Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Betonmischer

Die Gruppengrundlage bildet den täglichen Morgenunterricht. Derjenige, der sich daran später nicht anschließt (zu den anderen Tageszeiten), kann nicht an mich angeschlossen sein. Der Unterricht soll eine aktive Handlung unserer Vermischung sein, um uns als ein Ganzes zu betrachten und das Licht zu erwarten, das zwischen uns offenbart wird.

Der Unterricht soll sehr schwer sein – als ob wir uns im Betonmischer befänden, worin wir unsere Masse drehen, in der sich Sand, Zement und Wasser vermischen, bis sie ein Ganzes bilden. Somit sind wir verpflichtet, den Unterricht als einen Prozess wahrzunehmen, der sehr schwer und mit der riesigen Bemühung verläuft. Wenn der Mensch diese Schwierigkeit nicht empfindet, und ihr nicht widersteht, dann bildet er kein Gefäß, zieht kein Licht heran. Diese Bemühung soll ständig innen, mit dem Druck und der Anstrengung, empfunden werden.

An den Lehrer oder an den Höheren angeklebt zu sein, bedeutet nicht, sich an den konkreten Menschen anzukleben. Der Höhere ist nicht ein Mensch, sondern ein Begriff, weil innerhalb dieses Menschen, die selbe Verbindung nach oben fortdauert. Deshalb muss ich erst klären:

Warum gerade er auserwählt ist, um für mich der Höhere zu sein?

Was dieser Begriff genau bedeutet: „Der Höhere“, an den ich angeklebt werden muss?

Wie kann ich durch diese äußerliche Form der Verschmelzung, mit deren Hilfe ich an den Höheren angeklebt werde, auch die innere    Verschmelzung mit ihm erreichen?“ [128907]

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Lehrer“, 27/02/14


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