Einheit

Alles in der Welt basiert auf dem Zusammenwirken von zwei Kräften: Anziehung und Abstoßung. Die gesamte Materie ist ihnen untergeordnet, seien es ganze Galaxien oder lediglich Mikropartikel.

Auf diese Weise zeigen sich auf unserer Ebene zwei spirituelle Kräfte: die Kraft des Lichts und die Kraft des Gefäßes, die Kraft des Schöpfers und die Kraft der Schöpfung.

Die Natur des Schöpfers ist die Kraft des Gebens, und die Natur der Schöpfung ist die Kraft des Empfangens. Das Schöpfungsziel ist es, die Kraft des Schöpfers zu erlangen und Seinen Zustand zu erreichen. Dies bestimmt das ganze Programm: die Reihenfolge der Entwicklung und deren Schritte.

Der Schöpfer hat uns erschaffen, „ohne uns zu fragen”, und uns lediglich mit dem Verlangen zu empfangen ausgestattet. Es fügt sich ein Funke des Verlangens zu geben hinein, und das baut eine Kette von Zuständen auf, aus denen wir begreifen, was der Schöpfer von uns will. Infolge dessen schließt sich die Schöpfung bewusst dem Prozess an und trägt zu ihrer Entwicklung bei.

Wenn in mir der Funke der zweiten Kraft erwacht, beginne ich zum ersten Mal die Geschehnisse zu verstehen, nachzudenken und Fragen zu stellen.

Dieser erwachte Punkt ist auch der Schöpfer. Er gibt mir die Möglichkeit, selbständig zu sein: während ich mich zwischen zwei Verlangen befinde, vergleiche ich sie und suche nach einer Gelegenheit, geboren zu werden, um selbst diese Kräfte auf dem Weg zum Ziel zu steuern.

Ich erlange die Freiheit der Wahl, und nun denke ich über den Sinn meines Lebens nach und nicht darüber, inwieweit es meinen Egoismus befriedigt.

Und da gerät die Kraft der Verbindung zwischen den Teilen der Schöpfung in mein Bewusstseinsfeld. Der Punkt, der im Inneren glimmt, beginnt, mich in Richtung Einheit anzutreiben.

Unterbewusst, ohne zu wissen warum, neigen die Menschen mit dem Punkt im Herzen dazu, die Welt als ein Ganzes zu sehen. Ohne der Mystik und den neuen New-Age-Bewegungen zu verfallen, wollen sie das Gesamtsystem der gegenseitigen Verbindung aller Teile der Realität durchschauen und erkennen.

Eben diese einzige Verbindung, die sie anstreben, ist auch das spirituelle Leben. Das integrale Zusammenwirken von Zellen und Organen lässt das Leben eines gemeinsamen Körpers entstehen, und er nimmt sich in dem Maße lebendig wahr, in dem seine Teile miteinander verbunden sind.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 29.10.2010

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Liebe ist ein Naturgebot

Es ist Zeit, zu dem Natursystem, zu der Verbindung, die die Natur von uns verlangt, zurückzukehren.

Wir müssen die Übereinstimmung, die Homöostase, die Ähnlichkeit der Eigenschaften erreichen, von der vollkommenen Trennung zu einer Stufe aufsteigen, auf der wir zu hundert Prozent miteinander verbunden sind, wie die Teile eines gesunden Körpers.

Alle Kräfte, die auf uns einwirken, verfolgen ein einziges Ziel - uns zu einer natürlichen Form der Verbindung, zur Liebe, anzustoßen.

Doch wenn unser Egoismus gewachsen ist, wir aber noch nicht die richtige gegenseitige Verbindung gefunden haben, dann wird der Unterschied zwischen den Zuständen, zwischen dem erforderlichen Zusammenschluss und der tatsächlichen Trennung, als Leiden empfunden.

Das ist der Grund, warum das Leben immer schwerer wird. Selbst die Hilfssysteme, die dazu bestimmt sind, die Situation zu mildern, zu verwirren, werden uns nicht mehr helfen können, weil wir in den letzten Entwicklungsabschnitt eingetreten sind und uns zu einem globalen integralen System zusammenschließen müssen.

Heute stellt die Menschheit fest, dass sie durch untrennbare Bande verbunden ist, darum ist sie einfach verpflichtet, das Gesetz der Liebe - das Gesetz des sicheren Zusammenwirkens aller Teile der Schöpfung - in sich umzusetzen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 29.10.2010

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Einheit in allem

Das Prinzip der Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst fasst alle Prinzipien zusammen, schließt sie in sich mit ein.

Wir erfüllen das Prinzip der Ehrfurcht und dann das Prinzip der Liebe in der Vereinigung, indem wir uns vor der Gruppe annullieren, in der Bürgschaft, im Empfangen des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Das Licht bringt uns den Zustand der Ehrfurcht und dann der Liebe.

Alles zusammen nennt sich „Erfüllung von 613 Geboten”. Die Rede ist von der Korrektur der Verlangen. Jedes Verlangen neutralisiert seinen Egoismus und erlangt einen Schirm - die Absicht des Gebens.

Ich sehe die Stufen der Leiter nicht im Voraus, ich selbst baue sie durch den Selbstverzicht auf, der mir ermöglicht, mich immer fester an der Gruppe festzuhalten.

Auf diese Weise wird in mir das vereinte Kli gebildet, das auf den vereinten Schöpfer gerichtet ist. Hier ist das Prinzip „das Vereinte entspricht dem Vereinten” notwendig.

Alle unsere Anstrengungen und Korrekturen sind auf die Bildung einer Einheit ausgerichtet. Der Mensch ermittelt sie, indem er danach strebt und alles Andere dabei unterdrückt.

Mit wem verbindet er sich? - Mit der Gruppe, die er nach einem einzigen Kriterium bewertet - nach dem Ziel. Er schließt sich nur diesem Zielpunkt, der in der Gruppe enthalten ist, und nichts Anderem in seiner Umgebung an. Er beugt sich vor der Einheit und konzentriert sich darauf.

Dann verbindet er, der Vereinte, sich mit der vereinten Gruppe, während er alles Andere aus seinen Berechnungen ausschließt, in dem Bestreben, den Einen Schöpfer, den Guten und Gutes tuenden, die Eigenschaft des Gebens, zu enthüllen. Auf diese Weise, durch die Nächstenliebe, erlangt der Mensch die Liebe zum Schöpfer.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 28.10.2010

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Doppelte Wirkung

Eine Frage die ich erhielt: Kann ein Freund, “ein schlechter Freund” sein, obwohl er einen Punkt im Herzen hat?

Meine Antwort: Vor allem prüfen wir die neuen Freunde, das passiert einmal, am Anfang. Und nach dieser Prüfung müssen wir uns nur auf unsere Verbindung verlassen.

Diese Verbindung heißt “Mikwe”, was ein besonderes Schwimmbad (Reservoir?) für die Reinigung bedeutet. Wenn sich innerhalb von unsererer Verbindung das Licht enthüllt, wäscht uns seine Kraft ab, reinigt uns.

Wenn der Mensch ihr völlig entgegengesetzt [überhaupt nicht vorbereitet ist] reinigt sie die anderen von ihm - diese Kraft wirkt auf ihn so, dass sie ihn wegstößt. So ist die Wirkung der Kraft der Reinigung (Waschung): entweder zieht sie den Menschen rein oder stößt ihn völlig nach außen.

Deshalb, muss man die Freunde bewerten, indem man sich über das Wissen erhebt und nur darum kümmert, dass sie die gemeinsame Kraft der Einheit in der Gruppe verstärken. Dann wird diese Kraft, der Schöpfer also, zeigen, wer sich draußen und wer drinnen befindet.

Diejenige, die doch danach streben, zu der Verbindung zu kommen, wird diese Kraft reinstoßen, diejenigen die dessen noch nicht würdig sind, wird sie zurückwerfen. .

Ein Mensch der dazu innerlich nicht bereit ist, wird den Weg verlassen, wenn er eine Beschwerung des Herzens bekommt oder in einen Zustand des Fallens, des Abstieges gelangt. Diese Zustände, werden ihn zwingen, nach außen zu fliehen, anstatt ihm mehr Kraft zu verleihen.

Aus einem Unterricht über einen Artikel von Rаbash, 27.10.2010

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Bund der Herzen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man auf dem Kongress die innere Attacke mit der Fürsorge für die Anfänger und für die ganze Welt verbinden?

Meine Antwort: Erstens konzentriere ich mich nicht auf die ganze Welt, sondern auf die Kongressteilnehmer. Und dazu gehört jeder, dessen Herz dort, mit uns, ist.

Kongress bedeutet eine Versammlung von Herzen, die bereit sind, sich zu verbinden, um die Ähnlichkeit der Eigenschaften mit dem Schöpfer zu erreichen. Wir rufen Verlangen zusammen und verbinden sie, um dem Schöpfer ähnlich zu werden und Ihn zu enthüllen.

Alle unsere Verlangen wollen sich zu einem einzigen zusammenschließen, um das gegenseitige Geben zu erlangen. Und darin wird sich nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften das höhere Licht - der Schöpfer - enthüllen.

Ich denke nur an diejenigen, die sich daran beteiligen. Selbst wenn die Beteiligung sehr gering ist, wie bei einem Kind, aber es ist eine Beteiligung. Der Rest der Welt bleibt außerhalb meines Blickfeldes.

Natürlich verbreiten wir Informationen über die Massenmedien, doch ich spüre nur diejenigen, die sich dieser Botschaft zugehörig fühlen wollen.

Der Kongress ist eine Aktion der inneren Verbreitung zwischen uns, das ist unsere gegenseitige Verbindung, unser Bund, die Bürgschaft, das Empfangen der Tora. Wir veranstalten ihn nicht, um der Welt etwas zu sagen. Unsere Handlungen hier sind auf das Innere gerichtet, wir lassen uns von dem Äußeren nicht ablenken.

Auf dem Kongress stehen wir alle vor unserem gemeinsamen Problem, wie um den Berg Sinai. Und dieses Problem ist die Vereinigung.

Aus dem Ägypten zieht ein „Volk von Sklaven” aus, die im Dunkeln flüchten, ohne irgendetwas zu wissen oder zu verstehen. Sie wissen noch nicht einmal, wohin sie flüchten sollten. Anstelle der Ehre ist die Flucht, anstelle der Sicherheit sind Angst und Hilflosigkeit. Und das ist ein richtiges, gutes Gefühl.

Und dann kommen sie am Berg Sinai, an der Enthüllung des Hasses, an - und treffen eine Entscheidung über die Attacke gegen den Hass, weil sie keinen anderen Ausweg haben.

Niemand hat einen anderen Ausweg, jeder muss eine Entscheidung treffen, hier und jetzt - er muss wollen, dass es geschieht. Mit aller Kraft wollen. Wie das zustande kommt, ist nicht mein Problem. Der Schöpfer führt das zu Ende, was ich angefangen habe, doch ich verlange danach.

Und selbst wenn sich in der Tiefe des Herzens die Ablehnung verbirgt, selbst wenn ich mich fürchte, schreie ich dennoch wie ein Kind, als ob ich wirklich ohne die Bürgschaft nicht leben könnte.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.10.2010

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Maximale Einsatzbereitschaft

Wir legen die Bestimmung des Kongresses und seine Atmosphäre als „das Stehen am Berg Sinai“ fest. Wir kommen zusammen, um uns zu vereinen.

Wir wollen nicht einfach nur dem Buch Sohar oder etwas anderem Hochachtung zollen, sondern unsere Einheit auf jener Stufe, auf der wir den Höheren enthüllen, umsetzen.

Auf diesem Kongress gehen wir eine Verpflichtung ein, und sie macht uns Angst. Diese Angst soll bleiben. Wir sollen dorthin gehen, nicht um uns während eines dreitägigen Picknicks mit den anderen zu amüsieren, Nettigkeiten auszutauschen und uns zu umarmen.

Nein, wir kommen zusammen, um eine sehr verantwortungsvolle und wichtige Arbeit auszuführen. Das brauchen wir, darauf sind wir eingestellt. Und das Wichtigste ist, dass wir im Voraus die Verpflichtung eingehen, füreinander zu bürgen.

Genauso wird ein Laser durch das Pumpen auf den Einsatz vorbereitet. Dabei finden im Lasermedium aktive Prozesse statt, und jedes Mal steigt die Strahlung, nimmt zu, bis sie als ein gewaltiger gebündelter Strahl nach außen ausbricht.

So „pumpen“ auch wir uns für die Attacke auf. Auf keinen Fall verzichten wir darauf. Was auch geschieht, bereiten wir uns auf einen Sturm vor. Wir haben alle nötigen Kräfte und die notwendige Vorbereitungsbasis dafür.

Und wenn wir damit nicht hinterherkommen, wird es nur schlimmer und viel schwieriger sein. Das ganze Unheil und die ganzen Leiden werden allein durch die Verspätung ausgelöst, wenn wir die Zeit nicht beschleunigen und die Ereignisse ihren Lauf nehmen lassen.

Doch wenn wir einen Erfolg erzielen, bekommen wir plötzlich zusätzliche Kräfte, zusätzliche Mittel für die Umsetzung unserer Einheit.

Aus diesem Grund müssen wir die gesamte bis zum Kongress verbliebene Zeit der Vorbereitung widmen und alle Ängste hinter uns lassen, außer der Angst, die die Verantwortung hineinbringt – ähnlich der niemals enden wollenden Besorgnis einer Mutter um ihr Kind.

Aus dem Gespräch über die Bürgschaft vom 15.10.2010
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Die Umsetzung

Wir haben eine ernsthafte Vorbereitung hinter uns. Alles Andere können wir erst während der Umsetzung erreichen. Es gibt nichts mehr zu erklären, zu tun oder sogar zu veröffentlichen.

Wir sind vollgepumpt mit dem, was man „Vorbereitung auf die Vorbereitung” nennen kann. Nun wird es Zeit für die reale, praktische Vorbereitung auf den Eintritt in die spirituelle Welt.

Der gesamte Lehrstoff wurde mehrmals durchgenommen, Bücher wurden herausgegeben, Kongresse finden einer nach dem anderen statt. Was die Gruppe auch macht, wenn sie nicht mit der praktischen Umsetzung beginnt, fangen wir an, abzusteigen.

Ohne eine wahre, innere Handlung werden wir lediglich äußere kosmetische Veränderungen vornehmen, die uns nur schaden werden.

Denn wir sind nicht mehr allein: wir haben zahlreiche „Kinder” - die Gruppen in Israel und auf der ganzen Welt.

Wir müssen Verantwortung ihnen gegenüber spüren, wir sind verpflichtet, heute die Höhere Kraft an uns heranzuziehen, um uns richtig um sie zu kümmern und ein Beispiel für die gesamte Menschheit zu sein, um ihr zu zeigen, was ihr spirituelles Zentrum bedeutet.

All das kann nur durch die Kraft der Bürgschaft zwischen uns verwirklicht werden, wenn wir eine Entscheidung treffen: „Wir werden tun und wir werden hören!” Wir müssen damit anfangen, die Einheit umzusetzen, und in ihr wird sich die höhere Kraft offenbaren.

Die nächste Stufe scheint uns viel zu hoch, viel zu weit zu sein - in Wirklichkeit ist sie viel höher und viel weiter, als wir denken. Denn sie ist unserer Natur entgegengesetzt.

Doch wir müssen ihre Bedingung akzeptieren und versuchen, sie mit aller Kraft durch die gemeinsame Attacke zu erfüllen. Und nun bereiten wir uns darauf vor, dies auf dem Kongress umzusetzen.

Hier kann es keine Kompromisse und keine Nachsicht geben. Denn uns wird die Verantwortung für sehr viele Gruppen übertragen. Ihr seht und spürt noch nicht, was für eine ernsthafte, brennende, ideologieträchtige, schreiende Frage das ist.

Wir haben den Boden vorbereitet, nun können unsere Samen überall tiefe, kräftige Wurzeln schlagen. So lasst uns das tun, was zu tun ist!

Aus dem Gespräch über die Bürgschaft vom 15.10.2010

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Ein Tropfen Einheit ist noch nicht genug

Eine Frage, die ich erhielt: Auf dem Kongress 2009 konnten wir ein besonderes Gefühl erreichen, welches Sie als einen „Tropfen Einheit” bezeichnet haben.

Was war das, was wir damals erlangt haben, und wodurch können wir das auf dem bevorstehenden großen Kongress vervollständigen?

Meine Antwort: Auf dem Kongress 2009 haben wir gespürt, dass es in der Einheit zwischen uns einen besonderen Punkt gibt, der nicht von uns abhängt und über uns liegt.

Und wenn wir uns miteinander verbinden, dann werden wir von ihm abhängen, nach ihm streben, uns um ihn herum verbinden und unter seinem Schutz stehen können. Dieser „Tropfen Einheit” ist eine große Kraft, die durch die Verbindung zwischen uns erschaffen wurde und uns vor allem Unglück beschützt.

Doch das ist nicht genug. In diesem Tropfen verbinden wir uns durch unsere spirituellen Funken zu einem Funken.

Doch wenn wir zu diesem gemeinsamen Funken unsere Verlangen des Gebens, der Bürgschaft hinzufügen, werden wir anfangen, aus diesen zusammengeklebten Funken heraus ihre Verbindung untereinander - das System der Verbindung zwischen unseren Seelen - zu enthüllen. Jede Verbindung zwischen den Funken ist eine Beziehung des gegenseitigen Hasses und der Liebe darüber.

Im ersten Fall vereinen wir alle unsere Funken (Punkte im Herzen) zu einem großen Funken und erkennen dadurch, was für ein hoher Zustand das ist, der an und für sich existiert - eine gewisse Realität außerhalb von uns. Wir haben etwas Neues erschaffen, was in der Verbindung zwischen uns entstanden ist.

Wohingegen alle diese Punkte im Herzen, wenn du noch ein bisschen Verlangen hinzufügst, sich nicht einfach nur zu diesem Funken verbinden, es enthüllt sich außerdem das ganze Ego zwischen ihnen, der ganze Hass und darüber die Liebe.

Das heißt, es enthüllt sich ein Verbindungsnetz zwischen uns, und in dieser Verbindung können wir die Spiritualität, den Schöpfer wahrnehmen.

Das bedeutet, dass du die Bürgschaft auf der Grundlage der Enthüllung deiner Verlangen eingehst. Außer dem Punkt gibt es in ihnen die Enthüllung des Bösen und das Einverständnis, über dem Bösen zu sein.

Denn dieses Netz wird aus unseren Verlangen gebaut, auf die wir verzichten, wir verbinden uns über ihnen und tauschen Hass gegen Liebe ein.

Wie werde ich mich sonst mit den anderen verbinden können? Uns einfach zu einem Funken zu verbinden, reicht nicht aus, das ist keine echte Verbindung, denn wir haben das ganze Ego unten gelassen. Und ich muss mich über das Ego, über den Berg Sinai (den Berg des Hasses), erheben.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen” vom 14.10.2010

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Die Kunst zu siegen

Die Vorbereitungsphase zur Enthüllung der höheren Welt bedeutet die Erreichung der Eigenschaft des Gebens, weil das Licht sich um uns herum befindet, es zu empfangen jedoch allein von der Ähnlichkeit unseres Verlangens mit diesem Licht abhängt.

Die Vorbereitung ist ein vielseitiger Prozess, der einer richtigen Herangehensweise bedarf. Erstens muss man verstehen, dass man sich nur in der Gruppe vorbereiten kann. Denn alle Korrekturen laufen auf die Vereinigung von Seelen zu einer Gesamtseele hin.

In dem Artikel „Die Freiheit des Willens” steht geschrieben, dass die Nächstenliebe ein allgemeines Prinzip, die Gesamtheit aller Korrekturen ist. Und dessen Umsetzung ist nur gemeinsam möglich.

Zweitens gehen wir davon aus, dass wir uns selbst korrigieren können. Es kommt ein Hindernis, und ich glaube, dass ich dieses aus eigener Kraft überwinden muss.
In Wirklichkeit besteht unsere Arbeit nicht darin, das Böse zu besiegen, sondern darin, mit dem Schöpfer zu verschmelzen. Nur dadurch wird das Böse besiegt werden.
Ich laufe nicht vor dem Bösen wie vor einem mächtigen Pharao weg, sondern benutze diesen Pharao als ein Mittel zur Verschmelzung mit dem Schöpfer.

Es steht geschrieben, dass gerade der Pharao die Söhne Israels dem Schöpfer näher gebracht hat. Der Pharao ist wie ein Verdienst für mich - ich habe seine Kraft zur Unterstützung verdient. Dank und mittels derer ich mit dem Schöpfer verschmelzen kann. Ohne sie wäre das nicht möglich.

Ich handle in einem System, in einem Feld von Kräften. Sie sind weder gut noch böse - die Frage ist, wie ich sie anwende, während ich mich zwischen ihnen befinde. Alles hängt von meinem Können ab, sie zum Vorankommen zu nutzen.
Somit kämpfe ich niemals selbst. Ich verfüge von Anfang an über keine andere „Waffe” außer der Kraft der Analyse. Indem ich meine Kräfte richtig, nur für die Analyse, einsetze, kläre ich auch die Situation richtig und kann, indem ich die Kraft des Schöpfers nutze, den Sieg erringen.
Alle Situationen gehen vom Schöpfer aus. Um uns wie in einem Lernspiel zu „drillen”. Während ich es spiele, muss ich lediglich nach Mitteln suchen, die mich bestmöglich zum nächsten Schritt in Richtung Verschmelzung und Einheit, in Richtung Nächstenliebe bringen.

In diesem Fall erkenne ich, dass alle Kräfte dazu berufen sind, mir dabei zu dienen. Es gibt keine Fehler und keine Böswilligkeiten, es gibt nur Verdienste, nur Gutes. Ich rechtfertige alles und spüre, dass alles zu meiner Unterstützung geschieht.

Eine solche Einstellung muss ständig gehalten werden, dann entrollt sich der Weg wie ein roter Teppich vor mir.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 07.10.2010

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Jeder muss seine Seele entwickeln

Die Kabbala beschäftigt sich mit der Korrektur der Seele. Die Seele gibt es in jedem, aber sie ist verborgen.Wenn der Wunsch zur Enthüllung des Sinnes des Lebens im Menschen so sehr erwacht, dass er ihn dorthin bringt, wo Kabbala studiert wird, heisst es, dass die Seele sich zu offenbaren beginnt, und der Mensch das Bedürfnis nach dem Kabbalawissen hat.
Andernfalls wird er seine Seele nicht entwickeln, sie wird ein Punkt bleiben, und der Mensch wird somit den Druck der ihn vorantreibenden Kräfte auslösen, die man als Leiden empfindet.
Denn das Ziel unseres Lebens ist es, unsere Seele zu entdecken und weiterzuentwickeln, um mit ihr die Verbindung zum Schöpfer herzustellen. Daher ist es nicht wichtig, welche angeborene Eigenschaften der Mensch hat - die einen fühlen eine Neigung zu den exakten Wissenschaften, die anderen zu Kultur und Bildung, einer braucht die einfachste mechanische Arbeit, der andere irgendwelche Philosophien.
Es gibt faule, energische, schlaue Menschen. Es gibt aber keine Verbindung zwischen diesen ganzen Eigenschaften und der Entwicklung der Seele. Die Kabbala besagt: „Man lernt nicht mit dem Verstand.”
Ich selber schätze das Wissen und die wissenschaftliche Vorgangsweise, aber ich habe gesehen, wie das den Menschen verwirren kann. Daher gibt es keine Einschraenkungen - nur der Wille zählt!
Es zählt nur der Punkt im Herzen, der durch die Kraft des Lichts entwickelt wird und nichts mit den irdischen Eigenschaften des Mesnchen zu tun hat. Es gibt keine Verbindung zwischen den angeborenen Eigenschaften, Qualitäten, Gewohnheiten oder Bildung und dem Erfolg bei der Korrektur seiner Seele.
Natürlich, wird die ganze Arbeit vom Licht erledigt, aber von uns soll die Bitte darum stammen. In der Gruppe muss man dieses Ziel auch unaufhörlich erhöhen, die Einheit und die Verbindung, woraus das allgemeine Gefäß - die Absicht des Gebens entsteht, die den Aufstieg über die Selbstsucht unterstützt.
Dadurch helfen wir einander, vereinigen unsere Punkte im Herzen und schaffen unser Gefäß für das Erhalten des Reichtums. Und wenn unsere Einheit realisiert wird, dann wird darin sofort das Licht offenbart.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel aus dem Buch “Schamati”, 01.10.2010

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