Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Alle Bilder, die wir sehen, werden im Inneren unseres Gehirns erschaffen

Michael LaitmanZwei Fragen, die ich über Wahrnehmung und Träume erhielt:

Frage: Wir nehmen keine direkten Töne wahr, weil direkte Töne durch unsere Ohren gefiltert werden und das Gehirn nur einen Teil der Information empfängt - den Teil, den das Gehirn empfangen kann. Tritt das Licht des Schöpfers in der gleichen Weise in die Seele ein? Anders ausgedrückt, ist es der Anteil des Lichts, den die Seele empfangen kann ohne Schaden zu nehmen?

Meine Antwort: Baal HaSulam erklärt im „Vorwort zum Buch Sohar”, dass nichts in unser Gehirn eintritt; alles wird in ihm erschaffen. Es erscheint uns nur so, als ob das, was wir wahrnehmen, außerhalb von uns ist. In Wirklichkeit ist das einzige außerhalb von uns das einfache Licht. Alles, was wir wahrnehmen, ist ein Bild, das unser Gehirn auf dem Hintergrund des weißen Lichts wiedergibt.

Das Gehirn gibt Bilder aus einem Reshimo (Informationsdaten) wieder, die ständig aus dem Archiv unseres Gedächtnisses an die Oberfläche und in unser Bewusstsein kommen, eines nach dem anderen. Folglich spielt unser Bewusstsein Bilder ab und wir empfangen sie, als ob sie außerhalb von uns geschehen.

Warum ist das wichtig? Weil Sie entscheiden können, welcher Film in Ihrem Inneren abgespielt wird! Die Wissenschaft der Kabbala erlaubt einem Menschen, die Filme zu verändern und sogar der Regisseur zu sein und dann werden alle in der Welt Ihre Schauspieler sein. Darüber erfahren Sie mehr im Artikel „Vorwort zum Buch Sohar”.

Frage: Woher kommen Träume? Wie kommen sie im Inneren der Köpfe der Menschen zustande?

Meine Antwort: Wenn wir von den Erfahrungen des Tages und den starren Grenzen der Realität befreit sind, wenn unser Verstand gesäubert und vorbereitet ist für neue Arbeit, dann erschaffen die wandernden Gehirnströme alle Arten von seltsamen und zufälligen Bildern. Das geschieht während des Prozesses des Ordnens und Wiederaufladens der Daten im Inneren des Gehirns. Es ist reine Physiologie!

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Ein Kommentar

  1. Wenn alle Bilder aus unserem inneren Produziert werden, wieso gibt es dann die physischen Sinne. Ich kann doch nicht behaupten das mein inneres ,mein Vorgestelltes Gehirn ein Signal gibt und dann meine Vorstellung Auge sieht. Das wäre wie das Münchausner Syntrom wo ich vom Turm springe und mich am Haare packe, mit der Meinung ich könnte mich so hinaufziehen. Das was sie behaupten wär so, wenn ich extremen Durst hätte, müsste ich mir nur das Wasser vorstellen wie ich es trinke und der Durst wäre weg. So ist es eben nicht. Ich kann es mir noch so intensiv vorstellen, wie ich trinke; wenn ich jedoch nicht real trinke verdurste ich. Sie schreiben wenn ich vom Berg hinabspringe und noch soviel bete, werde ich trotzdem herunterfallen. das ist Richtig, aber ihre Frage Beantwortung über das Gehirn ist genau das Gegenteil. Außerdem ist ihre Antwort über die Träume wieder gegenteilig und zudem falsch.