Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Abstieg? Nicht im Geringsten!

Während der Mensch die spirituellen Stufen hochsteigt, steigt er gleichzeitig in seinen Egoismus herab.

Nehmen wir an, ich habe nur die oberste, sehr dünne Schicht meines Verlangens zum Vorschein gebracht und korrigiert.

Auf dieser Stufe habe ich mich mit der Gruppe verbunden, die Wichtigkeit des Ziels enthüllt und das Licht, das zur Quelle zurückführt, angezogen. Um jedoch zur ersten spirituellen Stufe (1/125) aufsteigen zu können, muss ich noch zwei weitere Phasen durchlaufen.

Nun wird mir die zweite Schicht des Verlangens enthüllt. Hier bin ich viel schlechter, viel „grober“, hier fluche ich, will nichts hören, stoße ab, verachte.

Im Vergleich dazu war ich früher wie ein kleines Kind, und nun wurde ich viel heftiger weggestoßen. Wozu? Um mir die Möglichkeit zu bieten, eine größere Einheit zu erreichen, ein stärkeres Höheres Licht anzuziehen.

So bewege ich mich allmählich immer weiter und enthülle einen immer gewaltigeren Egoismus. Wie hoch der Mensch auch aufsteigen mag, der böse Trieb erhebt sich über ihn.

Selbstverständlich hat er sich darauf vorbereitet, und dennoch hilft während des Abstiegs gar nichts, und er fällt in die Minus-Unendlichkeit.

In Wirklichkeit ist der Abstieg gar kein Abstieg, sondern der Zustand des Aufstiegs, zu dem du noch nicht bereit bist.

Es ist so, als ob du in die erste Mannschaft aufgestiegen bist, weil dein Trainer weiß, dass du dich bereits den Besten anschließen kannst. Für dich sind alle Bedingungen geschaffen, du musst dich nur anstrengen und mit ihnen mithalten.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010

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